Wanderer im Sommer bei Sonne und Hitze Getty Images / Koldunova-Anna

Sonnenschutz im Sommer

Ratschläge fürs Wandern an heißen Tagen

Wer viel draußen ist, kann sich der Sonne nicht entziehen. Wichtig ist dabei der richtige Sonnenschutz, aber auch den eigenen Hauttyp zu kennen.

Welch ein Wetter! Am Himmel tummeln sich Schönwetterwolken, die Sonne lacht, und wir wollen nur das eine: raus in die Natur. Wandern, klettern, Rad fahren – Hauptsache an die frische Luft. Was wir dabei gerne vergessen: Sonnencreme. Und was wir oft nicht wissen: woran wir den richtigen UV-Schutz für die Tour erkennen. Dazu gehört vor allem, den eigenen Hauttyp zu kennen. Je heller die Haut, desto kürzer ist die sogenannte Eigenschutzzeit. Also die Zeit, die man ungeschützt in der Sonne verbringen kann. Sie liegt zwischen 5 (keltischer Typ) und 45 Minuten (mediterraner Typ). Der Lichtschutzfaktor (LSF) einer Sonnencreme verlängert diese Frist.

So schützt ihr eure Haut: Die 5 goldenen Regeln

Zu wenig Sonne macht krank, zu viel aber auch. Doch mit gesundem Menschenverstand, einem guten Lichtschutzmittel und diesen fünf goldenen Regeln kann man Touren unbeschwert genießen:

1. Optimal anziehen:
Keine Sonnencreme schützt so gut wie Kleidung! Lange, dunkle Hemden und Hosen aus festem Stoff blockieren einen Großteil der schädigenden UV-Strahlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Kleidung mit eingebautem Sonnenschutzfaktor – erkennbar am UPF-Etikett (Ultraviolett Protection Factor). Kopf- und Nackenbedeckung, geschlossene Schuhe und eine gute Sonnenbrille komplettieren den Schutz vor UV-Strahlung.

2. Pralle Sonne meiden:
Wenn möglich, sollten Sie sich zwischen 11 und 15 Uhr überwiegend im Schatten aufhalten. In diesem Zeitraum scheint die Sonne am stärksten.

3. Die richtige Wahl treffen
Einer für alle? Das gilt nicht beim Sonnenschutz. Der sollte individuell angepasst werden. Generell gilt: Je heller die Haut und je sonnenintensiver das Reiseziel, desto höher muss der Lichtschutzfaktor (LSF) sein.

4. Großzügig sein:
Die meisten Leute tragen die Mittel zu dünn und lückenhaft auf. Eine 150 ml Flasche sollte spätestens nach fünf Anwendungen leer sein.

5. Wartezeit beachten: Viele Sonnenschutzmittel benötigen mindestens 30 Minuten, bis sie in die Haut eingedrungen sind und dort ihren Schutzmechanismus aufbauen. Nur Cremes mit physikalischem Filter wirken in der Regel sofort.

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