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Körpersprache für mehr Selbstsicherheit - Tipps

So wirken Sie (auf sich und andere)

Was Sie sagen, ist das eine. Was Sie tun, das andere - und in der Kommunikation deutlich wichtiger. Damit Sie wissen, wie Sie auf andere wirken: Körpersprache, entschlüsselt.

"Sich klein machen" und "großspurig auftreten" sind zwar Redewendungen, aber sie kommen nicht von ungefähr. Tatsächlich sind raumgreifende Bewegungen im Tierreich dem Alpha-Tier zugeordnet - und beim Menschen ist dies nicht besonders anders. Wer sich mit hängenden Schultern in eine Ecke kauert, wird als unterlegen wahrgenommen.

Diese Haltungen und einige weitere Gesten haben im Alphabet der Körpersprache eindeutige Bedeutungen. Oft ist uns dies nicht bewusst - sollte es aber, denn nonverbale Kommunikation hat einen großen Einfluss auf unsere Erscheinung und Wirkung. Und damit auch darauf, ob Sie erreichen, was Sie wollen. Letztendlich hat Ihre Körpersprache auch Einfluss auf Ihre innere Haltung und Ihre Gesundheit.

Einige Aspekte der Körpersprache schlüsseln wir hier für Sie auf.

Haltung

"Halt dich gerade, Kind!" - das haben Sie nicht umsonst gehört. Eine aufrechte und offene Körperhaltung wirkt stark und ehrlich, aufmerksam und überlegen. Also: Schultern zurück, Kopf hoch! (Stellen Sie sich vor, dass ein unsichtbarer Faden Sie am Scheitelpunkt nach oben zieht.)

Umgekehrt: Wer die Schultern nach vorn und oben zieht, den Kopf einzieht und sich klein macht, wirkt auch klein und unbedeutend.

Nutzen Sie den Raum

Wer sich in einer Ecke herumdrückt, wird weniger wahrgenommen, als jemand, der sich in die Mitte des Raumes pflanzt. Der Mensch im Mittelpunkt bekommt mehr Aufmerksamkeit.

Nutzen Sie also den Ihnen zur Verfügung stehenden Raum aus, geben Sie sich selbst einen wichtigen Platz.

Begrüßung mit gestrecktem Arm

Je gestreckter der Arm bei der Begrüßung, desto größer ist die Distanz zum Gegenüber. Sowohl im räumlichen als auch im psychologischen Sinne.

Hochgezogene Augenbrauen

Die mimische Geste des Augenbrauenhochziehens ist skeptisch. Ist es nur eine Augenbraue, ist auch Erstaunen möglich - wenn allerdings beide Augenbrauen gerunzelt werden, ist dies meist eine Ablehnung: die Aussage des Gegenübers wird nicht akzeptiert.

Sitzend - ruhig und aufmerksam

Gerade Sitzhaltung, Beine rechtwinklig, Hände auf den Oberschenkeln: Dieses sollte Ihre Standardhaltung sein. Eine solche Haltung vermittelt Ruhe und Aufmerksamkeit. Auch wenn die Beine locker übereinandergeschlagen sind und der Oberkörper zurückgelehnt, deutet dies auf eine entspannte Grundhaltung hin; die Person fühlt sich sicher.

Der Oberkörper

Ist der Oberkörper gerade, befinden Sie sich in Ihrer "Mitte". Wenn Sie sich stark vorbeugen, wirkt es eher so, als laste ein Druck auf Ihren Schultern.

Bei vorgebeugtem Oberkörper die Hände am Stuhl zu platzieren heißt meist: Die Person will den Platz verlassen, Unsicherheit.
Oberkörper vorgebeugt, Füße unter dem Stuhl (ohne Blickkontakt) heißt: Anspannung, Unbehagen.

Aber Achtung:
Ist der Oberkörper nur leicht vorgebeugt, mit Blickkontakt, heißt dies, die Person ist ihrem Gegenüber zugewandt, sie zeigt Offenheit, Interesse, Engagement.

Ablehnung

Ist der Kopf bei zurückgelehntem Oberkörper nach hinten gelegt, lässt dies auf Ablehnung oder Desinteresse schließen.

Sind die Schultern nach vorn gezogen, die Hände und Füße verschränkt und der Blick auf den Boden gerichtet, hat die Person resigniert. Sie ist nicht beteiligt.

Unsicherheit und Unterlegenheit

Wer bei verschränkten Armen auch noch die Füße in den Stuhl einhakt, sucht nach Halt oder ist Unsicher.

Eine deutliche Geste der Unterlegenheit ist der Griff an den Hals. Im Flirt-Zusammenhang lässt sich diese Geste auch als Einladung interpretieren. Diese Geste kommt zum Einsatz, wenn ein Konflikt oder Aggression abgewehrt werden sollen.

Aggression

Ein gestreckter Zeigefinger auf das Gegenüber oder auch ein auf den Gesprächspartner zeigender Kugelschreiber deuten auf Konfrontationskurs.

Wer sehr breitbeinig da sitzt, aber dabei Oberkörper und Kopf nach vorne streckt, zeigt Unwillen und Aggression. Auch ein vorgereckter Unterkiefer deutet in diese Richtung.

Locker bleiben

Um souverän aufzutreten - machen Sie sich locker. Ohne nachlässig zu sein, stellen Sie sich vor, wie ein entspannter, furchtloser und selbstsicherer Mensch (vielleicht kennen Sie ja ein Vorbild, dessen Körpersprache Sie sich ins Gedächtnis rufen können?) auftritt, und imitieren Sie dieses Verhalten.

Wenn Sie sich dabei komisch vorkommen: Dann spielen Sie "Chef" hinter verschlossenen Türen. Üben Sie, großspurig aufzutreten - schon wenige Minuten reichen, um nachhaltige Veränderungen in Ihrem Verhalten und damit auch in Ihrer Außenwirkung und womöglich Ihrem gesamten Leben mit sich zu bringen.

Hier erklärt Harvard-Professorin Amy Cuddy, wie Körpersprache und persönlicher Erfolg zusammenhängen.

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