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OD Praxistest Zelt 12 Bilder

So testet das outdoor-Magazin Ausrüstung

Das outdoor-Testverfahren im Detail So testet outdoor

Egal ob Zelte vor der Windmaschine oder Wanderschuhe im Gehsimulator: Mit hohem Aufwand testet outdoor Ausrüstung und Bekleidung – unter teils extremen Bedingungen.

Doch wofür? Genügt es nicht allein, Zelte, Jacken und Schuhe beim Wandern auszuprobieren? Nein. Regen ist nicht gleich Regen, Sturm nicht gleich Sturm. Die Ergebnisse vor der Windmaschine, bei der outdoor-Extremberegnung, dem Gehsimulator oder die Schlafsacktests sind dagegen wiederholbar. So können Produkte über Jahre hinweg miteinander verglichen werden. Doch erst wenn die outdoor-Testcrew Erfahrungen aus den Labortests auch auf Touren macht, wird grünes Licht gegeben und der Test gehört zum outdoor-Testprozedere.

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Um etwa sicherzustellen, dass die Ergebnisse vor der Windmaschine der Realität entsprechen, mussten die gleichen Zelttypen wochenlang Winterstürmen in Nordschweden trotzen. Außerdem arbeitete outdoor in der Vergangenheit immer wieder mit der eidgenössischen Materialprüfanstalt (EMPA) in St. Gallen zusammen, um neue Prüfverfahren zu entwickeln. Zum Beispiel damit sich das Klima von Funktionsunterwäsche besser beurteilen lässt. Doch nicht für alle Produktkategorien lassen sich sinnvolle Simulationen entwickeln. Der Trage- und Klimakomfort von Bekleidung findet man nur in der Praxis heraus – genauso wie das Trageverhalten eines Rucksacks.

outdoor-Tests mit hervorragendem Ruf

Dank der extrem gründlichen, fundierten Vorgehensweise genießen outdoor-Tests einen hervorragenden Ruf: Die outdoor-Redakteure zählen zu festen Größen bei Awards, auf denen Ausrüstung prämiert wird – zum Beispiel dem OutDoor Industry Award. Er wird auf der OutDoor verliehen, einer der größten Outdoor-Messen weltweit. Sie sitzen in Gremien, die darüber beraten, wie gemeinsame Normen entwickelt werden können, um Produkte besser vergleichen zu können. Auch im Rahmen des „hauseigenen“ Editors Choice Award werden jedes Jahr zahlreiche Top-Produkte ausgezeichnet.

Der TV-Sender N-TV drehte einige Beiträge mit der outdoor-Testredaktion, beispielsweise diesen:

Und selbst REI, der größte US-Outdoorhändler, hat sich schon outdoor-Tests übersetzen lassen. Außerdem statten immer wieder Produktentwickler der outdoor-Ausrüstungsredaktion einen Besuch ab, um die Meinung über neue Prototypen einzuholen – um damit die Produkte noch weiter zu verbessern.

Boris Gnielka und Frank Wacker: die Ausrüstungsprofis

Bei den Tests kommt es vor allem auf die Erfahrung der outdoor-Redakteure an – die reichlich vorhanden ist: Boris Gnielka gehört seit über 10 Jahren zur outdoor-Ausrüstungsredaktion. Er testet Outdoor-Equipment am liebsten in den Bergen: auf einsamen Treks, Kletter- und Hochtouren. Frank Wacker testet seit mehr als 15 Jahren für outdoor – aus Leidenschaft, im Labor und auf Tour, gerne auch in heimischen Gefilden. Nach so vielen Jahren kann man beispielsweise einen Rucksack exakt einstufen und unterscheiden, ob es individuelle Probleme mit der Passform gibt oder das Testmodell schlecht konstruiert ist.

Unterstützung durch die outdoor-Testcrew

Unterstützt werden die Redakteure bei den Praxistests durch die outdoor-Testcrew. Sie besteht sowohl aus Outdoor-Enthusiasten der ersten Stunde, aber auch Anfängern gehören ihr an. outdoor achtet darauf, dass beide Geschlechter vertreten sind, aber auch unterschiedliche Staturen und Schuhgrößen. Denn je nach Passform werden Bekleidung, Schuhe, Rucksäcke und Schlafsäcke oft sehr unterschiedlich beurteilt.

So testet outdoor Zelte

Ein Dreh am Zündschlüssel erweckt den knapp 500 PS starken V8-Big-Block zum Leben, der riesige Propeller fängt an zu rotieren – doch das im Abstand von zwei Metern aufgestellte Testzelt flattert nur leicht in der Brise. Nach einem Tritt aufs Gaspedal bricht die Hölle los: Das tiefe Blubbern verwandelt sich in Getöse, die Nyonhütte wackelt, als würde eine unsichtbare Faust sie durchschütteln. 100 Km/h zeigt der Windmesser – Windgeschwindigkeiten, die in der freien Natur durchaus vorkommen. Und bei der man sich als Mensch kaum noch auf den Beinen halten kann. outdoor-Redakteure haben das auf ihren Touren oft genug am eigenen Leib erlebt.

Der Motorenlärm nimmt zu: 110 Km/h, 120 Km/h – dann bricht einer der knapp einen Zentimeter starken Gestängebögen und das Zelt legt sich flach auf den Boden. Keine Frage, der Windmaschinentest zählt zu den beeindruckendsten outdoor-Tests.

Hier die Testkriterien des Zelttests im Detail:

Wetterschutz der Zelte
Das wichtigste Testkriterium beinhaltet den Nässeschutz und die Windstabilität. Der Nässeschutz des Bodens wird mittels Soutertester gemessen, und zwar in Millimetern Wassersäule. Den Regenschutz des Überzelts ermittelt outdoor im Praxistest, hier sagt die Wassersäule nichts aus. Wichtiger sind Nahtverarbeitung und Kon­struktion. Beispielsweise darf es bei geöffneter Apsis nicht ins Innenzelt regnen, auch sollten sich Lüfter verschließen lassen. Wie windstabil die Zelte sind, zeigt die 450-PS-Windmaschine. Mit ihr werden alle Zelte von jeder Seite aus angestürmt.

Komfort der Zelte
Je größer, höher und heller ein Zelt, desto besser. Weil kein Zelt einem Quader gleicht, misst outdoor nicht nur die Grundfläche sondern auch die Nutzfläche 30 cm oberhalb des Bodens – was der Höhe eines Schlafsacks entspricht. Abzug gibt es für Nutzlängen unter 1,85 m, da sich hier selbst kleine Schläfer nicht ausstrecken können. Weitere Kriterien: Belüftungsmöglichkeiten, Zahl und Größe der Eingänge und Handling der Zipper.

Auf-/Abbau der Zelte
Ein gutes Leichtzelt muss sich auch von nur einer Person schnell und problemlos mit wenig Kraftaufwand errichten und abbauen lassen. Dazu gehört, dass sich wichtige Abspannpunkte für Heringe verlängern lassen.

Gewicht der Zelte
outdoor wiegt Zelte mit Packsack, Sturmleinen, Heringen und Reparaturhülse.

Qualität der Zelte
Die Zelte werden auf Verarbeitung und verwendete Materialien (auch der Heringe) untersucht.

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Boris Gnielka
outdoor baut alle Test-Zelte vor einer Windmaschine auf

Top-Ten: Zelte aller Art

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Die Top-Zelte der outdoor-Tests:

Zelte im Test: Robens Goshawk
Zelte
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Alle Zelttests auf einen Blick

So testet outdoor Schuhe

300.000 Mal werden die Testkandidaten getreten, dann haben sie die Tortur überstanden. Auf Tour entspricht das immerhin 500 Kilometern. Nicht alle Testmodelle halten dieser Quälerei stand. Bei manch einem schlagen die mit Feuchtigkeitssensoren bestückten Kunstfüße schon nach wenigen tausenden Bewegungszyklen, also einigen Kilometern, Alarm.

Whole-Boot-Comfort-Test

Das Fußklima wird mit Hilfe des von W.L. Gore entwickelten Whole-Boot-Comfort-Test ermittelt. Auf Körpertemperatur gehaltene Kunstfüße schwitzen über Stunden in einer Klimakammer. Dabei wird gemessen, wie viel Feuchtigkeit aus dem Schuh entweicht – ein weltweit einzigartiges Verfahren.

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Wanderstiefeln geht es im Gehsimulator ans Leder.

Die besten Wanderschuhe aller Klassen

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