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Den Inneren Schweinehund zähmen - so geht's (8 Tipps)

Schon wieder das Training sausen lassen? So bleiben Sie am Ball

Manchmal ist es schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten, regelmäßig zum Training zu gehen. Mit diesen Tipps besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund.

Anfangs trainiert man noch regelmäßig und ist voller Elan dabei, die guten Vorsätze umzusetzen. Nach einigen Wochen schleicht sich dann Bequemlichkeit ein und Stress im Job kommt dazu. Auf einmal merkt man, dass aus zwei Mal Trainieren pro Woche eine Fantasievorstellung geworden ist und der Gedanke ans bereits bezahlte Fitness-Studio nur noch schlechtes Gewissen erzeugt.

Es geht manchmal sehr schnell - ehe man sich versieht, sind mehrere Wochen vergangen, und schon wieder ist man nicht regelmäßig zum Joggen gegangen. Anstelle des geplanten Workouts mit dem Personal Trainer hat man sich stattdessen lieber abends Süßigkeiten gegönnt.

Als Folge eines nachlassenden Elans kommen oft ein schlechtes Gewissen und Selbstvorwürfe, dass man so willensschwach ist. Daraus wiederum entsteht dann Abneigung, sich überhaupt mit den Trainingszielen und Sport-Ambitionen auseinanderzusetzen. Ein Teufelskreis? Nicht unbedingt.

Mit unseren Tipps bekommen Sie Ihren inneren Schweinehund in den Griff.

Das schlechte Gewissen abstellen

Schlechtes Gewissen ist wichtig. Es macht uns sozial. Wenn ich ein Versprechen gegenüber einer Freundin nicht halte, wird meine Reue die Versöhnung ermöglichen. Doch im Zusammenhang mit Selbstmotivation ist das schlechte Gewissen hinderlich. Denn es macht jeden Gedanken ans Training unangenehm. Und bringen tut es auch nichts. Deshalb: Versöhnen Sie sich mit sich selbst. Vergeben Sie sich. Gehen Sie einfach beim nächsten Mal wieder hin und tun Sie es nicht wieder.

21 Tage durchhalten

Angeblich brauchen Menschen 21 Tage, um eine neue Handlung zur Gewohnheit zu machen. Das heißt im Klartext: Sie müssen nur drei Wochen lang jeden Tag spazieren zu gehen, (oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, oder jeden morgen Gymnastik zu machen) bevor es in Fleisch und Blut übergeht. Natürlich dauert es länger, wenn Sie nur zwei Mal pro Woche durchstarten.

Disziplin mit Spaß ersetzen

Wenn Sie nur zum Pilates gehen, weil Sie einen strafferen Bauch wollen oder nur joggen, damit sie endlich zwei Kilo abnehmen - dann ist es logisch, dass die Motivation schnell ausbleibt. Daher ist es total unwichtig, ob ein Sport "ideal" zum Abnehmen ist oder perfekt die Oberschenkel formt. Relevant ist eigentlich nur, ob er Ihnen Spaß macht. Denn dann gehen Sie gerne hin und müssen sich nicht zwingen. Heben Sie sich die Disziplin für Ihren Chef auf.

Flexibel sein

Eigentlich wollten Sie ja ins Fitnessstudio gehen. Wegen Stau ist aber der komplette Zeitplan kollabiert und jetzt haben Sie den Rest der Woche keine Zeit mehr. Deshalb muss aber die Bewegungs-Einheit nicht unter den Tisch fallen. Seien Sie flexibel und bauen Sie eine Runde Treppenlaufen ein. Machen Sie Liegestütze in der Mittagspause. Zwei Mal zwanzig Minuten Ins-Schnaufen-geraten sind deutlich besser als gar nichts zu tun und im Stau Schokolade zu essen.

No TV, no Internet

Internet, Fernseher und Smartphone sind Zeitfresser allererster Güte. Lassen Sie diese öfter mal bewusst weg. Denn sich mit perfekten Medien-Figuren zu messen bringt keinen Lustgewinn, und erst recht keine Lust auf Bewegung. Dafür entstehen auf einmal Zeitlücken für kleine Workouts: Nutzen Sie die gewonnenen 20 Minuten für einen Spaziergang um den Block oder drei Sonnengrüße. Ausnahme: Wenn Sie die Trainingspartner über Facebook koordinieren, kann Technologie der Motivation auch zuträglich sein.

Seien Sie gnädig

Seien Sie nicht zu hart zu sich selbst. Natürlich ist ein bisschen Anspruch gut und hilft Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen. Doch beim Messen der Ziele ist Gnädig sein angesagt. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie erreicht haben - und nicht auf das, was Sie nicht geschafft haben. Messen Sie die positiven Ergebnisse, nicht die vermeintlichen Mängel. Seien Sie liebevoll zu sich und machen Sie sich nicht selbst fertig. Wenn der innere Dialog positiv bleibt, stellt sich die Motivation besser ein.

Suchen Sie Trainingspartner

Wer verabredet ist, sagt seltener ab und hat mehr Spass. So einfach ist das. Sogar milde Konkurrenz kann anspornen - die Betonung liegt allerdings auf "mild". Suchen Sie sich Verbündete, motivieren Sie Ihre Freunde - dann wird aus dem zähen Sportprogramm eine angenehme Erfahrung. Das wiederum stärkt die Motivation, wieder zum Sport zu gehen.

Nicht entmutigen lassen

Nur weil es mal nicht klappt mit dem Sport, geht die Welt nicht unter (siehe Punkt 1). Drücken Sie den mentalen "Reset"-Knopf und gehen Sie einfach beim nächsten Mal hin. Kein Grund, ein Drama draus zu machen. Es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Und wenn es am Anfang schwer fällt: Denken Sie daran, je regelmäßiger Sie trainieren, desto leichter wird es! Lassen Sie sich auch von "besseren" Sportlern nicht entmutigen - sondern inspirieren! Denken Sie daran, dass nur Sie selbst bestimmen, was gut und angemessen für Sie ist.

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