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Kocher auf Flugreisen

Kochertransport auf Flugreisen

Welche Art von Kocher ist optimal für Fernreisen, und worauf wird bei der Flughafenkontrolle geachtet?

Andreas Rudolph, per E-Mail

Das hängt von der Brennstoffversorgung im Reiseland ab. Ein Gaskocher hat nur dann Sinn, wenn man vor Ort die passenden Kartuschen bekommt - denn ins Flugzeug dürfen sie nicht (der Gasbrenner selbst darf aber mitgenommen werden). Ob und welche Gaskartuschen es im Reiseland gibt, weiß der Hersteller. Campingaz und Primus informieren auf ihren Webseiten darüber. Mit Benzinkochern hat man im Reiseland kein Brennstoffproblem, wenn der Kocher auch mit Tankstellensprit oder Petroleum läuft. Für den Transport gelten in der Regel die Vorgaben der IATA (International Air Transport Association) - vorausgesetzt, die Airline erlaubt Benzinkocher im Fluggepäck. Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft! Gelten die IATA-Regeln, muss man alle Kocherbestandteile von Brennstoffen befreien.

Das geht bei Benzinkochern so: Zuerst den Kocher leer brennen und getrennt von Pumpe und Brennstoff-Flasche lüften. Danach die Flasche mit Speiseöl füllen, den Kocher anschließen und das Öl durch Leitung und Düse pumpen. Dann Ölreste entfernen, alle Teile säubern, in ein saugfähiges Tuch wickeln und letztlich in einer Plastiktüte verschließen.

(Stand: Februar 2009)

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