Teil des
OD Luchs © Helga Schmadel / PIXELIO

Raubtiere in Deutschland

Jäger in der heimischen Natur

Raubtiere in Deutschland? Doch, die gibt es, auch wenn Bär und Wolf bei uns so gut wie ausgerottet sind. outdoor stellt Ihnen drei Jäger vor, an die Sie auf Anhieb vielleicht gar nicht gedacht hätten.

Luchs (Lynx Lynx)

OD Luchs
© Helga Schmadel / PIXELIO
Vier Luchsarten gibt es weltweit, zwei davon in Europa

Landwirte versuchen, ihre Wiederansiedlung zu verhindern; Tiere in Maus- bis Reh­größe fürchten sie: die Luchse.

Merkmale
Bis zu 130 cm lang wird der Eurasische oder Nord­luchs. Besondere Kennzeichen: rötlichbraunes, geflecktes Fell, kurzer Schwanz, Pinselohren. Luchse fauchen und knurren; zur Paarungszeit heulen die Männchen.

Vorkommen
Bis ins 19. Jahrhundert gab es in Mitteleu­ropa Luchse. Dann wurden sie ausgerottet. Heute leben wieder angesiedelte, kleine Populationen in den Wäldern der Schweiz, im Elsass, in Österreich, Bayern und im Harz.

Besonderheit
Vier Luchsarten gibt es weltweit, zwei davon in Eu­ropa. Der Pardelluchs (Lynx pardina) lebt ausschließlich auf der Iberi­schen Halbinsel. Wieder angesiedelte Luchse stammen von in Tierparks gehaltenen Nordluchsen.

Wespe (Paravespula Vulgaris)

OD Wespe
© Tschi-Em / PIXELIO
Jagt auch Insekten: die Wespe

Die erwachsenen Arbeiterinnen der Gewöhnlichen Wespe leben fast vegetarisch und jagen nur für die Larven Insekten.

Merkmale
Zwischen 11 und 20 mm wird die Gewöhnliche Wespe lang. Gut zu erkennen ist sie am schwarzen Strich, der sich von der Stirn nach unten zieht und einen Anker bildet. Gelb-schwarz gefärbt ist sie natürlich auch.

Vorkommen
Sie lieben sonnige Hänge, die eher trocken sind. Nester legen die Gewöhnlichen Wespen im Herbst in Höhlen an, zum Beispiel in Mausbauten, und bauen aus zerkautem Holz Waben. Sie sind in Europa weit verbreitet.

Besonderheit
Larven werden mit im Flug erbeuteten Insekten gefüttert und spenden den Sammlerinnen dafür ein nährendes Sekret. In Neuseeland versehentlich eingeschleppt, bedroht die Wespe dort das ökologische Gleichgewicht.

Hecht (Esox Lucius)

OD Hecht
© joakant / PIXELIO
Markantes Detail: das schnabelähnliche Maul des Hechts

Hechte machen auch vor eigenen Artgenossen nicht halt: Bei Gelegenheit dient auch ein Mithecht als willkommene Beute.

Merkmale
Lang gestrecktes, entenschnabelähnliches Maul, blitzartige Manöver und bis zu 150 cm Länge: Der Hecht ist ein großer Süßwasserraubfisch. Seine Farbe variiert von Grün bis Braun, der Bauch ist gelblich, und er trägt Streifen.

Vorkommen
Der Hecht ist ein sogenannter Standfisch und verharrt gerne recht regungslos in Ufernähe von Fließgewässern und Seen. Hier legt er auch seine Eier ab. Er lebt in Nordamerika, fast ganz Europa und bis nach Asien hinein

Besonderheit
Hechte jagen Frösche, andere Fische und verschmähen auch kleinere Tiere nicht, die vom Ufer ins Wasser plumpsen. Andererseits wird auch er gejagt: Hechte gelten als leckere Speisefische und nur mäßig gefährdet

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