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Mit Kindern auf Tour: Tipps zu Planung, Sicherheit und Verhalten

Auf großer Tour mit den Kleinen

Ist der Nachwuchs erst einmal da, verzichten viele Eltern auf Wandertouren. Das muss nicht sein. Mit den Tipps von outdoor haben sowohl die Kleinen als auch die Großen ihren Spaß.

Gemeinsame Touren können nicht nur den Kindern großen Spaß machen, sondern auch den Eltern ganz neue Eindrücke verschaffen.

Damit der Ausflug nicht im Chaos endet und keine schlechte Laune aufkommt, gibt es Einiges zu beachten. outdoor hat für Sie die wichtigsten Tipps zu Planung, Sicherheit und dem richtigen Verhalten unterwegs zusammengestellt
(siehe Folgeseiten 2-5).

OD 0712 Outdoor Messe 2012: Kinderbekleidung Kindertragen Familie
Familie
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Sonstiges
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Fahrtechnik

Planung - für und mit den Kindern

Grundsätzlich muss die Tour dem Alter und Leistungsvermögen des Kindes angepasst sein. Verabschieden Sie sich daher vom strengen Konzept "Wir wandern von A nach B". Diese Tipps helfen Ihnen bei der Planung:

- Sicherheit ist oberstes Gebot: Sie müssen das Gelände auf Tour immer 100prozentig im Griff haben, um ihren Kindern immer helfen zu können.

- Benutzen Sie eine sehr genau Karte (Maßstab 1:25.000), damit Sie eine gute Vorstellung vom Gelände erhalten.

- Fahrwege finden Kinder uninteressant, auf einem schmalen Pfad gibt es mehr zu entdecken. Außerdem sind Rundwege für die Kleinen spannender als Auf- und Abstieg auf dem gleichen Weg.

- Berücksichtigen Sie die Wünsche ihrer Kinder bei der Planung.

- Planen Sie genug Zeit für Pausen, Entdeckungen und zum Spielen ein.

- Erst ab einem Alter von einem Jahr sind mehrstündige Aufenthalte oberhalb von 2500 Metern möglich.

- Kinder brauchen viel Flüssigkeit. Rechnen Sie mit 1,5 Liter am Tag; es eignen sich Mineralwasser, Tee oder Saftschorle.

Outdoor mit Kindern
Zum Thema "Mit Kindern auf Tour" gibt es einiges an Literatur.

Die besten Tipps gegen Langeweile

Kids wollen vor allem Abwechslung. Dies sollten Sie unterwegs berücksichtigen. Folgende Punkte sorgen dafür, dass Eltern und Kinder das gemeinsame Erlebnis genießen können.

- Gemeinsam mit anderen Kindern macht es dem Nachwuchs mehr Spaß auf der Strecke. Außerdem motivieren sich die Kids dann gegenseitig.

- Kinder wollen erzählen. Achten Sie deshalb darauf, was Ihre Kinder entdecken und beschäftigen Sie sich gemeinsam damit.

- Packen Sie kleine Entdeckungen, wie schöne Steine, Tannenzapfen oder leere Schneckenhäuser als Souvenirs ein.

- Auf übersichtlichen Strecken ohne Gefahren dürfen die Kinder vorausgehen und den Weg suchen.

- Sollte trotzdem einmal Langeweile aufkommen, können Sie Geschichten oder Sagen zur Abwechslung erzählen.

Kinderleichter Klassiker
Ideal zum Spielen: Der Bach im flachen Gelände verspricht aufregende Entdeckungen.
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Touren & Planung

Sicherheit auf Tour: Das müssen Sie beachten

Kinder haben noch keine Vorstellungen von den Gefahren im Gebirge und erkennen diese deshalb auch nicht. Neben dem einfachen "bei der Hand nehmen" helfen vor allem die einfachen Sicherungsmethoden aus dem Bergsport. Folgendes sollten Sie beachten:

- Kinder vergessen Anweisungen schnell und erkennen mögliche Gefahren nicht. Machen Sie sie deshalb immer wieder darauf aufmerksam.

- An kurzen gefährlichen Stellen reicht es oft aus, das Kind an der Hand zu nehmen oder es zu stützen.

- Wenn Sie längere ausgesetzte oder schwierige Passagen begehen, sollten Sie für Ihr Kind immer eine Kombination aus Hüft- und Brustgurt und zum Sichern ein ca. 10 Meter langes Seilstück dabei haben.

- Vermeiden Sie unbedingt Situationen, vor denen das Kind Angst hat.

- Genauso sind alle objektiven Gefahren wie zum Beispiel Steinschlag unbedingt zu meiden.

kinder
Einer der sichersten Plätze für die Kleinen: die Kindertrage.

Was Kinder in welchem Alter leisten können

Vom Kleinkind bis zum Teenager: das können Kids unterwegs leisten.

- Ab einem Alter von zehn Monaten können Kinder in der Rückentrage mitgenommen werden. Kinder brauchen dann aber mindestens alle 60 Minuten eine Pause, um sich zu bewegen.

- Ab dem vierten Lebensjahr wollen die Kleinen meist selbst laufen. Auch einen kleinen Rucksack (maximal ein Kilo schwer) können die Kids schon tragen.

- Wenn die Kinder zur Schule gehen (6 bis 10 Jahre) können sie schon Tagestouren mit bis zu 5 Stunden Gehzeit und erste Kraxeleien bewältigen. Auch der Rucksack darf mit bis zu fünf Kilo schwerer werden.

- Wenn die Kinder über zehn Jahre alt sind, können sie mit den Erwachsenen oft schon Schritt halten. Allein der Rucksack mit maximal sieben Kilo muss noch leichter sein als bei den Großen. Wichtig: Länger als sieben Stunden sollten Sie nicht unterwegs sein.

- Teenager wollen auch einmal an ihre Grenzen gehen. Bei entsprechender Übung - auch der Erwachsenen - sind Gletscherwanderungen, leichte Klettertouren oder mehrtägige Hüttenwanderungen gute Möglichkeiten.

kinder
Auf das richtige Gewicht des Rucksacks sollten Sie unbedingt achten.
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