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Sea to Summit
Das Geheimnis guter Outdoor-Ausrüstung

Wie grenzwertige Expeditionen – und ein bisschen gesunde Kritik – zu bahnbrechender Ausrüstung für Sea to Summit führten.

Sea to Summit Equipment aus Australien
Foto: Sea to Summit

Stell dir folgendes vor: Irgendwo tief in der unwegsamen und abgelegenen Kimberley-Region im Nordwesten Australiens sitzt eine Gruppe von Backpackern bis in die frühen Morgenstunden am Lagerfeuer und spricht über Outdoor-Ausrüstung. Sie haben große Träume: Was wäre, wenn die Isomatten leichter und bequemer wären? Was wäre, wenn Kochtöpfe flach faltbar wären? Wäre es nicht cool, wenn man das Außenzelt mit nur einer Hand am Innenzelt befestigen könnte? Solche Gespräche kennt wahrscheinlich jede Gruppe von Outdoor-Enthusiasten, aber in der Regel bleibt das Geschwätz genau das: Geschwätz.

Unsere Highlights

Beim Designteam von Sea to Summit ist das anders. Wenn dieses von einem seiner offiziellen Wildnistrips ins Büro zurückkehrt, macht es sich daran, die Lagerfeuerträume in echte Produkte zu verwandeln.

Sea to Summit Equipment aus Australien
Sea to Summit
"Ein Großteil der Innovationen entsteht, wenn wir Trips machen", sagt Roland Tyson, Gründer und Direktor von Sea to Summit. "Das hält dich frisch", fügt Penny Sanderson, Co-Direktorin, hinzu.

Seit drei Jahrzenten gibt es Sea to Summit nun schon. In dieser Zeit hat das Unternehmen immer wieder Produkte auf den Markt gebracht, die verschiedene Auszeichnungen erhielten: 2006 gewann der Ultra-Sil Drysack, den Backpacker Editors' Choice Award. Der Event Compression Drysack wurde 2007 von Backpacker ausgezeichnet und erhielt 2019 einen Outdoor Gear Lab Top Pick. Im Jahr 2015 wurde die Comfort Plus Insulated Air Mat von fünf Organisationen ausgezeichnet und der X-Pot erhielt drei Auszeichnungen. Die Liste lässt sich fortsetzen und umfasst alles von Kochgeschirr über Zubehör bis hin zu Isomatten und Taschen. In diesem Jahr hat Sea to Summit eine weitere Reihe von Auszeichnungen für seine neuen Zelte, die Alto/Telos-Reihe von Rucksackunterkünften, erhalten.

Sea to Summit Equipment aus Australien
Sea to Summit
Neben dem Outdoor-Magazin gab auch das Backpacker Magazin dem ultraleichten Telos TR2 Zelt einen Editor’s Choice Award.

Doch wie machen sie das? Ganz einfach, sagen die Designer: Indem sie tatsächlich mit dem Rucksack wandern, klettern und paddeln. Wir sprechen hier von herausfordernden Erkundungen, die oft in der lokalen Wildnis der australischen Heimat der Marke stattfinden und bei denen Wasserflugzeuge, Paddel und mehrtägige Trekkings zum Einsatz kommen. Diese Art von Reisen lehrt die Designer, leichte, robuste und vielseitige Ausrüstung zu schätzen. Und: "Sie muss zuverlässig sein, denn im australischen Outback gibt es keine Ausweichmöglichkeiten", sagt Paramjeet "PJ" Singh, Senior Designer und jahrzehntelanger Reisebegleiter der Marke

"Wenn wir auf unsere sogenannten ‚Design Trips‘ gehen, bleiben wir bis zwei Uhr morgens auf und reden über Ausrüstung, weil wir nicht anders können", sagt Tyson. "Wir sind ein Haufen von Designern, die sich austoben. Wenn man eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenbringt, ist es so einfach." Ein Beispiel dafür ist der berühmte X-Pot, ein faltbarer Kochtopf aus Silikon.

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Als die Designerinnen und Designer eines Morgens bei einem weiteren Ausflug in die Kimberleys ihre Ausrüstung zusammenpackten, so erinnert sich Tyson, wünschte sich jemand, dass sich die Töpfe so falten ließen wie die Schüsseln der Marke. "Wenn wir zurück sind, sollten wir schauen, ob wir einen Aluminiumboden auf die Schüssel setzen und sie auf den Herd stellen können", sagt jemand anderes. "Im Grunde genommen kommen wir Heim und merken: 'Das funktioniert tatsächlich, das ist erstaunlich'", sagt Tyson. "Hier ist etwas, das wir lösen können." Der X-Pot kam ein paar Jahre später auf den Markt.

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Sea to Summit

Das sechsköpfige Designteam von Sea to Summit hält sich selbst an unglaublich hohe Standards, sagen seine Mitglieder. Sie stellen keine Isomatte oder einen Schlafsack her, nur weil sie es wollen: "Wenn wir ein Produkt entwickeln, muss es das beste sein", sagt Tyson. "Das ist unsere grundlegende Designphilosophie. Wenn wir nicht mit einer Idee aufwarten können, die besser ist als bestehende Produkte, dann lassen wir es bleiben. Eine Tradition, die dazu beiträgt, die Messlatte hoch zu legen, ist der gefürchtete ‚Pit of Scorn‘ (dt. ‚Grube des Spotts‘). "Hier sitzen Designer und andere Leute zusammen und die Designer bringen ihre Ideen ein", sagt Singh. "Diese Ideen werden rücksichtslos und gnadenlos kritisiert. Es ist eine Übung, bei der viele Ideen ihr Grab finden. Alle sind ein bisschen nervös, aber es macht uns Spaß."

Alles, was es durch den Pit of Scorn schafft, durchläuft einen intensiven Designprozess, der oft Jahre dauert. Manchmal muss Sea to Summit neue Materialien entwickeln, um alles richtig zu machen, was durch die enge Beziehung der Marke zu ihren Fabriken ermöglicht wird. Ein Prototyp nach dem anderen wird auf den Expeditionen des Designteams getestet. Nur das Beste vom Besten kommt tatsächlich auf den Markt.

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Sea to Summit
"Jedes Produkt, das es zu einem Sea to Summit-Produkt schafft, muss in irgendeiner Weise absolut innovativ sein", sagt Singh. "Wenn du nicht an die Grenzen des Designs gehst, wollen wir das nicht mit dem Sea to Summit-Stempel versehen."

Es ist kein Wunder, dass intelligentes Design so geschätzt wird – schließlich wurde Sea to Summit von einem Designer gegründet, der in seinem Kinderzimmer angefangen hat, seine eigene Ausrüstung herzustellen. "Die Tatsache, dass Roland ein Designer ist, hilft uns sehr", sagt Singh. "Wir sind nicht eingeschränkt. Ein Unternehmen, das von einem Designer geführt wird, ist ganz anders, weil man keine Kompromisse eingeht."

Mehr über Sea to Summit erfahrt ihr hier

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12 / 2022

Erscheinungsdatum 08.11.2022

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