Corona-Virus: Infos für Outdoorer
Corona-Virus: Infos für Outdoorer
La Sportiva stellt während der Corona-Krise Atemschutzmasken her La Sportiva

Produktionsumstellung im Kampf gegen Corona

Salewa & La Sportiva helfen mit Atemschutzmasken

Die beiden Outdoor-Marken Salewa und La Sportiva stellen in der Corona-Krise ihre Produktionen auf Schutzbekleidung und Mundschutzmasken um ...

Durch Lieferengpässe in der Corona-Krise ist der Vorrat an Schutzmasken- und Schutzanzügen in Italien vielerorts schon knapp. Diese werden aber dringend im Pflegebereich, in Krankenhäusern und in Arztpraxen benötigt. Nach Salewa hat nun auch das italienische Bergsportunternehmen La Sportiva seine Produktion umgestellt.

Ziel sei es, bei voller Produktionsfähigkeit rund 3.000 Atemschutzmasken täglich herstellen zu können. In der Fabrik in Ziano di Fiemme, die normalerweise 369 Personen beschäftigt und in der etwa 2.000 Paar Schuhe pro Tag produziert werden, arbeiten derzeit 8 Personen, darunter Arbeiter und F&E-Techniker an Prototypen der Atemschutzmasken, die den vom Istituto Superiore della Sanità in Turin geforderten Standards entsprechen. Die bereits angelaufene Produktion wartet nun auf die offizielle Zertifizierung zur Aufnahme des Vertriebs.

La Sportiva produziert jetzt auch Atemschutzmasken (Quelle: Trentino TV)
1:45 Min.

"Mit großem Verantwortungsbewusstsein haben wir zunächst zu den gemeinsamen Bemühungen beigetragen, die Ansteckung einzudämmmen, indem wir unsere Produktionsstätten im Voraus geschlossen haben. Jetzt treten wir der zweiten Phase der Notlage entgegen. Um dies zu tun, haben wir uns mit den entsprechenden Rohstoffen ausgestattet, um eine erste Charge von 55.000 Masken herzustellen, die über Allergo System in Rovereto an den Katastrophenschutz in Trento gelangen wird. Gleichzeitig versuchen wir, weitere Materialien zertif zieren zu lassen, damit wir auch mit Schutzanzügen und anderen Komponenten zu einer viel größeren Produktion übergehen können", sagt Lorenzo Delladio, CEO & Präsident von La Sportiva.

Das Outdoor-Unternehmen Salewa, welches zur Südtiroler Oberalp Group gehört, produziert bereits seit über einer Woche Mundschutzmasken und wasserabweisende Schutzmäntel am Firmenstandort in Montebelluna. Die Wochenproduktion von 50.000 Masken und 800 Schutzmäntel half den medizinischen Behörden vor Ort nach Angaben von Salewa bereits über den ersten Engpass hinweg. Außerdem hat das Bergsportunternehmen vergangene Woche in der chinesischen Stadt Xiamen insgesamt 20 Millionen medizinische Schutzmasken und 600.000 Schutzausrüstungen besorgt und in einer einzigartigen Zusammenarbeit mit Austrian Airlines und der Regierung Österreich über Wien eingeflogen.

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Oberalp Gruppe
Engagiert im Kampf gegen Corona: Firmenchef Heiner Oberrauch (rechts im Bild).

Zwei Passagierflugzeuge der Austrian Arlines wurden zu Frachtfliegern umfunktioniert und brachten somit die dringend benötigte Ausrüstung nach Europa. Die schwer betroffene Region Tirol in Österreich, ganz Südtirol, sowie der italienische Zivilschutz in Rom werden mit der Ausrüstung versorgt. Der Warentransport durch die Passagierflugzeuge wird trotzdem noch nicht eingestellt, um noch mehr benötigtes medizinisches Material nach Europa zu schaffen. Die Oberalp Gruppe trägt die alleinige Verantwortung für die Aktion und hat auch alles eigenständig organisiert und die gesamte Bestellung vorfinanziert.

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