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Tipps für einen sicheren Skitag

9 Tipps für mehr Sicherheit auf Ski

Skisport ist die Freizeitbeschäftigung mit dem größten Erholungswert. Der Sport in der Natur ist ein Spaß für die ganze Familie. Die körperliche Bewegung in einzigartiger Bergwelt, draußen an der frischen Luft, trägt viel zu Gesundheit und Fitness bei. Damit Skifahrer auch ein sicheres Wintersport-Erlebnis genießen können, sind einige wichtige Voraussetzungen zu beachten.

Regelmäßiger Material-Service

Mit perfekt präpariertem Material macht das Skifahren nicht nur wesentlich mehr Spaß, auch die Sicherheit des Fahrers wird deutlich erhöht. Ein gewachster Ski dreht leichter und erfordert damit weniger Kraft. Scharfe Kanten wiederum greifen besser, besonders auf eisigem, glatten Untergrund. Beides trägt zu einem höheren Sicherheitsgefühl bei.

Ski sollten daher regelmäßig gewachst und geschliffen werden. Das gilt besonders im Herbst und im Frühjahr, wenn es am Morgen noch sehr eisig sein kann. Wer sich sehr gut auskennt, kann dies auch selbst zu Hause machen. Weniger Geübten bieten die Experten im Sportfachandel einen professionellen Skiservice. Auch die korrekte Bindungseinstellung sollte immer mal wieder durch den qualifizierten Sportfachhandel überprüft werden - mindestens jedoch einmal nach der Sommerpause oder beim Ski- oder Skischuhwechsel.

Die Partner von DSV aktiv im Sportfachhandel mit geprüfter Skiwerkstatt sind online zu finden unter www.ski-online.de/partnersportgeschaefte. Nur mit optimal eingestellten Bindungen lassen sich bei Stürzen schlimmere Verletzungen vermeiden!

Richtige Skibekleidung für jedes Wetter

Auch für die übrige Ausrüstung gilt: Wer sich wohl fühlt, kann sich hundertprozentig auf den Skisport konzentrieren und von einer höheren Sicherheit profitieren. Skijacke und -hose sollten nicht nur vor Kälte und Nässe schützen, sondern vor allem angenehm zu tragen sein. Wichtig ist, dass das Ski-Outfit nicht nur regelmäßig gewaschen, sondern auch imprägniert wird. Das erhöht den Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz.

Skifahrer sollten zudem keinesfalls frieren. Das lenkt alle Energie auf das Warmhalten und führt zu Unachtsamkeiten im Pistenbetrieb.

Beim Gletscherskifahren sollte man auf schnelle Wetterwechsel vorbereitet sein. Am besten bewährt sich das „Zwiebelprinzip“ in diesen Situationen. Mit verschiedenen funktionellen Schichten übereinander lässt sich die Kleidung so perfekt jeder Witterung anpassen. Die erste Schicht auf der Haut, eine für Wasserdampf durchlässige und atmungsaktive Skiunterwäsche, transportiert die Feuchtigkeit von der Haut weg und hält en Körper trocken. Als wärmende Zwischenschicht empfiehlt sich ein Fleece oder eine Softshell. Als Oberschicht schützt schließlich ein wind- und wasserfester Skianzug.

Obligatorisch sind in jedem Fall Skihelm und Skibrille sowie wärmende und wasserdichte Skihandschuhe. Für jeden Fahrtyp gilt: Alles was schützt, macht Sinn. Wintersportler sollten eigenverantwortlich selbst entscheiden, welche Zusatzausrüstung für sie wichtig ist.

Vor allem für Abenteuerlustige, die im Funpark oder im Gelände Abwechslung zum Pistenspaß suchen, sind Rückenprotektoren sehr zu empfehlen.

Augen vor erhöhter UV-Strahlung schützen

Nicht nur bei Kaiserwetter gehören eine Sonnenbrille mit bruchsicheren Kunststoffgläsern und eine Schneebrille mit UVA- und UVB-Filter ins Gepäck. Auch bei Nebel streut die Feuchtigkeit in der Luft das Licht und erhöht die Strahlungsintensität sogar zusätzlich.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Skibrille oder Sonnenbrille seitlich geschlossen ist und gut mit dem Gesichtsfeld abschließt.

Haut vor Sonne und Kälte schützen

Sonnenschutz mit einem hohem Fettanteil und Lichtschutzfaktor schützt sowohl vor Kälte als auch vor gefährlichen UV-Strahlen. Dabei sollte die Sonnencreme schon im Tal aufgetragen werden, damit sie in die Haut einziehen kann. Keinesfalls sollte eine Feuchtigkeitscreme verwendet werden, durch deren hohen Wasseranteil es bei sehr niedrigen Temperaturen zu Vereisungen auf der Haut kommen kann.

Damit der volle Schutz gewährleistet bleibt, muss das Eincremen im Laufe eines Skitags mehrfach wiederholt werden.

Viel trinken

Nur durch häufiges Trinken wird der große Flüssigkeitsverlust ausgeglichen, der durch die trockene Luft in den Bergen entsteht. Eine warme Suppe oder ein heißer Tee wärmen bei Minusgraden.

Alkoholische Getränke haben auf der Piste allerdings nichts verloren – die sollten Partyfreudige erst beim Après-Ski im Tal genießen.

In der Ruhe liegt die Kraft

An die Bedingungen in hoch gelegenen Skigebieten muss sich der Körper gewöhnen – dafür benötigt der Organismus jedoch eine gewisse Zeit. Mit Aufwärmgymnastik kommen Wintersportler nicht nur schneller in
Schwung, sondern beugen auch Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern vor. Auch danach sollten die ersten Schwünge im Schnee immer locker und dosiert sein, denn das Herz-Kreislauf-System benötigt, genauso wie der komplette Bewegungsapparat, eine gewisse Eingewöhnungszeit.

Tipp: Am Anfang langsam einfahren und sich immer wieder mal Zeit für Pausen zwischen den Abfahrten nehmen.

Für die eigene Sicherheit ist eine gute Einteilung des Skitages wichtig. Skifahrer sollten ihr eigenes Können nicht überschätzen – dies gilt insbesondere für Fahrten in größeren Gruppen, bei denen auch psychologische Aspekte eine Rolle spielen. Auf den detaillierten Pistenplänen sind die Schwierigkeitsstufen der einzelnen Abfahrten markiert. Mit dieser Orientierungshilfe kann man gezielt geeignete Hänge auswählen. Generell sollte
nur auf gesicherten Pisten gefahren werden. Besonders bei Lawinengefahr, zu erkennen an der roten Warnleuchte, dürfen die präparierten Pisten keinesfalls verlassen werden.

Warnsignale beachten und zeitig abschnallen

Leichtsinnsfehler gegen Ende des Skitags sind ernst zu nehmende Warnsignale. Nicht von ungefähr passieren die meisten Unfälle am Nachmittag. Gerade am Saisonbeginn reicht die körperliche Verfassung meistens noch nicht für einen langen Skitag aus.

Bei Ermüdungserscheinungen sollten Wintersportler deshalb lieber frühzeitig ins Tal fahren und sich erholen.

Rücksicht nehmen, vorausschauend fahren

Beim Skifahren teilt man sich die präparierten Hänge mit einer Vielzahl weiterer Wintersportfreunde. Um sich und andere nicht zu gefährden und den Skitag für alle zu
einem freudigen Erlebnis werden zu lassen, sollte man auch auf der Piste ein angemessenes Verhalten gegenüber den Mitmenschen an den Tag legen. Der Internationale
Skiverband FIS hat für die Sicherheit der Skifahrer die FIS-Verhaltensregeln aufgestellt. Sie sind an den Liftbetrieben ausgehängt und sollten von Wintersportlern nicht nur
gekannt, sondern auch beachtet werden.

Generell ist die gegenseitige Rücksichtnahme oberstes Gebot. Vor allem Einsteiger können ihre Ski und ihre Fahrweise oft noch nicht gut kontrollieren. Besondere Vorsicht ist folglich zum Beispiel beim Überholen von Skikursen geboten. Die FIS-Verhaltensregeln stehen im Netz unter www.ski-online.de/sis.

Zur Sicherheit aller Pistenbenutzer sollte die Geschwindigkeit stets an die Sichtverhältnisse, den Pistenzustand und die Anzahl der Wintersportler in der umittelbaren Umgebung angepasst werden. Ist man dennoch Zeuge eines Unfalls oder selbst an einem Zusammenstoß beteiligt, sollte niemand zögern und direkt Erste Hilfe leisten.

Gut versichert

Nicht immer verläuft ein Skitag reibungslos. Was tun bei Skibruch oder Diebstahl, und wer übernimmt im Falle eines Falles die Kosten einer Hubschrauberbergung?

Diesbezüglich bietet DSV aktiv maßgeschneiderte Versicherungspakete für nahezu alle Wintersportler an. Informationen sind im Netz unter www.ski-online.de/DSVaktiv zu finden.

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