outdoor Praxis-Tipp: Iglu bauen

Iglu selbst bauen - so funktioniert´s

Video: Ralf Bücheler
Mehr zu diesem Video: So bauen Sie Ihr eigenes Iglu
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Im Iglu zu schlafen macht Spaß, es selbst zu bauen noch viel mehr. Mit genügend Schnee, etwas Zeit und diesen Tipps schafft ihr es bestimmt!

Den Traum vom eigenen Haus können sich Iglubauer in nur einem Tag erfüllen. Man braucht Schneeschaufel und -säge, etwas Kraft, Ausdauer und Know-how. Die Inuit haben ihre Bautechnik im Laufe von Jahrtausenden so verfeinert, dass sie aus Schnee ganze Komplexe aus Schlaf- und Wohniglus zaubern, mit unterschiedlich warmen Zonen. Für den Anfang tut es aber ein einfaches Iglu für drei Personen – die ideale Größe für ein Schneearchitekten-Team.

Sägen, stemmen, einpassen - Schritt für Schritt zum Iglu

Als Erstes wählt man einen möglichst flachen Bauplatz aus, ebnet ihn mit der Schaufel und rammt in die Mitte einen Skistock. Dann zieht man einen Kreis mit einer Reepschnur und legt so den Umriss fest. Ab in den Steinbruch! heißt es im Anschluss: Blöcke aus festem Schnee sägen, leicht nach innen geneigt an der Kreislinie anordnen und zu einer Abwärtsspirale zurechtsägen. Auf die erste Reihe setzt man dann Block um Block im Kreis, immer nach innen geneigt – am besten steht ein Teammitglied in der Mitte und die beiden anderen sägen die Schneeplatten und tragen sie heran. Am Ende schließen die Wände in einer Kuppel ab.

Jetzt kommt einer der alten Inuit-Tricks: Der Mann in der Mitte gräbt einen Tunnel unter der Wand hindurch nach außen. Die kalte Luft sackt dort hinunter, im Iglu liegt man höher, am besten auf dicken Isomatten. Mollig warm wird es zwar nicht, aber man gleitet garantiert, ohne vor Kälte zu zittern, ins Reich der Träume. Weitere Tipps gibt es in unserem Iglu-Video (siehe oben) und in der Schritt für Schritt Anleitung (unten).

So baut ihr euer eigenes Iglu - Anleitung:

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13.12.2018
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Ausgabe 1/2019