Winterwanderungen im Berner Oberland

Eiger, Mönch und Jungfrau ragen über 4000 Meter auf. aber sogar Durchschnittswanderer können ihnen aufs dach steigen. und das mitten im Winter.

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Karte

Foto: Iris Kürschner

Die Region um Interlaken ist von Kontrasten geprägt. Während Interlaken mit städtischer Atmosphäre, Kulturprogramm und mildem Klima aufwartet, geht es in den Skiorten hochwinterlich zu.

Lage

Interlaken liegt zwischen Thuner und Brienzer See im Kanton Bern, eine dreiviertel Stunde von der eidgenössischen Hauptstadt entfernt. Südlich türmen sich als gewaltige Mauer die höchsten
Berge des Berner Oberlandes, die an den Kanton Wallis angrenzen.

Anreise

http://Von Norden kommend erfolgt die Anfahrt über Bern und weiter über Thun nach Interlaken. Von Interlaken bestehen ausgezeichnete Zugverbindungen nach Grindelwald und Lauterbrunnen, man kann also das Auto stehen lassen und sich bequem
in die Wandergebiete kutschieren lassen.

Beste Reisezeit

Die zweite Januarhälfte und nach der Fasnacht im Februar. Dann ist es nicht ganz so überlaufen

Bücher

Im AS Verlag sind drei sehr schöne Bergmonographien von Daniel Anker erschienen: Eiger. Die vertikale Arena, 39,80 Euro; Mönch. Mittelpunkt im Dreigestirn, 32 Euro;
Jungfrau. Zauberberg der Männer, 26,80 Euro. 50 Schneeschuhtouren in der Schweiz, Reinhard Lutz, Lutz-Tour-Verlag, nur noch antiquarisch. Schneepfade im Berner Oberland, Verlag Berner Wanderwege, über www.karten-shop.ch , 22,80 CHF.

weitere Infos

Interlaken Tourismus, Tel. 00 41/33/8 26 53 00, www.interlaken.ch

Schlechtwetter-Tipp

Wer kennt ihn nicht, den Erfolgsautor Erich von Däniken, der in seinen Büchern von Außerirdischen und Ufos erzählt. Auf seine Initiative hin wurde auf dem ehemaligen Militärflugplatz von Interlaken ein Erlebnispark der besonderen Art errichtet, der sich auf anschauliche Weise mit den großen Rätseln dieser Erde befasst. Mystery Park, Obere Bönigstr. 1000, Ch-3800 Interlaken, Tel. 00 41/33/8 26 53 00, info@mysterypark.ch, www.mysterypark.ch .

Foto: Iris Kürschner

29.12.2006
Autor: Iris Kürschner
© outdoor
Ausgabe 12/2006