Tour 3: Val Bavona: Wilde Wasser in wilden Tälern

Das Val Bavona ist schon für sich einen Besuch wert. Im Seitental des Calnegia aber wird es landschaftlich noch besser.

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Erfrischungen sind im Val Calnegia je nach Gusto möglich: mit wenig oder viel Wasser.
Foto: Gert Spilker

Abwechslungsreiche und bis auf wenige Abschnitte eine recht einfache Wanderung. 5 h,
500 Hm, 9 km

Tour:
Von allen Tälern des Tessins ragt das Val Maggia am weitesten in die Alpenberge hinein. Doch erst an seinem Ende wird es für Outdoorer so richtig interessant. Dort beginnt das wilde Val Bavona. Zu beiden Seiten ragen die Bergflanken steil, fast senkrecht, empor, im Winter stürzen gewaltige Lawinen über die Felswände hinab. Aus diesem Grund ist es auch nur noch im Sommer von rund 300 Menschen bewohnt....

Anspruch

Schmaler und zunächst steiler, aber nicht ausgesetzter Wanderweg. Kinder sollte man auf diesem Abschnitt nicht aus den Augen lassen.

Start und Ziel

Foroglio.

Route

Foroglio (684 m)–Fiume Calnegia–Calnegia (1108 m) und auf gleichem Wege zurück an den Ausganspunkt Foroglio.

Beste Reisezeit

Von Mai bis September. Der Wasserfall ist bei hohem Wasserstand am eindrucksvollsten. Das heißt entweder im Frühjahr zur Zeit der Schneeschmelze oder nach kräftigen Regenfällen.

Übernachtung

Uno Piu, 6672 Gordevio,
Tel. 093/871012.

Karten

SBL 1:50000, Blatt 265T,
Nufenenpass 18,50 SFR.

05.12.2002
© outdoor
Ausgabe 01/2001