Madeira

Foto: Boris Gnielka Madeira
Madeira gilt als Blumenparadies. Für die nötige Bewässerung sorgen Kanäle, die bis in die verborgensten Winkel der Insel führen. Wer ihnen folgt, lernt auch die andere Seite Madeiras kennen: die schroffe und abenteuerliche.

Portugal Portugal

Madeira bietet mehr als nur Blütenpracht: Schroffe Felsklippen, Hochebenen und subtropische Wälder wechseln mit tosenden Wasserfällen, schwindelerregenden Schluchten und Berggipfeln, von denen man eine Fernsicht genießt wie in den Alpen – wenn auch auf den Atlantik. Die meisten Routen verlaufen bequem und ohne große Höhendifferenzen entlang kleiner Wasserkanäle, Levadas genannt. Höchste Erhebung: Pico Ruivo (1862 Meter). Er thront im Zentrum der Insel, das äußerst spärlich besiedelt ist – im Gegensatz zu den turbulenten Küstenregionen.

Beste Reisezeit
Ganzjährig, am besten: Juni bis September.

Übernachtung
Zelten nur auf dem staatlichen Picknick- und Campingplatz Montado do Barreiro, nördlich von Funchal. Die bewirtschaftete Berghütte am Pico Ruivo verlangt eine Anmeldung beim Touristenbüro in Funchal. Wildes Zelten ist auf Madeira zwar verboten und schwierig, aber sehr reizvoll.

Verpflegung/ Trinkwasser
Das Wasser in den hoch gelegenen Levadas sollte man mit Micropur Forte entkeimen. Aus den tief gelegenen Levadas nicht trinken. Die wenigen Quellen im Bergland sind schwierig zu finden, Kioske gibt es nur an der Berghütte am Pico Ruivo (dort auch Wasserhahn) und am Encumeada-Pass. Bars mit bescheidenem Angebot in fast jedem Dorf.

outdoor Tipp: Wandern ist auf Madeira sehr populär. Es empfiehlt sich also, früh (vor 8:30 Uhr) zu starten.

Mehr Infos: www.visitmadeira.de

Lage

900 Kilometer vor Portugal und 500 Kilometer von Marokko entfernt liegt Madeira nördlich der Kanarischen Inseln im Atlantik.

Anreise

Lufthansa fliegt dienstags von München und donnerstags von Düsseldorf und Hamburg nach Funchal (www.lufthansa.com). TAP fliegt drei Mal täglich von Frankfurt und München über Lissabon nach Funchal. (www.tap-airportugal.de).
Gute Busverbindungen von Funchal in alle Inselteile, aber lange Fahrzeiten in den Norden und Westen Madeiras.

Beste Reisezeit

Ganzjährig, am besten: Juni bis September.

Übernachtung

Zelten nur auf dem staatlichen Picknick- und Campingplatz Montado do Barreiro, nördlich von Funchal. Die bewirtschaftete Berghütte am Pico Ruivo verlangt eine Anmeldung beim Touristenbüro in Funchal (s.u.). Wildes Zelten ist auf Madeira zwar verboten und schwierig, aber sehr reizvoll.

Verpflegung/ Trinkwasser: Das Wasser in den hoch gelegenen Levadas sollte man mit Micropur Forte entkeimen. Aus den tief gelegenen Levadas nicht trinken. Die wenigen Quellen im Bergland sind schwierig zu finden, Kioske gibt es nur an der Berghütte am Pico Ruivo (dort auch Wasserhahn) und am Encumeada-Pass. Bars mit bescheidenem Angebot in fast jedem Dorf.

outdoor Tipp

Wandern ist auf Madeira sehr populär. Es empfiehlt sich also, früh (vor 8:30 Uhr) zu starten.

Bücher

Wanderführer Madeira, John und Pat Underwood, Sunflower Books 2002, 12,70 Euro; Madeira, Rother Wanderführer, Rolf Goetz, Bergverlag Rother 2001, 12,90 Euro.

Karten

Instituto Geográfico e Cadastral, Topografische Karte, 1: 50000. Goldstadt Wanderkarten Madeira, Oliver Breda, Goldstadtverlag 2003, 6,80 Euro.
6 Information: Portugiesisches Touristik- und Handelsbüro, Tel. 01 80/5 00 49 30 und Direcçao Regional de Turismo, Avenida Arriaga 18, 9000 Funchal, Tel. 0 03 51/2 91 21 19 00.
www.madinfo.pt/organismos/madeira

21.03.2005
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe 04/2005