Tour 1: Auf den Erzberg

Streckenwanderung mit Panoramablick 1,5 h   l   1 h   l   530 Hm   l   4 km

Österreich Österreich

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Auf den wenigen Höhenmetern im Auf- und Abstieg kann man es langsam angehen lasssen und viel schauen. Murmeltiere sausen in ihre Löcher, Alpenrosen-Matten stehen in voller Blüten-Pracht. Die etwas knifflige Routenfindung macht aus dieser leichten Bergwanderung ein kleines Abenteuer. Und als Belohnung erwarten den Wanderer oben auf dem Erzberg ein hölzernes Gipfelkreuz und ein fantastisches Panorama. Nach der Rückkehr oder noch vor dem Aufstieg kann man sich im Rasthaus am Flexenpass stärken

Anspruch

konditionell leichte, technisch mittelschwere Wanderung, bei der ein bisschen Orientierungssinn vorausgesetzt wird.

Start und Ziel

Parkplatz am Rasthaus Flexenpass, 1773 m, auf dem gleichnamigen Pass zwischen Zürs und Stuben

Route

Vom Parkplatz beim Rasthaus am Flexenpass wandert man zunächst weglos über Gras etwa 20 Meter oberhalb der Fahrstraße Richtung Süden. Nach etwa 700 Metern trifft man auf 1820 Metern Höhe auf Wegspuren, die westlich den Hang hinaufziehen. Man folgt den Steigspuren und den verwitterten Markierungen zunächst in westlicher Richtung gleichbleibend steil bergauf. Auf etwa 2000 Metern Höhe nimmt die Steigung ab, und der Pfad führt dann in südwestlicher Richtung zu dem Felsriegel unterhalb des Erzberges. Am Felsfuß wird der Pfad wieder steiler. Man folgt dem Pfad bergan gen Westen. In einem Linksknick erreicht man schließlich das hölzerne Gipfelkreuz des Erzbergs auf stolzen 2297 Metern Höhe. Wenn man das Fernsehen auf diese mal andere Art ausgiebig genossen hat, gelangt man auf dem Aufstiegsweg zurück zum Parkplatz am Rasthaus Flexenpass.

Beste Reisezeit

je nach Schneelage Ende Juni bis September.

outdoor Tipp

Wenn das Wetter stabil ist und man relativ früh ankommt, eignet sich die Wanderung auf den Erzberg als ideale Einstiegstour. Die leichte Anstrengung macht Lust auf mehr.

Ausrüstung:
festes Schuhwerk, Höhenmesser, allgemeine Wanderausrüstung. Eventuell sogar einen Kompass mitnehmen, denn der Wegverlauf ist nicht immer ganz eindeutig.

15.05.2005
© outdoor
Ausgabe 05/2005