Wanderung zum See auf Achsellehn im Ötztal

Die kurze Tour zum Bilderbuchsee auf dem Achsellehn sollte sich kein Wanderer entgehen lassen – ein echter Geheimtipp, der Ruhe und Abgeschiedenheit garantiert. Und der Sonnenuntergang ist grandios.

Tirol, Österreich Österreich

Foto: Bernd Ritschel / Ötztal Tourismus
Länge 4,28 Kilometer
Dauer 02:50 Std.
Schwierigkeitsgrad sehr leicht
Höhenunterschied 665 Meter
Höhenmeter absteigend 95 Meter
Tiefster Punkt 1960 m ü. M.
Höchster Punkt 2644 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch
Eine sehr einfache Wanderung von der Schweinfurter Hütte aus. Auch wer nachmittags startet, schafft sie noch problemlos.

Anfahrt
Von München über die Salzburger (A 8) und die Inntalautobahn bis zur Abfahrt Ötztal. Alternativ über Garmisch–Mittenwald (B 2) – Zirlerberg – Inntalautobahn Richtung Bregenz bis Abfahrt Ötztal. Von hier der Ötztaler Straße (B 186) folgen. Bei Umhausen links abzweigen nach Niederthai. Vom ausgeschilderten Parkplatz dauert der Aufstieg bis zur Schweinfurter Hütte zwei Stunden.

Ausgangspunkt
Schweinfurter Hütte

Übernachtung
Schweinfurter Hütte, 2034 m, DAV Sektion Schweinfurt, Mitte Juni bis Anfang Oktober, bei schönem Wetter Verlängerung möglich.
Tel. Hütte 0043/5255/50029,
Tel. Tal 0043/5255/5630,
schweinfurterhuette@aon.at.

Beste Zeit
Je nach Schneelage zwischen Juni und September.

Karte
Alpenvereinskarte Blatt 31/2, 1:25.000, 9,80 Euro.

Buchtipp
Stubaier Alpen alpin, Walter Klier, Bergverlag Rother, 2006, 22,90 Euro.

Info
Ötztaler Tourismus
www.oetztal-mitte.com
Tel. 0043/57200/400

outdoor-Tipp
Wer mit Stirnlampe ausgerüstet ist, genießt den Sonnenuntergang am Ufer des Sees und steigt anschließend über den nicht allzu schwierigen Weg wieder zur Hütte hinab.

Route
Von der Schweinfurter Hütte in Richtung Nordwesten ins Finstertal hinein. Fast eben geht es entlang eines Bachlaufs, bis man die Finstertaler Almhütte zu seiner Linken sieht. Hier über die Brücke, an der Alm vorbei und dem markierten Weg ins Wannenkar folgen, bis bei einem großen Steinmandl ein unmarkierter Pfad in Richtung Südosten den Berg hinaufführt. Auch wenn es keine Wegmarkierung gibt, ist der See kaum zu verfehlen. Einfach durch den Schotter hinauf auf die Anhöhe, und schon taucht er auf.

Varianten ziehen sich durch die steilen Schutthänge von Süden her kommend. Sie zu gehen ist beim Aufstieg kein Genuss, aber durchaus möglich für den Weg zur Hütte runter. Vorausgesetzt, man ist absolut trittsicher. Für aktuelle Informationen einfach beim Hüttenwirt nachfragen, da eventuell ein verbesserter Weg zum Gebirgssee geplant ist (Stand 2010).

29.06.2010
Autor: Tobias Attenberger
© outdoor
Ausgabe 06/2010