Tuxer Alpen: Lafasteralm und Bergtour auf den Gilfert

Diese ausgedehnte Tour führt auf den Gilfert, den höchsten Berg der Tuxer Alpen. Am Gipfel erwarten Wanderer ein imposantes Kreuz sowie traumhafte Blicke aufs Karwendel und auf die Zillertaler Alpen.

Karwendel, Österreich Österreich

Länge 15,05 Kilometer
Dauer 06:41 Std.
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 1067 Meter
Höhenmeter absteigend 1069 Meter
Tiefster Punkt 1258 m ü. M.
Höchster Punkt 2240 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Mittelschwere bis schwere Wanderung für konditionsstarke Berggänger. Teilweise auf recht steilem Wanderweg, teilweise auf einem breiten Forstweg. Nicht besonders anspruchsvoll ist der Rückweg von der Nonsalm zum Weerberger Ortsteil Hausstatt.



Anfahrt


Über die Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Schwaz. In Schwaz rechts abbiegen nach Pill und weiter über Weerberg nach Hausstatt.



Ausgangspunkt


Parkplatz Gasthof Hausstatt



Einkehr


Am Ausgangs- bzw. Endpunkt Gasthof Hausstatt (hausstatt.at, Tel. 0043/(0)5224/68344) oder etwas unterhalb bei der Jausenstation Steiner (pension-steiner.at, Tel. 0043/(0)5224/68000).Auf der Nonsalm, die einer Agrargemeinschaft gehört, bekommt man im Sommer Getränke.


Beste Zeit


Mai bis Oktober



Karte


Kompass Blatt 28, Zillertal, 1:50000; Alpenvereinskarte 33: Tuxer Alpen, 1:50000, 9,80 Euro




Infos


Tourismusverband Silberregion-Karwendel, Tel. 0043/(0) 524/68320, silberregion-karwendel.at




outdoor-Tipp


Wer sich für Aberglaube und alpine Mythen interessiert, der sollte nach der Wanderung in Weerberg das Rablhaus besuchen. Hier begegnet man Dämonen und Hexen, Heiligen und Engeln, Iltispenis, Wehenfläschchen und Wettersegen. Museum Rablhaus, Kirchgasse 17, Tel. 00 43/(0)664/5063068, rablhaus.at


Route


Vom Parkplatz Gasthof Hausstatt geht es der Straße folgend bergauf bis zur Weggabelung. Dort auf dem breiten Forstweg weiterwandern und dann immer den Wegweisern in Richtung Lafasteralm folgen. Bei der Lafasteralm angekommen den sogenannten Lafasteralmweg nehmen bis zu den satten, blumenbestandenen Almwiesen des Hochleger. (Lafasteralm Nieder- und Hochleger sind leider nicht mehr bewirtschaftet.) In den Sommermonaten begleitet hier der Klang der Kuhglocken die Wanderer, die auf dem mit Kuhfladen gepflasterten Weg aufpassen sollten, wo sie hintreten. Am Ende der Almwiesen befindet sich ein markierter Wandersteig, an dem immer wieder Schilder den Weg zum Gilfert weisen. Der Weg führt am Wetterkreuz vorbei und auf etwas steilerem Pfad weiter bergauf bis zum schönen Gipfelkreuz auf 2506 m. Hier hat man bei klarer Sicht top Blicke in Richtung Karwendel und Zillertaler Alpen. Es lohnt sich, etwas Zeit einzuplanen, um Gipfeleinsamkeit und Brotzeit zu genießen. Für den Abstieg hält man sich zunächst in Richtung Nonsalm, die einer Agrargemeinschaft gehört und auf der im Sommer Getränke verkauft werden, und achtet dabei auf die Beschilderung. Dann folgt man dem Nonsweg talauswärts, bis dieser wieder auf den Parkplatz Hausstatt zurückführt. Nach dieser Tour kommen ein Bier und eine deftige Mehlspeise am Gasthof Hausstatt wie gerufen. Auch etwas unterhalb bei der Jausenstation Steiner kann man gemütlich einkehren und sich mit Tiroler Spezialitäten stärken.




08.07.2015
Autor: Annika Müller
© outdoor
Ausgabe 06/2015