Friaul: Kleiner Pal (1866 m)

Die Tour vom Plöckenpass auf den Kleinen Pal bringt einem die Geschichte des Ersten Weltkriegs nahe.

Friaul, Italien Italien

Ben Wiesenfarth
Länge 6,36 Kilometer
Dauer 04:18 Std.
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 774 Meter
Höhenmeter absteigend 774 Meter
Tiefster Punkt 1363 m ü. M.
Höchster Punkt 1852 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download
Anspruch
Bis auf wenige ausgesetzte Stellen, die mit Drahtseilen gesichert sind, eine einfache Tour auf guten Steigen. Bei Nebel auf den Wegen bleiben! 




Anfahrt
Von Sutrio nach Norden (SS52) und auf der Passstraße bis zum Parkplatz am Passo di Monte Croce Carnico/Plöckenpass fahren. 




Ausgangspunkt
Die Tour auf den Kleinen Pal beginnt auf dem Parkplatz am Passo di Monte Croce Carnico/Plöckenpass.





Einkehr
Direkt am Parkplatz liegt ein Restaurant, das Albergo »Al Valico«. Es bietet eine einfache Küche, gutes Tiramisu und feinen Espresso. Unterwegs gibt es keine Einkehr; gerade an sonnigen Tagen sollte man sich ausreichend zu trinken in den Rucksack packen.






Beste Zeit
Am geeignetsten für diese kurze Bergtour ist der Zeitraum von Juli bis in den Oktober hinein.


Karte
Die Tabacco-Wanderkarte »Carnia Centrale«, Blatt 09 im Maßstab 1:25.000 (10,90 Euro) deckt alles ab.




Infos
Allgemeine Info zur Region Friaul-Julisch Venetien und Wandertipps: Agenzia Turismo FVG, turismofvg.it, info@promoturismo.fvg.it  




outdoor-Tipp
Unbedingt sollte man für das Freilichtmuseum zur Geschichte des Ersten Weltkriegs genügend Zeit einplanen. Einen Orientierungsplan der weitläufigen Anlage gibt es zum Beispiel im Restaurant »Al Valico«. Da einige der ehemaligen Stellungstunnel recht düster sind: besser eine Stirnlampe für die Begehung einpacken!




Route
Auf dem großen Parkplatz am Plöckenpass steht ein Denkmal für den 1915 gefallenen Major Giovanni Macchi. Hier beginnt der Steig 401, auch gekennzeichnet als »Sentiero degli Alpini«. Dieser führt unter den Westabstürzen des Kleinen Pal zu einem ehemaligen italienischen Karrenweg. Vorbei an prächtigen Kletterwänden geht es in zahlreichen Kehren bergan. Besonders im Frühsommer stehen unzählige Blumen am Wegesrand. Auf der ersten weiten Hochebene kommen bereits die Reste von Baracken in Sicht. Dem Weg weiter folgen bis zur Abzweigung und dann weiter durch karstige Landschaft in Richtung »Kleiner Pal«.  Auf dem Gipfel des 1866 Meter hohen Berges steht nicht nur das Gipfelkreuz, sondern auch eine Kaverne mit Panzerkuppel. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg.
Alternative: Wer will, hält sich am Gipfel des Kleinen Pal nach Nordwesten und kehrt über den Oberst-Gressel-Weg statt auf der Aufstiegsroute zurück.




31.08.2017
Autor: Nina Hölmer
© outdoor