Hüttentrekking in den Dolomiten: Etappe 3 - Zum Rifugio Franz Kostner (2550 m)

Ein langer und alpiner Übergang von der Lagazuoi-Hütte zur Franz-Kostner-Hütte.

Dolomiten, Italien Italien

Länge 20,77 Kilometer
Dauer 10:42 Std.
Schwierigkeitsgrad schwer
Höhenunterschied 1739 Meter
Höhenmeter absteigend 1945 Meter
Tiefster Punkt 1702 m ü. M.
Höchster Punkt 2712 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Obwohl die Dolomiten sehr gut erschlossen sind, führen viele Wege der Tour über schmale, felsige Pfade und steile Pässe. Wanderer sollten sich in dieser Umgebung schwindelfrei und trittsicher bewegen können. Aufgrund der Vielzahl an Routen lassen sich Passagen, die man sich nicht zutraut, umgehen. Trotzdem gilt es nicht zu vergessen, dass sich die Tour oft über der 2000-Meter- Marke bewegt: Winde blasen hier stärker, und Unwetter ziehen schneller auf. Warme Kleidung und eine wasserdichte Jacke sollten in keinem Rucksack fehlen.   



Ausgangspunkt


Rifugio Lagazuoi


Einkehr


Franz-Kostner-Hütte
Die gemütliche Hütte von Bergführer Manuel Agreiter befindet sich am Vallon, auf 2550 Metern Höhe. Gleich gegenüber leuchtet der Gletscher der Marmolada – traumhaft. AV-Mitglieder bezahlen 10 Euro pro Nacht, der Aufschlag für ein Zwei- oder Vierbettzimmer beträgt 5 Euro. Die Halbpension kostet 39 Euro mehr. rifugiokostner.it



Beste Zeit


Ende Juni bis Mitte Oktober


Route


Ein langer, alpiner Übergang: Von der Lagazuoi-Hütte geht es zunächst durch die alten Kriegsstollen nach unten zum Passo Falzarego. Eine Stirnlampe ist hier sinnvoll! Von dort wandert man über den Weg 23 und 24 nach Westen zum Rifugio Punta Trieste (2028 m). Von der Hütte verläuft Weg Nummer 25 hinab ins Tal. Dort muss man wieder bergauf: Die Wege 27a und später 639 führen zur Talstation am Crëp de Munt. Den letzten Anstieg zur Franz-Kostner-Hütte spart man sich am besten und nimmt den Vallon-Sessellift. Vom Ausstieg sind es nur noch ein paar Gehminuten über einen Schotterweg (638) zum Etappenziel.



27.06.2016
Autor: Franz Güntner
© outdoor
Ausgabe 05/2016