Wandern, Radfahren, Klettersteige: 14 Top-Touren fürs Frühjahr

Klettersteige auf französisch

In Südfrankreich gibt es hervorragende Klettersteige, vor allem rund um das sonnenverwöhnte Briançon.
Foto: Ben Wiesenfarth

Meistens mit viel Eisen ausgestattet - französische Klettersteige.

Briançon ist ein kleines Festungsstädtchen, mitten in den Hautes Alpes gelegen, das mit »300 Sonnentagen pro Jahr« wirbt. Wer aus deutschen Landen hierher kommt, tut das aber nur selten allein des Wetters wegen. Der Ort gilt nämlich als ein echtes Mekka für Klettersteigler, die in einer attraktiven Kulisse über ein Dutzend Routen vorfinden – von leicht bis sehr anspruchsvoll.

Auch nördlich über der Stadt, in den Felsen des Croix de Toulouse, hängen Drahtseile, sind Bügel montiert – eine Route nach echt französischer Art: wenig Felsberührung, dafür umso mehr Metall – und als besonderer Gag eine Hängebrücke, die »Pont du Président«. Oben am Croix de Toulouse (1976 m), wo die Route ausläuft, erklärt eine Panoramatafel die prächtige Aussicht. Voilà!

Anspruch: 2 von 5.

Start: Briançon (1326 m) in den südlichen Französischen Alpen, Anreise von Turin über den Col de Montgenèvre, von Grenoble über den Col du Lautaret. Start der Ferrata am Champ de Mars, hinter der Altstadt.

Übernachtung: Hotels und Campings.

Buchtipp: Hüslers Klettersteigführer Westalpen, Bruckmann Verlag, 19,90 Euro.

20.03.2008
Autor: Eugen E. Hüsler
© outdoor
Ausgabe 04/2006