Wandern in der Pfalz: Busenberger Holzschuhpfad

Ausgedehnte Wanderung rings um das Dorf Busenberg, dessen Einwohner früher Holzschuhe zu schnitzen pflegten. Der Pfad führt zur Felsenburg Drachenfels, zu bizarren Steinformationen, durch lichte Wälder und Wiesen.

Pfalz, Deutschland Deutschland

Länge 24,17 Kilometer
Dauer 07:47 Std.
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 885 Meter
Höhenmeter absteigend 885 Meter
Tiefster Punkt 220 m ü. M.
Höchster Punkt 432 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Technisch unproblematisch, aber die lange Strecke und die vielen Auf- und Abstiege machen die Rundwanderung zu einer konditionell schwierigen Tour.


Anfahrt


Von der A65 kommend auf die B427 Richtung Bad Bergzabern wechseln und der Bundesstraße bis Busenberg folgen. Dann von der Hauptstraße rechts in die Kirchstraße einfahren und kurz darauf links in die Bergstraße. Am Ende der Bergstraße wieder links und dann rechts in die Waldstraße. Am Ende der Straße befindet sich der Ausgangspunkt der Wanderung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Busenberg nur schlecht erreichbar.


Ausgangspunkt


Parkplatz am sogenannten Hexenplätzel am nordöstlichen Ortsrand von Busenberg


Einkehr


Neben Gaststätten in Busenberg gibt es entlang der Strecke nur eine Möglichkeit zur Einkehr: Drachenfelshütte, an den Wochenenden, mittwochs und an Feiertagen geöffnet, Tel. 06391/2909.


Beste Zeit


Am schönsten ist die Wanderung von Mai bis Oktober.


Karte


Wanderkarte "Hauenstein und Trifelsland", Maßstab 1:25.000, Pietruska-Verlag, 6,90 Euro


Infos


Touristinformation in Dahn, Schulstr. 29, Tel. 06391/919600, dahner-felsenland.net


outdoor-Tipp


Die lange Strecke in zwei Etappen teilen und auf der nahe gelegenen Burg Berwartstein fürstlich übernachten. burgberwartstein.de



Route


Der Busenberger Holzschuhpfad ist durchgängig mit einem Holzschuhsymbol beschildert. Direkt hinter dem Parkplatz am Ortsrand von Busenberg, an dem die Wanderung beginnt, führt der Pfad in den Wald hinein. Nach einer Rechts-Links-Kombination kommt nach einigen hundert Metern wieder Wiese in Sicht. Diese lässt man jedoch schnell links liegen und folgt dem Weg wieder in den Wald. Im Zickzackkurs geht es den Berg hinauf. Oben angekommen, streift der Weg rote Felsformationen. Nach etwa einem Kilometer wendet sich die Route, die bisher Richtung Osten geführt hat, bei den sogenannten Puhlsteinen nach Süden. Diese Himmelsrichtung behält der Holzschuhpfad trotz einiger Kurven und Kehren längere Zeit bei. Nach etwa drei Kilometern verlässt der Weg den Wald und erreicht und überquert die Bundesstraße B427. Auf der anderen Straßenseite nach Westen. Es geht über Wiesen und Felder; die Gertrudkapelle steht hier. Nach etwa einem Kilometer biegt der Pfad erneut nach Süden ab und leitet den Wanderer in einer weiten Schleife über die bewirtschaftete Drachenfelshütte zur Ruine Drachenfels hinauf. Vom Burgberg wieder herab, führt der Weg, an den Buchkammerfelsen vorbei, weiter nach Süden, wobei es immer flacher wird. Schließlich ändert der Holzschuhpfad in einem spitzen Winkel die Richtung und wendet sich nach Norden. Man wandert nun in einigen Schleifen und viel kleinem Auf und Ab zu den Felsformationen Geierstein, Sprinzel und Eckfelsen und kehrt schließlich nach einigen Kilometern wieder nach Busenberg zurück.  



11.05.2016
Autor: Karin Krapp
© outdoor
Ausgabe 09/2015