Eifel: Kalltalweg

Bevor die Kall in die Rur mündet, durchfließt sie eine liebliche Tallandschaft.

Andreas Dobslaff
Länge 10,59 Kilometer
Dauer 03:02 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 224 Meter
Höhenmeter absteigend 221 Meter
Tiefster Punkt 177 m ü. M.
Höchster Punkt 272 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Leichte, durchgehend beschilderte Halbtagestour, die sich in Kombination mit dem benachbarten Vier-Täler-Weg zum Ganztages-Unternehmen ausbauen lässt

Anfahrt


​Von der Tankstelle in Nideggen gelangt man in rund fünfminütiger Fahrt über die L 11 nach Zerkall.

Ausgangspunkt


​Am Parkplatz des Nationalpark-Infopunkts Zerkall, Auel 1.

Einkehr


Entlang des Kalltalwegs keine, nach der Wanderung gibt es z.B. im Gut Kallerbend Vesper, frischen Fisch oder heimisches Wild (gut-kallerbend.de). Wer auch den Vier-Täler-Weg geht, kann nach einem Großteil der Strecke in der Mestrenger Mühle einkehren. 

Beste Zeit


​Von Frühling bis Herbst

Karte


Wanderkarte Nationalpark Eifel (Nr. 50) des Eifelvereins, 2015, Maßstab 1:25000, 10 Euro.

Infos


Nationalpark-Infopunkt Zerkall. Viel Wissenswertes zur Natur im Kalltal sowie Wanderinfos zum Download auf rurundkall.de 


outdoor-Tipp


Bissspuren und Bauten der Biber lassen sich auch bei Tagestouren im Kalltal entdecken, doch wer die scheuen Nagetiere bei der Arbeit beobachten möchte, hat nachts deutlich bessere Chancen. Geführte Touren mit fachkundigen Guides bietet die Biologische Station des Kreis Dürens an. Alle Infos hier: eifelbiber.com

Route


​Vom Nationalpark-Infopunkt in Zerkall leitet die Strecke als Rundweg Nr. 25 stets am Ufer der Kall entlang. Zunächst geht es an der orographisch linken Seite zur Papierfabrik Renker & Söhne, auf deren weltbekanntem Büttenpapier unter anderem 1949 das Deutsche Grundgesetz gedruckt wurde.
 
Auf Höhe der Anlage bieten sich Chancen, den seltenen Eisvogel zu beobachten. Auch die Wasseramsel ist hier heimisch, der einzige Singvogel, der bis zu 30 Sekunden lang tauchen kann. Bald leitet eine Holzbrücke zur anderen Uferseite, wo sich die Talaue öffnet.
 
Erst in südlicher, dann westlicher Richtung führt die Strecke nach Zweifallshammer, rund 500 Meter weiter bietet sich die Möglichkeit, in den Vier-Täler-Weg einzusteigen, der eine ca. 11,5 Kilometer lange Runde durch die Täler des Bosselbachs, des Tiefenbachs, der Kall und des Richelsbachs dreht (ca. 4 zusätzliche Gehstunden). Von Zweifallshammer wandert man der Ausschilderung folgend parallel zum Hinweg stets an der orographisch rechten Flussseite zum Ausgangspunkt zurück.


28.03.2018
Autor: Niko Dohmen
© outdoor