Zugspitze

Einmal im Leben will jeder Wanderer auf dem höchsten Berg Deutschlands stehen. Die nötigen Informationen finden Gipfelaspiranten hier.

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Karte

Foto: Bernd Ritschel

Vier abenteuerliche Wege führen auf die Zugspitze: durch Täler, Schluchten und steile Wände. Doch ob Alpinist oder Wanderer – jeder kann den Gipfel bezwingen.

Anspruch

Mit dem Auto von der A 95 München – Garmisch bis zum Autobahnende bei Eschenlohe. Anschließend auf der B 2 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Mit der Bahn: Von München fahren stündlich Züge nach Garmisch-Partenkirchen, Fahrtzeit ca. 1,5 Std.

Hütten:
Höllentalangerhütte, 1381 m, DAV Sektion München, bew. Ende Mai bis Mitte Oktober, Tel./Fax 0 88 21/88 11, www.hoellentalangerhuette.de; Knorrhütte, 2051 m, DAV Sektion München, bew. Ende Mai bis Anfang Oktober, Winterraum, AV-Schlüssel, Tel. 0 88 21/29 05, Fax 0 88 21/29 05, www.knorrhuette.de; Münchner Haus, 2964 m, DAV Sektion München, bew. Mitte Mai bis Ende September, Tel. und Fax 0 88 21/ 29 01, www.muenchner-haus.de; Reintalangerhütte, 1369 m, DAV Sektion München, bew. Ende Mai bis 3. Sonntag im Oktober, Tel./Fax 0 88 21/29 03, www.reintalangerhuette.de;
Wiener Neustädter Hütte, 2209 m, Öster. Touristenklub, bew. von Anfang Juni bis Ende September, Winterraum, Tel. 00 43/ 6 76/4 77 09 25.

Seilbahnen:
Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, Eibsee-Seilbahn und Gletscherbahn, Olympiastr. 27, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 0 88 21/79 70, Fax 0 88 21/ 79 79 01, www.zugspitze.de. Zahnradbahn: Tel. 0 88 21/ 79 74 02; Tiroler Zugspitzbahn: www.zugspitze.at, Tel. 00 43/ 56 73/23 09, Fax 23 09-51; Eibsee-Seilbahn: Tel. 0 88 21/ 79 74 05; Alpspitzbahn: Tel. 0 88 21/79 78 51.

Bergführer/ Bergschulen:
Berg- und Skischule VIVALPIN, GAP, Tel. 0 88 21/9 43 03 23, www.vivalpin.com; Bergführerbüro Garmisch-Partenkirchen, Tourist Information GAP, Tel. 0 88 21/ 18 07 44,
wwww.bergfuehrer-werdenfels.de; Bergsteigerschule Zugspitze, S. Dengg, GAP, Tel. 0 88 21/5 89 99, target="_blank">www.bergsteigerschule-zugspitze.de.

Bücher

Wetterstein, S. Beulke, Rother 1996, 22,90 Euro; Rund um die Zugspitze; Faszinierende Zugspitze, B. Ritschel, T. Dauer, Bruckmann 2007, 14,95 Euro.

Karten

Alpenver. , Mittl. Blatt Nr. 4/2, Wetterstein-/Mieminger Gebirge, 1 : 25 000, 9,80 Euro.

Klement Mangold ist froh. Seit drei Jahren genießt der »Wengerer«, wie er in bayerischer Tradition nach seinem Geburtshaus auch heißt, wieder einen freien Blick auf die Zugspitze.

Zuvor versperrten große, hofeigene Bäume die Sicht vom Wengerhof. Mit Deutschlands höchstem Berg verknüpft der Wegebauer aus Eschenlohe viele Erinnerungen. Zahlreiche Wege, Steige und Hütten hat er hier im Werdenfelser Land renoviert, instand gehalten und gebaut. Der vielseitige Bayer kam auf Anfrage von Alpenverein, Bahnen oder Gemeinden und erledigte ruhig und gelassen, was gerade anstand. Rund um die Zugspitze begegnet man seinen Spuren auf Schritt und Tritt. Das Zeichen mit der größten Signalwirkung ist das goldene Gipfelkreuz auf der Zugspitze. In einer ehrenamtlichen Aktion montierte es der »Wengerer« 1993 auf dem 2962,06 Meter hohen Ostgipfel. 4,88 Meter hoch ragt es in den Himmel und funkelt in alle Richtungen. Vier Routen führen direkt zu ihm. Jede hat ihren eigenen Charme und Charakter. Aber eines ist allen gemeinsam: ihr Abwechslungsreichtum. Satte 2000 Höhenmeter überwinden sie und durchlaufen dabei die verschiedensten Vegetationszonen. Von breiten Waldwegen über Pfade und Steige durch Latschen, Wiese und Geröll bis hin zu steilen, drahtseilgesicherten Felspassagen im Gipfelbereich ist alles dabei. Wildbäche stürzen neben dem Weg durch schattige Klammen, Wasserfälle bestäuben die Füße, und die kniffligen Stücke sorgen für Nervenkitzel.

Foto: Bernd Ritschel

21.06.2007
Autor: Iris Kürschner
© outdoor
Ausgabe 06/2007