Vulkaneifel

Gerade mal 10 000 Jahre ist es her, dass die Vulkane der Eifel zur Ruhe kamen. Das ist erdgeschichtlich zwar ein Klacks, aber doch so lange her, dass man dort heute unbesorgt Rad fahren und wandern kann – Blicke in die Vergangenheit inklusive.

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Karte

Sanfte Hügelkuppen und tief eingeschnittene Flusstäler stellen die ältesten Teile der Vulkaneifel dar. Die zum Teil noch mit Wasser gefüllten Maare und die – heute bewaldeten – Schlackenkegel sind vulkanischen Ursprungs und wesentlich jünger. Laut einiger Geologen häufen sich die Indizien, dass die »Eifelfeuer« bald (in wenigen tausend Jahren) erneut aufflammen werden.

Lage

Die Vulkaneifel umfasst die Vulkangebiete der Westeifel. Diese bilden auch den Kern des im Jahr 2000 gegründeten »Vulkaneifel European Geopark«. Die wichtigsten Orte des ca. 1200 Quadratkilometer großen Areals sind Gerolstein und Daun.

Beste Reisezeit

Frühjahr und Herbst sind ruhiger als der Sommer und für Wandern und Radfahren ideal. Der Laubwald ist im Oktober am schönsten.

Bücher

Vulkaneifel/ Südeifel, Hans Naumann, Kompass Wanderführer, 2002, 9,95 Euro.

Karten

Rheinland/Eifel, ADFC-Radtourenkarte Blatt 15, 1:150 000, BVA, 6,80 Euro.
Radatlas Vulkaneifel, Bikeline Radtourenbuch, Esterbauer Verlag, 2003, 9,90 Euro. Radrouten und Karte 1:75 000.

weitere Infos

Eifel Tourismus, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel. 06551/9656-0, E-Mail: info@eifel.info, www.eifel.info.

01.10.2003
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Ausgabe 10/2003