Tour 3: Nebelhorn – Laufenbacher Eck

Tageswanderung für ausdauernde Höhenwanderer

Deutschland Deutschland

Länge
Höhenmeter (rauf)
Höhenmeter (runter)
Berghöhe

Die Tour zum Laufenbacher Eck verläuft auf einem der schönsten Höhenwege im Allgäu. Schroffe Flanken, steile Grate und liebliche Wiesen – hier ist wirklich alles dran. Als Highlight kann man die Höfats in ihrer schaurigen Schönheit ausgiebigst bewundern.

Anspruch

Anstrengende Bergwanderung, die eine gewisse Ausdauer erfordert.

Start und Ziel

Talstation der Söllereckbahn in Kornau.

Endpunkt: Mit der Kanzelwandbahn gelangt man nach Riezlern und mit dem Bus zurück zur Talstation der Söllereckbahn.

Route

Von der Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf schwebt man zunächst zur Station Hotel Höfatsblick empor und geht dann zum benachbarten Edmund-Probst-Haus auf 1929 Meter Höhe gelegen. Von der Hütte folgt man dem guten Wanderweg kurz absteigend, später relativ eben an der Grasflanke des Zeigers entlang in den Zeigersattel, 1944 Meter (auf dem Wanderweg Nummer 4). An der Weggabelung wählt man den linken Abzweig Richtung Laufbachereck. Der gute Wanderweg zieht sich in weitem Auf und Ab an der Westflanke von Großem und Kleinen Seekopf hin. Schließlich erreicht man den Schochensattel, 2009 Meter, zwischen Kleinem Seekopf und Schochen. Mit herrlichem Blick auf die Höfats im Südwesten setzt man seinen Weg in der Südflanke des Schochen und weiter unter dem Lachenkopf fort. Anschließend wird der 1999 Meter hohen Sattel zwischen Lachenkopf und Laufbacher Eck erreicht. Von hier steigt man in weiten Kehren zum Gipfel des Laufbacher Ecks auf 2177 Meter. Auf der anderen Seite geht es Richtung Osten bergab zur Schönberg Hütte auf 1688 Meter. Jetzt bieten sich zwei Möglichkeiten. Erstens: man steigt nach der Hütte links durchs Bärgündeletal zum Giebelhaus, 1066 Meter, ab. Von dort verkehrt ein Bus nach Hinterstein mit Anschluss über Sonthofen nach Oberstdorf. Die zweite Möglichkeit: Man hält sich geradeaus und steigt auf der Nordwest-Seite des Allgäuer Hauptkamms zum Prinz-Luitpold-Haus auf 1846 Meter auf. Hier besteht die Möglichkeit, zu übernachten und am nächsten Tag über die
Obere Bärgündele Alpe, 1476 Meter, durch das Bärgündeletal zum Giebelhaus absteigen.

Beste Reisezeit

Je nach Schneeverhältnissen, Juni bis September.

Verpflegung

Prinz-Luitpold-Haus, 1846 Meter,

outdoor Tipp

Mit einer Übernachtung auf dem Prinz-Luitpold-Haus lässt sich die recht anstrengende Tour gemütlich auf zwei Tage aufteilen. Für Felserfahrene Gipfelstürmer empfiehlt sich ein Abstecher auf den 2693 Meter hohen Hochvogel oder die Fuchskarspitze, 2314 Meter.

12.03.2006
© outdoor
Ausgabe 03/2006