Thüringer Wald: Wanderung auf den Großen Inselsberg

Sein markantes Profil hat den Großen Inselsberg zum berühmtesten Gipfel Thüringens gemacht. Die Aussicht ist fantastisch und wirkt umso imposanter, wenn man sie sich zu Fuß durch den wilden Lauchagrund erobert.

Thüringer Wald & Thüringer Becken, Deutschland Deutschland

Länge 15,07 Kilometer
Dauer 05:09 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 683 Meter
Höhenmeter absteigend 679 Meter
Tiefster Punkt 397 m ü. M.
Höchster Punkt 892 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Die Rundwanderung um bzw. auf den Großen Inselsberg (917 m) ist technisch wenig anspruchsvoll, erfordert aber aufgrund der Aufstiege eine gewisse Kondition.

Anfahrt


Mit dem Auto: Von Gotha über die B247 und B88 bis nach Tabarz. Mit der Bahn: Regionalbahn nach Friedrichroda und von dort mit den Buslinien 844 und 857 nach Tabarz. Von Gotha mit der Tram 4 nach Tabarz. Fahrpläne finden sich unter bahn.de und rvg-gotha.de

Ausgangspunkt


Die Tour startet und endet am Hotel »Zur Post«, Lauchagrundstraße/Ecke Postweg in Tabarz.

Einkehr


Viele Gaststätten finden sich in Tabarz. Unterwegs bietet sich eine Einkehr in den Lokalen an der Grenzwiese oder direkt auf dem Großen Inselsberg an.

Beste Zeit


​Ende April bis Ende Oktober

Karte


Topographische Karte Naturpark Thüringer Wald, Blatt 6, »Inselsberg und Umgebung«, 1: 25.000, 5,10 Euro; Kompass-Karte »Westlicher Naturpark Thüringer Wald«, WK 812, 1:50.000, 9,95 Euro

Infos


Tourist Information Thüringen, Tel. 0361/37420, thueringenentdecken.de,
​Tourist Information Tabarz, Tel. 036259/61087, tabarz.de

outdoor-Tipp


Der Lauchagrund ist ein beliebtes Klettergebiet mit mehr als 20 leicht zu erreichenden Felsen und Massiven. Vom Aschenbergstein, auf den Routen vom 4. bis 8. Schwierigkeitsgrad führen, hat man einen sensationellen Blick auf den Großen Inselsberg.

Route


​Vom Hotel »Zur Post« im Ortszentrum Tabarz folgt der Weg der Straße in den Lauchagrund mit seinen zahlreichen Porphyrfelsen. Die Route hält sich zunächst immer entlang der Laucha und führt am Schweizerhaus sowie der Massemühle vorbei zur Gesteinsformation der Backofenlöcher. Wenig später zweigt die Strecke nach rechts ab auf den Pantoffelweg in das Felsental und passiert den Torstein. An der nächsten Weggabelung geht es nach links zur Grenzwiese. Hier trifft man auf den berühmten Rennsteig, dem man ein Stück weit folgt. Er passiert zunächst linker Hand den Reitstein und führt bald auf den Gipfel des Großen Inselsbergs. Hier oben herrscht zwar oft ein ziemlicher Trubel, aber den vergisst man beim weiten Blick über den Thüringer Wald sofort. Wer sich den Abstieg sparen will, kann am Inselsberg auf die Schlitten der Sommerrodelbahn umsteigen. Auf deren Areal befinden sich auch ein Abenteuerspielplatz und ein Märchenpfad (sommerrodelbahn-inselsberg.de). Der Abstieg erfolgt ebenfalls über den Rennsteig in Richtung Venetianerstein. Dort wählt man die Rechtsabzweigung Grauer Weg. Sie führt entlang des Steinernen Amts bis zur Straße Tabarz– Brotterode. Die Route folgt ihr ein kurzes Stück und setzt sich auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Schöneleite und Rotenbergswiese fort (Markierung: gelbes Quadrat). Über die Ostflanke des Datenbergs gelangt man schließlich wieder in das Ortszentrum von Tabarz. 


11.07.2015
Autor: Roy Fabian
© outdoor
Ausgabe 07/2015