Traufgang Felsenmeersteig

Der anspruchsvollste Traufgang. Trutzige Felsmassive, eine Burgruine, Buchenwälder, blühende Wiesen, alte Mulipfade, steile Anstiege und ein ehemaliges Kloster locken hier den Wanderer.

Schwäbische Alb, Deutschland Deutschland

Foto: Jens Mönnich
Länge 15,24 Kilometer
Dauer 04:43 Std.
Höhenunterschied 471 Meter
Höhenmeter absteigend 471 Meter
Tiefster Punkt 671 m ü. M.
Höchster Punkt 939 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch:
Tageswanderung mit einigen recht knackigen Auf- und Abstiegen. Festes Schuhwerk nicht vergessen!

Anfahrt:
Der Felsenmeersteig liegt zwischen den zu Albstadt gehörenden Dörfern Laufen, Lautlingen, Margrethausen und Burgfelden. Die Wanderung beginnt bei Burgfelden. Mit dem PKW Anfahrt über die B 27 und die B 463, Straße Richtung Albstadt/Sigmaringen folgen. In Lautlingen nach Margrethausen bzw. Pfeffingen fahren. Pfeffingen Richtung Balingen verlassen. Dann links nach Burgfelden abbiegen.

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ortseingang von Burgfelden.

Einkehr:
Gaststätte: Bergcafé Wedel, Tel. 07435/365. Grillplätze an der Schalksburg und am Heersberg.

Beste Zeit:
April bis Oktober

Karte:
Tourenkarten sind in der Touristinformation in Albstadt erhältlich oder unter www.traufgaenge.de
Wanderkarte: LA f. Geoinfo/Landesentwickl.(Hrsg.): Albstadt Balingen, Blatt 24, 1 : 35000, 2011, 5,40 Euro.

Info:
Stadtverwaltung Albstadt, Touristinformation, Marktstr. 35, 72458 Albstadt, Tel. 07431/1601204, touristinformation@albstadt.de

outdoor-Tipp:
In Burgfelden das kleine, unscheinbare Kirchlein St. Michael besuchen. Die Malereien im Inneren haben Seltenheitswert. Sie stammen aus dem 11. Jahrhundert.

Route
Direkt hinter dem Wanderparkplatz »Stich« führt ein Weg den Hang hinauf, dort beginnt der Traufgang Zollernburg-Panorama. Nun folgt man linkerhand den Schildern mit dem Traufganglogo. Zunächst geht es auf schmalen Pfaden durch dichten Buchenwald, hinauf zum Heiligenkopf und der Albhochfläche. Von hier aus folgt der Weg der Abbruchkante nach NW. Der Wald öffnet sich immer wieder und lässt den Blick auf Wiesen und von Wacholder bestandene Hochmoore frei. Nur wenige Meter hinter dem Sporn des Blasenberges wird der Weg breiter und lässt die Wiesen der Hochebene hinter sich. Unter dem grünen Dach der Bäume geht es weiter zum Zollersteighof, wo man sich auch für die weitere Wanderung stärken kann. Jetzt sind es nur noch zwei Kilometer bis zum 912 Meter hoch gelegenen Zeller Horn. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf die Stammburg der Hohenzollern. Jetzt biegt der Weg nach Südwesten ab. Nach etwa vier Kilometern, am Wanderparkplatz »Stocken«, hat man fast das Dorf Onstmettingen erreicht, doch die Tour ist hier noch nicht zu Ende. Der Zollernburg-Panorama-Weg biegt nach Norden ab, und es geht die nächsten beiden Kilometer auf Schotterwegen und Pfaden durch Heideland.

Am Gasthaus und Grillplatz »Nägelehaus« macht der Weg eine erneute Wendung und führt Richtung SO. In einigen Kurven wandert man am Dagersbrunnen vorbei, durchschreitet eine kleine Senke, überquert das Bächlein Schmiecha mit seinen sumpfigen Uferwiesen und gelangt zurück zum Ausgangspunkt.

05.09.2012
Autor: Björn Gerteis
© outdoor
Ausgabe 06/2012