Zum Prebischtor und durch die Edmundklamm

Eine Tour, die in die Böhmische Schweiz und hinauf zum Prebischtor – der größten Sandsteinbrücke Europas – führt, die schon als Filmkulisse für den Fantasyroman "Chroniken von Narnia" gedient hat.

Sächsische Schweiz & Oberlausitz, Deutschland Deutschland

Foto: Bernd Jonkmanns
Länge 17,02 Kilometer
Dauer 05:16 Std.
Höhenunterschied 459 Meter
Höhenmeter absteigend 427 Meter
Tiefster Punkt 132 m ü. M.
Höchster Punkt 463 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


​Einfache Wanderung auf sehr guten Wegen, durch die Schluchten geht es nur mit einem Mietkahn.

Anfahrt


​Mit dem Auto von Dresden über die B 172 bis nach Hrensko. Der Parkplatz ist ausgeschildert und liegt wenige hundert Meter unterhalb des Ausgangspunktes. Per Bahn: Mit der S1 von Dresden bis zur Personenfähre Schöna, dort nach Hrensko übersetzen. Mit dem Rad: dem Elberadweg auf dem linken Ufer bis Schöna folgen und mit der Fähre übersetzen.

Ausgangspunkt


​Schöna bzw. Hrensko

Einkehr


​Gasthäuser und Cafés in Hrensko,
Gaststätte "Falkennest" am Prebischtor, Hotel und Gaststätte in Mezna. Überall akzeptiert man Euro.
Übernachtungsverzeichnis siehe Info, Unterkünfte in Deutschland unter Tel. 035022/90030.

Beste Zeit


​April bis Oktober

Karte


Geo Map Wander- und Freizeitkarte
Nationalpark Sächsische Schweiz/Böhmische Schweiz/Elbsandsteingebirge Maßstab 1:30.000, fünf Euro

Buchtipp
Böhmische Schweiz, Václav Klumpar, Rother 2004, 12,90 Euro.
Sind mal kurz drüben, Wandern in Nordböhmen, die 20 schönsten Touren zwischen Böhmischer Schweiz und Adersbacher Felsenwelt; Kerstin Micklitza, Lusatia 2010, 11,90 Euro



Infos


​Böhmische Schweiz Touristinformation Hrensko, Tel. 00420/412554286; info@ceskosaske-svycarsko.cz; www.pbrana.cz

outdoor-Tipp


​Die Kahnfahrt durch die beiden Klammen kostet insgesamt 6 Euro.

Route


Nachdem man die bunten Läden und Buden um die Kirche von Hrensko hinter sich gelassen hat, geht es ostwärts die Straße hoch, bis links ein Weg (Markierung roter Strich) in den Wald führt. Reste von Pflastersteinen zeugen von vergangenen Handelswegen.

Der Weg zum Prebischtor (Pravcická Brána) führt serpentinenartig bergauf, bis man einen ersten Blick auf das Gasthaus Falkennest werfen kann, das sich in den Felsen zu schmiegen scheint. Fürst Edmund von Clary-Aldringen ließ es 1881 anstelle eines seit 1826 existierenden Wirtshauses errichten. Bis heute wird es mittels eines Drahtseilaufzuges beliefert.

Am Eingang zum Prebischtor muss man Eintritt zahlen, bevor man unter der Felsbrücke mit ihrer Spannweite von 26,5 Metern bei einem wohlverdienten kühlen Radler die spektakuläre Aussicht genießen kann. Dem Weg nur ein kleines Stück zurück folgen, um in den Gabrielensteig (Markierung schräger grüner Strich) abzubiegen. An der Flügelwand vorbei geht es über den Naturlehrpfad bis zum Weiler Rainwiese (Mezni Louka).

Vom Gabrielensteig hat man hervorragende Sicht auf den Großen Prebischkegel und den Beckstein. Achtung: in Mezni Louka auf den Weg mit der Markierung blauer Strich wechseln. Durch die Schlucht führt er hinab ins Tal. An der Kamnitz angekommen, geht es nur per Kahn weiter. Von der Wilden Klamm bis zur Edmundklamm fährt man durch eine verwunschene Welt mit schroffen Felswänden und wild zugewachsenen Uferböschungen.

Mit etwas Glück sieht man einen Eisvogel oder einen der Lachse, die 1998 erfolgreich in der Kamnitz ausgesetzt wurden. Von der Edmundklamm geht es wieder bergab nach Hrensko. Wer auf die Kahnpartie verzichten will, geht von Mezni Louka nach Mezna und dort auf gelbweiß markiertem Weg zurück zur Fahrstraße. Von dort sind es nach links zwei Kilometer zurück nach Hrensko.



Anspruch
Einfache Wanderung auf sehr guten Wegen, durch die Schluchten geht es nur mit einem Mietkahn.

Anfahrt
Mit dem Auto von Dresden über die B 172 bis nach Hrensko. Der Parkplatz ist ausgeschildert und liegt wenige hundert Meter unterhalb des Ausgangspunktes. Per Bahn: Mit der S1 von Dresden bis zur Personenfähre Schöna, dort nach Hrensko übersetzen. Mit dem Rad: dem Elberadweg auf dem linken Ufer bis Schöna folgen und mit der Fähre übersetzen.

Ausgangspunkt
Schöna bzw. Hrensko

beste Zeit
April bis Oktober

Einkehr/Übernachtungen
Gasthäuser und Cafés in Hrensko,
Gaststätte "Falkennest" am Prebischtor, Hotel und Gaststätte in Mezna. Überall akzeptiert man Euro.
Übernachtungsverzeichnis siehe Info, Unterkünfte in Deutschland unter Tel. 035022/90030.

Karten
Geo Map Wander- und Freizeitkarte
Nationalpark Sächsische Schweiz/Böhmische Schweiz/Elbsandsteingebirge Maßstab 1:30.000, fünf Euro

Buchtipp
Böhmische Schweiz, Václav Klumpar, Rother 2004, 12,90 Euro.
Sind mal kurz drüben, Wandern in Nordböhmen, die 20 schönsten Touren zwischen Böhmischer Schweiz und Adersbacher Felsenwelt; Kerstin Micklitza, Lusatia 2010, 11,90 Euro

Info
Böhmische Schweiz Touristinformation Hrensko, Tel. 00420/412554286; info@ceskosaske-svycarsko.cz; www.pbrana.cz

Route

Nachdem man die bunten Läden und Buden um die Kirche von Hrensko hinter sich gelassen hat, geht es ostwärts die Straße hoch, bis links ein Weg (Markierung roter Strich) in den Wald führt. Reste von Pflastersteinen zeugen von vergangenen Handelswegen.

Der Weg zum Prebischtor (Pravcická Brána) führt serpentinenartig bergauf, bis man einen ersten Blick auf das Gasthaus Falkennest werfen kann, das sich in den Felsen zu schmiegen scheint. Fürst Edmund von Clary-Aldringen ließ es 1881 anstelle eines seit 1826 existierenden Wirtshauses errichten. Bis heute wird es mittels eines Drahtseilaufzuges beliefert.

Am Eingang zum Prebischtor muss man Eintritt zahlen, bevor man unter der Felsbrücke mit ihrer Spannweite von 26,5 Metern bei einem wohlverdienten kühlen Radler die spektakuläre Aussicht genießen kann. Dem Weg nur ein kleines Stück zurück folgen, um in den Gabrielensteig (Markierung schräger grüner Strich) abzubiegen. An der Flügelwand vorbei geht es über den Naturlehrpfad bis zum Weiler Rainwiese (Mezni Louka).

Vom Gabrielensteig hat man hervorragende Sicht auf den Großen Prebischkegel und den Beckstein. Achtung: in Mezni Louka auf den Weg mit der Markierung blauer Strich wechseln. Durch die Schlucht führt er hinab ins Tal. An der Kamnitz angekommen, geht es nur per Kahn weiter. Von der Wilden Klamm bis zur Edmundklamm fährt man durch eine verwunschene Welt mit schroffen Felswänden und wild zugewachsenen Uferböschungen.

Mit etwas Glück sieht man einen Eisvogel oder einen der Lachse, die 1998 erfolgreich in der Kamnitz ausgesetzt wurden. Von der Edmundklamm geht es wieder bergab nach Hrensko. Wer auf die Kahnpartie verzichten will, geht von Mezni Louka nach Mezna und dort auf gelbweiß markiertem Weg zurück zur Fahrstraße. Von dort sind es nach links zwei Kilometer zurück nach Hrensko.

outdoor-Tipp
Die Kahnfahrt durch die beiden Klammen kostet insgesamt 6 Euro.

30.07.2014
Autor: Rebecca Salentin
© outdoor
Ausgabe 11/2011