Wanderung auf den Haindorfer Berg im Chiemgau

Viele Einkehrmöglichkeiten und Sonnenplätze machen die einfache Runde in der Nähe von Aschau zu einer Genusstour. Der Abstecher auf den Haindorfer Berg führt über eine Bergwiese – im Almsommer ein Traum.

Chiemgau, Deutschland Deutschland

Foto: Heiko Mandl
Länge 9,30 Kilometer
Dauer 03:38 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 547 Meter
Höhenmeter absteigend 571 Meter
Tiefster Punkt 614 m ü. M.
Höchster Punkt 1101 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch
Technisch und konditionell einfach geht es auf leichten Wegen durch eine mittelgebirgsartige Landschaft.

Einkehr
Maisalm (905 m), Sameralm (983 m), Gschwendtnerhof (830 m)

Ausgangspunkt
Parkplatz Kohlstatt (655 m), bei Aschau im Chiemgau. In Aschau an der Hauptstraße nach zwei Bäckereien nach links in die Aufhamerstraße einbiegen. Über den Kohlstattweg bis zum Parkplatz weiterfahren.

Beste Zeit
Durch die recht niedere Lage kann man die Tour locker bereits im Frühjahr ab April angehen - im Herbst bei schönem Wetter bis November.

Karte
Freytag & Berndt, Wanderkarte 09 Chiemsee–Traunstein–Ruhpolding-Chiemgauer Alpen und Seen, 1:50000, 5,95 Euro

Buchtipp
Chiemgau: Die schönsten Alm- und Gipfelwanderungen, Heinrich Bauregger, Rother Wanderführer 2007, 125 Seiten, 13,30 Euro.

Info
Tourist-Info Aschau im Chiemgau
Kampenwandstraße 38
83229 Aschau i. Ch.
Tel. 08052/904937
E-Mail: info@aschau.de
www.aschau.de

outdoor-TIPP
Durch die Kürze der Tour kann man die Wanderung gut mit einem Ausflug in der Umgebung verbinden. Nicht weit entfernt ist der Herrenchiemsee mit dem Schloss Herrenchiemsee. 1873 erwarb König Ludwig II. die Herreninsel als Standort für sein Schloss.

Info: www.herrenchiemsee.de

Noch näher gelegen ist das Schloss Hohenaschau. Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbauten Konrad und Arnold von Hirnsberg die Burg Hohenaschau. Heute erfährt man in den Burgführungen alles über ihre Geschichte.

Info: www.aschau.de

Route
Vom Parkplatz Kohlstatt nach rechts hinauf über die Asphaltstraße. Auf dem Weg Nummer 23 geht es dann am Bach entlang durch den Lochgraben bergauf. Links des Weges kommt die erste Möglichkeit zur Einkehr – die Maisalm. Nach der Maisalm an einem Sattel nach links über eine Wiese auf den Haindorfer Berg. Über die Wiese geht es bis zum Gipfel hinauf und dann wieder bergab Richtung Sattel. Von dort aus wandert man nach links weiter bis zum Parkplatz Aigen. Auf einer geteerten Straße über einen Hochtalboden zum Gschwendtnerhof (828 m). In Vordergschwendt zweigt man bei einem Misthaufen nach links ab und wandert danach geradeaus weiter und leicht bergab. Bei der Abzweigung zur Abendmahlkapelle führt die Runde dem Kreuzweg entlang weiter und folgt dem Waldrand zu einer Verzweigung, an der der Weg links weiterleitet. Durch den Wald geht es auf einem schmalen Pfad, der in einen Kiesweg mündet, nach links zum Ausgangspunkt in Kohlstatt zurück.

20.08.2010
Autor: Heiko Mandl
© outdoor
Ausgabe 08/2010