Wanderung aufs Rangiswanger Horn im Allgäu

Die Wanderung führt durch die wildromantische Landschaft entlang des Ostrachtobels und auf die aussichtsreiche Hörnergruppe im Allgäu. Auch für Familien machbar.

Allgäu, Deutschland Deutschland

Foto: Ben Wiesenfarth
Länge 14,02 Kilometer
Dauer 04:55 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 687 Meter
Höhenmeter absteigend 682 Meter
Tiefster Punkt 933 m ü. M.
Höchster Punkt 1597 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch
Eine unkomplizierte Wanderung, die sich für den Einstieg in die Oberall­gäuer Berge sehr gut eignet. Wegen ihren sicheren und gut beschilderten Wegen unterhalb der Baumgrenze auch für ungeübte Wanderer und mit Kindern machbar.

Beste Zeit
Von Mai bis Oktober, mit guter Winterausrüstung und entsprechender Erfahrung sind die vorgestellten Touren aber auch im Winter möglich.

Anreise
Mit dem Pkw: Auf der A 7 von Norden an Kempten vorbei bis zum Dreieck Allgäu. Dort auf die B 19 Richtung Immenstadt abfahren. In Immenstadt Richtung Blaichach und danach hoch zum Parkplatz an der Gunzesrieder Säge (Schilder beachten). Mit dem Zug: Durchgehende Intercity- und Inter-Regio-Verbindungen nach Blaichach machen die Anreise per Schiene bequem möglich. Vom Bahnhof geht es weiter per Bus zur Gun­zesrieder Säge.

Ausgangspunkt
Startpunkt der Wanderung ist der gebührenpflichtige Parkplatz am Osterbach bei der Gunzesrieder Säge.

Einkehr
Weltcup–Alpe, den berühmten Allgäuer Ski-Idolen gewidmet. Die gepflegte Alpe bietet eine reichhaltige Brotzeitauswahl (fast ganzjährig geöffnet); Birkenbichlhütte, Öffnungszeiten von Mai bis Oktober.

Übernachtung
Gastgeberverzeichnis:
Fremdenverkehrsamt Blaichach
Tel. 08321/800836
www.blaichach.de

Karte
Kompass-Wanderkarte Allgäuer
Alpen/Kleinwalsertal,
Maßstab 1 : 50000, 6,95 Euro.

Info
Fremdenverkehrsamt Blaichach
Tel. 08321/800836
www.blaichach.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
von 9–12 Uhr und 14–17 Uhr

outdoor-Tipp
Lohnend ist ein Besuch der Sennerei in Gunzesried. Hier gibt es Allgäuer Bergkäse aus eigener Produktion. Die Sennerei mit angeschlossenem Ladenverkauf befindet sich im Ortskern und ist nicht zu verfehlen.

Route
Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Gunzesrieder Säge noch vor dem Osterbach (Parkplatzgebühr). Von hier über die Brücke gehen und dann den Einstieg nach links in den Ostrachtobel nehmen. Immer am Osterbach entlanggehend passiert man einen Steg und gelangt zu einem Wasserfall.

Von hier geht es über steile Stufen hoch bis zu einer neu erbauten Holzbrücke. Diese überqueren und dann vorbei an einem Brotzeitpavillon bis zum Ausstieg des Tobelwegs. Man überquert dann eine Straße und folgt dem beschilderten Weg Richtung Oberalp. Dabei lässt man das Ostertal hinter sich und geht weiter durch den Alpentobel. An der Oberalp geht es links ab zum Rangiswanger Horn. Vor dem Panoramaweg biegt man nochmals links ab, um ganz auf das Rangiswanger Horn zu gelangen (1616 m). Auf der anderen Seite der Iller ist jetzt der Große Daumen zu sehen und gegenüber die Nagelfluhkette.

Vom Gipfel führt der Wanderweg weiter zum Sigiswanger Horn (1527 m), das ebenfalls zu der sogenannten Hörnergruppe gehört. Weiter geht es zur Fahnengehrenalpe, wo man zwischen zwei Varianten wählen kann: während der linke Weg etwas anspruchsvoller ist, bietet die rechte Variante einen Schotterweg, der ganz einfach zur Weltcup-Alpe führt (Einkehr fast ganzjährig möglich).

Gut erfrischt, folgt man dem Weg anschließend hinunter zum Allgäuer Berghof, dann links abbiegen Richtung Gaißrückenalpe. Der Abstieg geht jetzt bis zur Straße zum Parkplatz Ostertal. Der Straße links folgend biegt man schon nach wenigen hundert Metern rechts ab und geht Richtung Otto-Schwegler-Hütte zur Buhl‘s Alpe. Hier gute Einkehrmöglichkeit bei der Hüttenwirtin Elvira. Von dort zurück zum Parkplatz an der Gunzesrieder Säge.

26.02.2008
Autor: Peter Melchin
© outdoor
Ausgabe 03/2008