Mittenwald: Schöttelkarspitze

Lang ist die Tour auf die Schöttelkarspitze und auf dem Lakaiensteig auch steil und exponiert.

Bayern, Deutschland Deutschland

Iris Kürschner
Länge 19,00 Kilometer
Dauer 09:00 Std.
Schwierigkeitsgrad schwer
Höhenunterschied 1550 Meter
Höhenmeter absteigend 1550 Meter
Tiefster Punkt 860 m ü. M.
Höchster Punkt 2058 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Anspruchsvolle Bergwanderung, die gemütlich beginnt, aber ab dem Lakaiensteig exponiert verläuft. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind nötig!




Anfahrt


Mit Linienbus 9608 nach Krün oder mit dem Auto von Krün über Fischbachalmstraße und Soiernstraße zum Wanderparkplatz an der Isar.




Ausgangspunkt


Die Bergwanderung zur Schöttelkarspitze startet am Wanderparkplatz an der Isar nahe dem Ort Krün.



Einkehr


Von etwa Mitte Juli bis Mitte September bietet die Fischbachalm Einkehr: frische Kuchen und Brotzeitplatten. Das Soiernhaus ist mit dem Zertifikat »So schmecken die Berge« ausgezeichnet, es kommen also nur lokale Produkte auf den Tisch, auch Wildgerichte.




Beste Zeit


Am geeignetsten für diese Tour ist je nach Schneelage die Zeit von Juni bis in den Oktober hinein.




Karte


freytag & berndt deckt mit der WK 322 Wetterstein – Karwendel, 1: 50 000 den Weg ab, 9,20 Euro.







Infos


Bei der Tourist-Information Mittenwald findet man alle nützlichen Infos zur Region, im Netz zu finden unter alpenwelt-karwendel.de


outdoor-Tipp


Mit dem E-Bike kombiniert, lässt sich die Tour weitaus entspannter angehen. Die Räder mietet man am Bahnhof von Mittenwald (bikerbahnhof.com) und stellt sie oben an der Fischbachalm wieder ab. Von hier geht es über den Lakaiensteig zur Schöttelkarspitze, man muss jetzt nur noch mit rund 3 Stunden zum Gipfel rechnen.






Route


Vom Wanderparkplatz an der Isar über die Brücke zur Wandertafel und links in die Forststraße zur Fischbachalm. Eine etwas zähe Schotterpiste, für die man etwa zwei Stunden rechnen muss. An der Fischbachalm zweigt vom Wirtschaftsweg der Lakaiensteig rechts ab. Aussichtsreich und exponiert, an den heiklen Stellen gesichert, zieht der Steig durch Felsabbrüche an den Rand des Soiernkessels (1.30 Std.). Dort entweder im Umweg über die Seen oder gleich rechts durch ein Waldstück zum Oberen Soiernhaus. An der Hütte und am Sanitärhäuschen vorbei bergwärts. Erst durch lichten Bergwald, dann durch den Schutthang des nordwestlichen Soiernkars, schließlich über steile Serpentinen hinauf in eine Scharte, von wo in wenigen Minuten die Schöttelkarspitze erreicht ist (1.30 Std.). Bis zum Wegschild etwas unterhalb des Gipfels zurück und rechts in den Pfad, der durch den Osthang zum Feldernkreuz quert. Am Feldernkreuz rechts und nordwestlich zum Seinskopf. Serpentinenreich hinab zum Felsenköpfli, dann an einer Wegesgabelung links steil in den Wald hinunter zum Schwarzkopf. An einer Verzweigung rechts weiter, zuletzt durch einen Graben zur Isar und dem Wanderparkplatz.





02.03.2018
Autor: Iris Kürschner
© outdoor