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Bayern - Kultur Bergparadies Bad Hindelang

In Bad Hindelang kommt jeder auf seine Kosten: Wanderer, Naturliebhaber und Feinschmecker ...

Duftende Wildkräuter wandern in die Mägen gemütlich kauender Kühe, die immer der zarten Schnauze nach in Grüppchen über die saftigen Allgäuer Wiesen streifen. 45 Alpen, wie die Almen hier heißen, gibt es über Bad Hindelang. Manche ziehen sich bis in 2200 Meter Höhe – und überall wachsen Gras, Blumen und Kräuter ganz natürlich, ohne künstlichen Dünger, ohne Bewirtschaftung durch den Menschen.

Gewirtschaftet wird auf den Alpen komplett ökologisch, aber auch mit Rücksicht auf die Traditionen. Kein Wunder also, dass im Jahr 2016 die »Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang« von der Deutschen UNESCO-Kommission als »gutes Praxisbeispiel zum Erhalt des Immateriellen Kulturerbes« ausgezeichnet wurde.

Überzeugt hat vor allem, dass Bad Hindelang nicht nur die bäuerlichen Produkte regional und direkt vermarktet, sondern auch Wert auf Nachhaltigkeit und sanften Tourismus legt. Im »Ökomodell Hindelang« kommen so alle auf ihre Kosten: Wanderer, die unberührte Natur lieben, Feinschmecker auf der Suche nach dem berühmten Allgäuer Bergkäse und Kinder, die im Urlaub Tiere wie Steinadler und Murmeltier sehen wollen. Und vielleicht auch die ein oder andere weiche Kuhnase streicheln.

Info: badhindelang.de

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