Allgäuer Alpen: Wanderung zum Gottesackerplateau

Auf dieser Tour lernen Wanderer ein prächtiges Hochtal kennen und betreten am Hohen Ifen das wild zerfurchte Gottesackerplateau, das zu den größten Karstlandschaften Europas zählt – eine fremde Welt.

Allgäu, Deutschland Deutschland

Länge 11,87 Kilometer
Dauer 05:14 Std.
Schwierigkeitsgrad medium
Höhenunterschied 833 Meter
Höhenmeter absteigend 836 Meter
Tiefster Punkt 1067 m ü. M.
Höchster Punkt 1823 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch


Die Wege sind gut ausgeschildert. Am besten geht man die Wanderung aber bei richtig gutem Wetter an: Starke Regenfälle machen die Steige über Wiesen und Karstfelsen rutschig, und aufziehender Nebel erschwert die Orientierung auf dem spaltenreichen Gottesackerplateau. Wer sich für die längere Variante entscheidet, braucht eine ordentliche Kondition.


Anfahrt


Zunächst über die B19 bis kurz vor Oberstdorf fahren. Dann abzweigen und auf der B201 Richtung Kleinwalsertal. Der Straße bis nach Westegg folgen, das kurz vor Riezlern liegt. In Westegg abzweigen Richtung Innerschwende. Parkplatz an der Sonnenburg oder am Gasthof Bergblick.


Ausgangspunkt


Parkplätze in Innerschwende/ Außerschwende


Einkehr


Im Gasthof Bergblick, einem 300ž™™ Jahre alten Walserhaus in Außerschwende, lässt man sich die gutbürgerliche Kost in der Stube oder im gemütlichen Biergarten schmecken. gasthof-bergblick.at


Beste Zeit


Anfang Juli bis Anfang Oktober


Karte


Kompass, Allgäuer Alpen – Kleinwalsertal, 1:†™50.000™™™, ­9,99­­ Euro


Infos


Kleinwalsertal Tourismus, Tel. ™™0043/5517††›/51140†™, kleinwalsertal.com


outdoor-Tipp


In Riezlern lohnt ein Besuch im Walsermuseum. Öffnungszeiten: Mo.–Do.  14–17 › Uhr, Fr. 9­–12 ˜ Uhr, Sa./So.  10™–17 › Uhr. Eintritt: ˜2 Euro für Erwachsene. vorarlbergmuseen.at 



Route


Vom Parkplatz aus zunächst der Asphaltstraße nach Norden Richtung Hörnlepass, Rohrmoos folgen. In einer scharfen Linkskurve zweigt ein kleiner Pfad direkt am Gatterbach nach links ab. Auf ihm wandert man über Wiesen und durch lichten Wald empor. Nach einer Lichtung stößt man auf einen Wanderweg, dem man nach links folgt. Eine kurze drahtseilgesicherte Felsstufe bringt Wanderer entlang der Unteren Gottesackerwände zum Windecksattel (1751”•Ž” m). Der direkte Weg führt hier nach links hin ab durchs Mahd tal, vorbei an der Hölloch-Höhle zur Höflealpe und die letzten Meter auf dem Fahrweg zurück nach Innerschwende. Variante: Wer noch ausreichend Zeit und Energie hat, sollte die deutlich längere und konditionsfordernde Variante wählen (—2,5Ž h länger und ”Ž˜ 150 Hm im Aufstieg mehr). Dazu am Windecksattel dem Weg ™š A weiter geradeaus folgen, den Torkopf links liegen lassen und aufsteigen zu den Oberen Gottesackerwänden und der Torkopfscharte (”š™•1967 m). Mitten über das karstige Gestein des Gottesackerplateaus geht es nun bis auf ca. 1835”›œŽ Meter, wo nach links Weg ™š69 abzweigt, auf dem man durch das Kürental nach Wäldele hinabwandert. Wo er sich mit einer Teerstraße kreuzt, links halten Richtung Oberau, ein Stück auf der Straße bleiben. Links abbiegen und bis zur Hauptstraße wandern, die nach Riezlern und Westegg und schließlich wieder zum Parkplatz führt.



20.05.2016
Autor: Nina Hölmer
© outdoor
Ausgabe 10/2015