Tour 2: Zum Mirador Torres

Die Felstürme des Nationalparks Torres del Paine gelten als das Gegenstück zu den Drei Zinnen in den Dolomiten. Die beste Sicht auf sie bietet sich vom See über dem Valle Ascencio.

Patagonien, Chile Chile

Foto: Ralf Gantzhorn
Tourenart Wanderung
Dauer 8 Stunden
Höhenunterschied 950 Höhenmeter
Länge 20 Kilometer
Karte

Anspruch
Konditionell anstrengende Tageswanderung, bei der man während des Schluss­anstiegs zum Mirador grobes Blockwerk überwinden muss. Trittsicherheit erforderlich.

Beste Zeit
Dezember bis März.

Start-/Endpunkt
Hosteria und Camping Las Torres.

Übernachtung
Wer die Tour als Tagestour unternimmt, übernachtet an der Hosteria Las Torres. Alternativ kann man auch im Refugio Chileno übernachten oder im Campamento Torres sein Zelt aufschlagen.

Transport
Bis zum Parkeingang fährt der reguläre Bus von Puerto Natales aus. Zur Hosteria Las Torres entweder zu Fuß (7 km) oder mit dem zur Hosteria gehörenden Bus (wartet am Parkeingang). Letzterer ist allerdings unverschämt teuer.

Karte
JLM Mapas, Torres del Paine Trekking Map, ca. 1:50 000. Eine von vielen Karten, die zu den Torres del Paine in Puerto Natales (Ausgangsort) an jeder Ecke angeboten werden.

Route
Auf einem breiten Fahrweg wandert man von der Hosteria Las Torres zur Brücke über den Rio Ascencio. Dahinter gabelt sich der Weg. Hier rechts halten und steil einen teils schottrigen Hang hinauf. Danach verliert man rund 100 Höhenmeter und gelangt an die Brücke zum Refugio Chileno. Wer nicht zur Hütte möchte, bleibt auf der orographisch (in Fließrichtung) rechten Seite des Rio Ascencio und wandert nun parallel zu ihm das Tal hinauf. Nach etwas mehr als einer Stunde ist das Campamento Torres erreicht. Kurz zuvor (Schilder) biegt nach links der steile Pfad zum Mirador ab. Über grobes Blockwerk erreicht man den Kamm einer Moräne, von dem sich ein unglaublicher Blick auf die Torres öffnet. Etwas unterhalb befindet sich ein Gletschersee, an dem sich gut picknicken lässt. Der Rückweg ist mit dem Hinweg identisch.

Karte

06.12.2007
© outdoor
Ausgabe 11/2007