Tested on Tour 2017 - Alle Produkte aus unseren Praxis- und Dauertest

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Foto: Benjamin Hahn Bergans Sky Trousers

Bergans Sky Pants

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 100 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 250 Gramm (Gr. S)
Atmungsaktive Überhosen, die in der Praxis zuverlässig und dauerhaft trocken halten, kosten nicht selten einige hundert Euro. Eine wohltuende Ausnahme ist die Bergans Sky Pants, die für günstige 100 Euro angeboten wird und sowohl auf mehreren Touren als auch im outdoor-Labor perfekt vor Nässe schützte. Auch Klimakomfort und Bewegungsfreiheit der 2,5-Lagen-Hose liegen im grünen Bereich und reichen zumindest zum Wandern locker aus. Belüftungsöffnungen oder Taschen sucht man an der sehr leichten (250 g/Gr. S), klein verpackbaren Bergans aber vergeblich. Dafür kann sie mit kurzen Beinabschluss-Zippern punkten: Geöffnet erleichtern sie das Überstreifen der Hose, trägt man Halbschuhe, muss man sie dafür nicht einmal mehr ausziehen. Ein elastischer Bund, Gürtelschlaufen und Befestigungen für Hosenträger runden den durchweg positiven Eindruck ab.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Bergans Sky Pants.

Sawyer Mini Wasserfilter

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Ausprobiert: 48 Monate
Preis: 30 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 115 Gramm
Exzellente Werte: Der Sawyer Mini wiegt zarte 53 Gramm, passt in eine Handfläche und filtert mittels Hohlfaser-Röhrchen (Durchmesser: 0,1 Mikrometer) Bakterien und Protozoen aus dem Wasser – und zwar so: einfach den serienmäßigen rund 0,5 Liter großen Quetschbeutel auffüllen, Filterpatrone aufschrauben und auf den Beutel drücken, schon schießt reines Wasser durch den Filter. Auf einer fünfmonatigen Reise durch Südamerika klappte das durchweg sehr gut – und so schnell, dass ein Filter auch für zwei durstige Personen reicht. Gut: Auch normale PET- Flaschen passen auf den Mini. Einziges Manko: Wenn der Filter gefriert, wird er unbrauchbar.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Sawyer Mini.

Beal FF 150

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 40 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 96 Gramm
Zwei LED bietet die Beal F 150: eine für gebündeltes Fern- und eine für weit gefächertes Nahlicht. Sie lassen sich – praktisch! – einzeln über zwei Taster ansteuern, die aber beherzt gedrückt werden wollen, was zumindest mit Handschuhen kaum gelingt. In allen anderen Punkten überzeugt der Strahler: Er leuchtet über 60 Meter weit, hält die Lichtleistung stundenlang annähernd konstant, glänzt mit einem gleichmäßigen Leuchtbild und hellem Rotlicht und nuckelt behutsam am Batteriesaft.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Beal FF 150.

Craghoppers Kiwi-Trek-Linie

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Ausprobiert: 10 Monate
Preis: 75 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten) / 55 Euro
Gewicht: 320 Gramm / 215 Gramm
Mit dem Kiwi Trek LS Shirt (55 €) und der Kiwi Trek Trousers (75 €) wendet sich Craghoppers an Fernreisende, die vor Moskitos und UV-Strahlen sicher sein möchten. Am besonders dicht gewebten Nylon-Baumwoll-Stoff scheiterten im Test tatsächlich sowohl deutsche als auch korsische, und italienische Mücken. Der Sonnenschutz ist ebenfalls klasse, zumal sich der Kragen zweifach hochklappen lässt und so den kompletten Nacken bedeckt. Zwar könnte der feste Stoff Bewegungen etwas besser mitmachen (was nur beim Kraxeln auffällt), dafür liegt er sehr angenehm auf der Haut und trocknet flott. Fein: die sechs Hosen- und zwei Hemdtaschen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Craghoppers Kiwi-Trek-Linie.

Páramo Velez Jacket

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 400 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 615 Gramm
Beim Páramo Velez Jacket kommt statt einer Membran oder Beschichtung nur ein wasserabweisendes Außengewebe sowie ein Futterstoff aus 3D-Mesh zum Einsatz. Er verspricht einen top Feuchtigkeitstransport, eine rasche Trockenzeit und hält außerdem die oft nasskalte Innenseite des Obermaterials auf Abstand zur Haut. Ob das Konzept funktioniert, zeigt der Test des Velez Jacket. Tatsächlich bietet es ein angenehmeres Klima als Funktionsjacken, trägt sich zudem geschmeidig und raschelt wenig. Auch hält die Velez eisigen Wind sowie nassen Schnee ab. Außerdem überzeugt die Ausstattung: Die Kapuze lässt sich gut anpasssen, es gibt Belüftungszips und zwei große Brusttaschen. Im Regen kann die Páramojacke zwar nicht ganz mit wasserdichten Membranmodellen mithalten, schneidet jedoch besser ab als eine Softshell: Selbst bei heftigem Regen fühlte sich das Futter im Schulterbereich erst nach einer Stunde etwas feucht an – ein hervorragender Wert! Fazit: Die Velez ersetzt keine Funktionsjacke, ist aber eine sehr gute Alternative zur Softshell.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Páramo Velez Jacket.

Hanwag Grünten

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Ausprobiert: 25 Monate
Preis: 260 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1490 Gramm
Reinschlüpfen und wohlfühlen – der Hanwag Grünten macht vom ersten Moment an eine gute Figur. Beim Gehen im Gelände, sei es auf felsigem Untergrund oder auf schlüpfigen Waldpfaden, stützt er, und seine Sohlen sorgen für sicheren Tritt. Lediglich am Ende langer Wanderungen fällt der zwiegenähte Stiefel etwas zur Last: Leder als Außenmaterial und Futter bringt ordentlich Gewicht an die Füße. Gut gepflegt (z.B. mit Sno-Seal), hält er die Socken trocken. Ein echter Freund fürs Leben.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Hanwag Grünten.

CEP Recovery Socks

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Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 40 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Stoff: PES, Elasthan
Kompressionssocken sollen vor allem die Regeneration verbessern, aber auch während des Wanderns Muskelermüdungen vorbeugen. Mit den CEP Recovery Socks war tatsächlich beides deutlich spürbar. Durch das Synthetikmaterial fangen die fast kniehohen Modelle zwar flott an zu müffeln, doch wenn sie exakt passen (vorher Wadenumfang messen!), wird man ansonsten nur begeistert sein.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der CEP Recovery Socks.

Ortlieb Bikepacking-Taschen

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: ab 130 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 430 Gramm
Die neue Bikepacking-Kollektion von Ortlieb musste sich unter anderem auf dem etwa 270 Kilometer langen Schwarzwald-Westweg bewähren. Bestehend aus Seatpack (16,5 l, 130 €), Handlebar Pack (15 l, 100 €), Accessory Pack (3,5 l, 55 €) und Frame Pack (4 l, 100 €), bietet sie ausreichend Stauraum für Schlafsack, Isomatte, Kocher, Kleidung und etwas Proviant. Alle Taschen können dank mitgelieferter Fittings und Riemen fest verzurrt werden und machen auch ruppige Abfahrten mit, ohne zu verrutschen. Verarbeitung und Material sind in bewährter Ortlieb-Qualität, das Handling sollte geübt werden.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Ortlieb Bikepacking-Taschen.

Edelrid Cometalite

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 40 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 92 Gramm
Leicht, klein und günstig: Der LED-Strahler von Edelrid lockt mit top Werten. In der Praxis kann aber der halbtransparente Lampenkopf stören, durch den Licht aufs Gesicht fällt und der dadurch den Träger blendet. Auf der Habenseite stehen ein tolles Leuchtbild, eine zum Wandern ausreichende Leuchtweite, ein Rotlicht und die lange Brenndauer. Außerdem warnt eine LED bei nachlassendem Batteriesaft.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Edelrid Cometalite.

Valandré Immelman G2

Ausprobiert: 12 Monate
Preis: 629 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1060 Gramm
Seit 12 Monaten ist die Daunenjacke Valandré Immelman G2 im Einsatz, unter anderem auch den ganzen letzten Winter über in den kanadischen Rocky Mountains. Beim Eisklettern, Skitourengehen und Schneeschuhwandern trotzte sie in Kombination mit warmer Unterziehkleidung selbst klirrendem Frost bis minus 40 Grad. Und mit jedem Tag im Gebrauch wuchs die Begeisterung für die Valandré Immelman G2. Ihr aufwendiger, dreidimensionaler Schnitt verhindert kalte Stellen, die durch den Druck der Ellenbogen oder Schultern entstehen. Auch die Bewegungsfreiheit fällt erstklassig aus – was untypisch ist für eine so warme Jacke. Außerdem lassen sich alle Zipper dank versteifter, innenliegender Abdeckleisten mit dicken Handschuhen gut bedienen. Die Ausstattung bietet alles Nötige für Touren bei Eiseskälte. Des Weiteren beeindruckt das verhältnismäßig geringe Gewicht. Gefüllt ist die Immelman G2 mit 373 Gramm bester Daune (Gr. L), die Material- und Verarbeitungsqualität liegt auf höchstem Niveau. Das alles rechtfertigt den Preis.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Valandré Immelman G2.

Ortovox Merino Ultra 105

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 85 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Stoff: Wolle, Polyamid
»Es ist das ideale Baselayer!« Zu diesem Fazit gelangen Träger dieses Merinoshirts im Handumdrehen. Kuschlig weich liegt es auf der Haut und macht jede Bewegung mit, ohne zu verrutschen. Die Temperaturregulierung funktioniert hervorragend, und selbst nach tagelangem Tragen entwickelt es im Normalfall keinen unangenehmen Geruch – ob- wohl es neben Merinowolle 15 Prozent Polyamid enthält. In der kalten Jahreszeit überzeugt es nicht nur beim sportlichen Einsatz, sondern auch im Alltag als »Unterziehshirt« unter dem Pullover.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Ortovox Merino Ultra 105.

Guggen Mountain HPT 52

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 150 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 840 Gramm (Paar/42)
Der übers Internet vertriebene Halbschuh Guggen Mountain HPT 52 ist weder leicht noch weich, anfangs sogar steif. Nach einigen Tagen offenbart er seine Qualitäten, die in der festen Sohle und dem stabilen Schaft liegen. Beide machen klar: Dieser Schuh mag ruppiges, bergiges Terrain. Erst dort trägt er sich richtig bequem, gibt viel Halt und führt zu einer hohen Trittsicherheit.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Guggen Mountain HPT 52.

Osprey Variant 52

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Ausprobiert: 24 Monate
Preis: 180 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1570 Gramm
Fünf Monate lang begleitete mich der Variant durch die Anden – mal als Trekkingrucksack mit bis zu 26 Kilo Beladung, mal als Daypack oder Hochtourenrucksack. Wie das 52-Liter-Modell diesen Spagat schafft? Für kurze Ausflüge lassen sich Deckelfach und Hüftgurt schnell abnehmen, horizontale und vertikale Kompressionsriemen reduzieren das Volumen auf Daypack-Größe. Auf längeren Touren finden Seil, Pickel, Zelt und Co. dank vieler Befestigungsmöglichkeiten außen Platz. Einziges Manko: Der Boden könnte etwas stärker sein.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Osprey Variant 52.

Exped Airseat

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Ausprobiert: 24 Monate
Preis: 40 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 125 Gramm
Ob fürs Picknick im Freien, auf einer nassen Holzbank oder abends vorm Zelt: Auf dem Exped Airseat sitzt man nahezu überall warm, trocken, bequem und ohne die Hose zu verdrecken. Durch die beiden Ventile (eines zum Aufblasen und eines zum Ablassen) ist er genauso flott einsatzbereit wie verpackt. Und er ist robust, verrichtet er doch seit zwei Jahren seinen Dienst. Auf Zelttour dient der Luftsitz zudem, weniger prall gefüllt und einmal gefaltet, als Kopfkissen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Exped Airseat.

Vaude Zerum 38 LW

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Ausprobiert: 8 Monate
Preis: 150 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 860 Gramm
Deckel- und Hüftgurttasche, Seitenfächer, Trinksystemaufnahme und Kompressionsriemen – für einen Ultraleichtrucksack ist der neue Zerum 38 LW von Vaude üppig ausgestattet. Damit nicht genug: Um möglichst vielen Wanderern zu passen, lässt sich das Tragesystem nicht nur in der Länge verstellen, sondern auch in der Form. Dazu muss man nur die beiden Alustreben so verbiegen, dass sie der Rückenform entsprechen. Wie sehr ein solch überschaubarer Aufwand lohnt, weiß jeder, der es einmal probiert hat. Perfekt angepasst, klebt der Vaude Zerum förmlich am Rücken, macht jede Bewegung verzögerungsfrei mit und begeistert mit einer angenehmen Lastübertragung: Bis zehn Kilogramm Beladung trägt er sich fantastisch, bis 15 Kilo immer noch bequem. Auch lässt das Tragesystems viel Luft an den Rücken, was vor allem am offenen Meshgewebe liegt. Alles gut? Nicht ganz. So zeigten sich nach vielen Wanderungen, zum Teil mit Biwakgepäck und Kraxelpassagen im rauen Sandstein, schnell die Grenzen des Leichtbaus: Zwei stecknadelgroße Löcher waren die Quittung für zum Teil rüden Umgang. Wer jedoch etwas Sorgfalt walten lässt, erhält mit dem Zerum 38 LW einen erstklassigen, langlebigen Leichtrucksack. Für größere Touren gibt es ihn auch mit 48 und 58 Liter Volumen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Vaude Zerum 38 LW.

Roland Riedel Mobile Hike Heels

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 48 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 300 Gramm/Paar
Lange Aufstiege können ganz schön an die Substanz gehen. Während man bei Ski- und Schneeschuhen einfach eine Steighilfe ausklappt und damit Waden und Achillessehnen entlastet, steht diese Option bei Wanderstiefeln nicht zur Verfügung. Orthopädie-Schuhmachermeister Roland Riedel hat deshalb Absätze konstruiert, die man vor längeren Aufstiegen unter die Schuhe schnallt. Das erhöht zwar das Schuhgewicht um 150 Gramm, bringt aber tatsächlich Entlastung. Ob sie das Mehrgewicht ausgleicht, muss jeder für sich entscheiden.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Roland Riedel Mobile Hike Heels.

TomTom Adventurer

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 299 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 55 Gramm
Verlaufen fällt mit dieser GPS-Uhr schwer, denn dank Routenaufzeichnung, kann sie ihren Nutzer immer zum Ausgangspunkt zurückführen (TrackBack). Darüber hinaus navigiert die Uhr nach GPX-Dateien. Hinzu kommen elf Sportmodi und ein integrierter Herzfrequenzsensor. Mit der MySports-App gibt es auch ein hauseigenes Analysetool fürs Smartphone. Im Test hielt der Akku bei eingeschaltetem GPS-Modul etwa zehn Stunden durch. Auf mehrtägigen Trekkingtouren ist eine Powerbank also Pflicht. Schwächen zeigt die Uhr bei der etwas umständlichen Bedienung. Dafür überzeugt das Gehäuse mit seiner flachen und leichten Bauweise – die Uhr spürt man kaum am Arm. Ein drei Gigabyte großer Speicher für den Musikplayer, der Bluetooth- Kopfhörer bespielt, rundet das Paket ab. Die TomTom Adventurer ist eine gute GPS-Uhr mit Verbesserungspotenzial, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis aber stimmt.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der TomTom Adventurer.

Jack Wolfskin Lighthouse II RT

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 650 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 3200 Gramm
Komfortabel: Dank steiler Wände und kurzer Stangen (Höhe: 30 cm) an den vier Zeltenden lockt das Dreibogentunnelzelt von Jack Wolfskin mit einem fürstlichen Raumangebot für zwei Personen. Selbst breite Matten kommen sich nicht in die Quere, die Liegelänge beträgt gigantische 210 Zentimeter (Innenzeltbreite: 136 cm). Außerdem schluckt die Apsis Unmengen an Gepäck. Trotzdem bleibt noch Platz, um nasse Kleidung abzulegen und um bei schlechtem Wetter darin zu kochen. Zwei Eingänge garantieren einen flexiblen Zugang zum Vorraum. Auch der Aufbau des Jack Wolfskin Lighthouse II RT gelingt durch die farbigen Gestänge schnell und einfach – der Tunnel steht schon mit vier Heringen sauber, voll abgespannt trotzt er Sturmböen und Starkregen. In Anbetracht dieser Leistung gehen das Gewicht und der Preis voll in Ordnung. Alles in allem ein feines Zelt für Nordlandtreks.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Jack Wolfskin Lighthouse II RT.

Robens Carpathian 1000

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Ausprobiert: 12 Monate
Preis: 130 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1060 Gramm
Schon nach der ersten Nacht beeindruckte der Carpathian 1000 von Robens, hielt er doch trotz leichten Frosts (–2 °C) noch mollig warm – was für einen nur 1060 Gramm schweren und sehr klein verpackbaren Synthetikschlafsack (Packmaß: 6,8 l) hervorragend ist. Viele weitere Einsätze und die Labormessungen bestätigten die gute Isolation: Die unteren Temperaturlimits für wenig verfrorene und kälteempfindliche Personen betragen sehr gute –2 °C und +6 °C. Neben der bauschigen Füllung liegt das auch an der dick gefüllten, passgenauen Kapuze und dem prallen, sauber anliegenden Wärmekragen – beides hält die Luft im Schlafsack. Außerdem gefällt der körperbetonte, nicht zu enge Schnitt (passt bis 1,85 m Größe). Einziger Kritikpunkt: der Zipper verklemmt schnell, lässt sich aber einfach wieder lösen. Alles in allem eine starke Leistung zum moderaten Preis.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Robens Carpathian 1000.

Morakniv Eldris

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Ausprobiert: 9 Monate
Preis: 38 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 95 Gramm
Beim Anblick der nur 5,5 Zentimeter langen Klinge des Morakniv Eldris zweifeln manche an seiner Tourentauglichkeit. Doch der erste Blick täuscht: Grillstöcke schnitzen, Feuerspäne abschälen, Gemüse oder Brot schneiden, all diese Aufgaben erledigte das in Schweden gefertigte, preiswerte Morakniv Eldris in den letzten neun Monaten problemlos. Es liegt besser in der Hand als ein Taschenmesser, und die stabile Klinge aus rostfreiem und Sandvik-Stahl behält lange ihre hohe Schärfe.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Morakniv Eldris.

Haix Black Eagle Adventurer

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 150 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 910 Gramm
Die Arbeitsstiefel von Haix genießen einen hervorragenden Ruf. Jetzt gibt es den ersten Multifunktionsschuh der Marke, den Black Eagle Adventurer 2.0. Er zählt zu den festeren Vertretern seiner Klasse und muss ein paar Stunden eingelaufen werden. Dann trägt er sich komfortabel, rollt geschmeidig ab und bietet deutlich mehr Halt als weiche, leichtere Modelle. Seine Sohle begeistert mit viel Grip, ein Gore-Tex-Futter hält Nässe ab.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Haix Black Eagle Adventurer.

Exped Mira III HL

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 530 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1700 Gramm
Wer nur im Sommer zelten geht und wetterwilde Gebiete meidet, braucht keinen Sturmbunker. Ein Leichtzelt reicht dann oft aus. Zumindest wenn es so clever konstruiert wurde wie das Exped Mira III HL. Mit zwei Eingängen und Vorräumen bietet das 1,7-Kilo-Leichtgewicht nicht nur üppig Platz für Ausrüstung, Schuhe & Co., sondern auch eine effektive Belüftung: Die Außenzelteingänge sind weit vorgezogen und können auch bei Regen geöffnet bleiben, ohne dass es in die Apsis tropft. Steht eine trockene Nacht bevor, baut man nur das Innenzelt auf und kann durch das Moskitonetzdach Sterne gucken und frische Luft genießen. Vor kalten Brisen – etwa im Gesicht – schützt dabei ein 30 Zentimeter hoher, windabweisender Stoffstreifen oberhalb der Bodenwanne. Sollte es doch zu regnen beginnen, lässt sich das Außenzelt im Nu überwerfen und fixieren. Dass es – wie die Bodenwanne – trocken hält, hat der Test gezeigt. Auch Windböen bietet das Exped Mira III HL etwas flatternd Paroli. Das beste aber ist der Innenraum: 1,6 Meter breit, bietet er drei Personen Platz und viel Kopffreiheit. Ideal eignet sich das aus sehr dünnem Material gefertigte Fliegengewicht für zwei Personen mit Kind oder Hund.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Exped Mira III HL.

Valandré Chill Out 450

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: ab 396 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 860 Gramm
Die High-End-Modelle von Valandré zählen zu den besten Daunenschlafsäcken der Welt. Nun gibt es die ähnlich aufwendig konstruierte, rund 30 Prozent günstigere Chill-Out-Serie. Auch hier sorgen vorgeformte Stege zwischen Außen- und Innenhülle für eine sehr gleichmäßige Isolationsschicht. Das Konzept geht auf: Mit 450 Gramm hochwertiger Entendaune gefüllt, lässt sich der leichte, bequeme Chill Out 450 bis minus fünf Grad einsetzen. Auch die Material- und Verarbeitungsqualilität ist erstklassig.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Valandré Chill Out 450.

Aku Alterra GTX

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Ausprobiert: 10 Monate
Preis: 220 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1320 Gramm (Gr. 8)
Fast ein Jahr war der Alterra im Einsatz: auf heimischen Forstpisten, italienischen Stolperpfaden und schweizer Granit. Als Leichtwanderschuh konzipiert, erinnert er mit seiner hoch aufbauenden, festen Sohle anfangs an einen Bergstiefel. Doch schon nach wenigen hundert Metern zeigt der wasserdichte Wegbereiter sein weiches Herz: Schaft und Zunge schmiegen sich sanft, aber schlüssig um die Füße, der Abrollkomfort begeistert – ebenso das griffige Profil. Seitenhalt gehört definitiv nicht zu den Stärken des Aku Alterra, dafür motiviert er zu flotten Tempi selbst in grobem Gelände.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Aku Alterra GTX.

Arcteryx Psiphon SL Pullover

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Ausprobiert: 12 Monate
Preis: 120 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 285 Gramm
Ob Wandern, Klettern oder Trailrunning, seit über zwölf Monaten kommt die Arc’teryx Psiphon SL Pullover, eine dünne Softshellschlupfjacke, zum Einsatz. Und mit jedem Tag wächst die Begeisterung: Ihr leichter, nicht allzu luftiger Stoff meistert den Spagat zwischen hohem Wetterschutz und angenehmen Klima. Auch macht der preiswerte, schlank geschnittene Schlupfer Bewegungen mit und trägt sich durch den nur brustlangen Zip geschmeidig.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Arc'teryx Psiphon SL Pullover.

Highlight Tropicana

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 250 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 500 Gramm
Mit 500 Gramm gehört der Highlight Tropicana zu den leichtesten kammergenähten Daunenschlafsäcken der Welt. Auch sein winziges Packmaß (2,7 l) begeistert. Das Füllgewicht beträgt zwar nur 210 Gramm, doch dank der hochwertigen polnischen Gänsedaune plustert sich die Hülle auf wie ein balzendes Vogelmännchen. Dementsprechend überzeugt auch die Isolation: kälteunempfindliche Personen können den Highlight Tropicana bis zwei Grad einsetzen, wer schnell friert immerhin bis zehn Grad – was für Sommertouren in unseren Breiten ausreicht. Bei Seitenschläfern kommt das Federgewicht wegen der dünneren Unterseite aber schon drei Grad früher ans Limit. Durch den körpernahen Schnitt empfiehlt sich der Highlight vor allem für schlanke Staturen, das Anpassen der bequemen Kapuze erfordert allerdings Fingerspitzengefühl, damit sie ums Gesicht herum sauber abschließt. Extra Lob verdienen dagegen die hochwertigen Materialien und der verhältnismäßig günstige Preis.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Highlight Tropicana.

Primus Tupike

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 350 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 4500 Gramm
Wer häufiger campt und dabei gerne kocht, braucht einen Zweiflammkocher. Und nimmt am besten den Primus Tupike. Er überzeugte im Test mit effektivem Windschutz, sicherem, erhöhtem Stand und feiner Regulierung der beiden Flammen. Sie bringen je einen Liter Wasser in unter fünf Minuten zum Sieden, verbrauchen dabei zirka 16 g Gas und liegen so weit auseinander, dass auch große Töpfe Platz finden. Ebenfalls top: Neben Einwegkartuschen lassen sich wiederbefüllbare Gasflaschen andocken und Topfträger sowie Abtropfblech zum Reinigen abnehmen; die Material- und Verarbeitungsqualität ist sehr gut.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Primus Tupike.

Merrell Moab FST GTX

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Ausprobiert: 10 Monate
Preis: 150 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 780 Gramm/Paar
Zehn Monate lang war der Merrell Moab fast täglich im Einsatz, über 1000 Kilometer liegen hinter ihm. Eine Strecke, bei der viele andere Multifunktionsschuhe nur noch wenig Gummi auf der Sohle haben und Nässe bereitwillig hineinlassen. Der Moab aber krallt sich unvermindert stark in den Untergrund, hält weiterhin dicht – und macht genauso viel Spaß wie im Neuzustand. Abrollkomfort und Anschmiegsamkeit liegen auf top Niveau, Schwächen zeigt er bei der Verwindungssteifigkeit: Steile, steinige Wege sind sein Metier nicht, Wanderungen auf Forst- und Waldwegen, gemütlich wie auch sportlich, dafür umso mehr.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Merrell Moab FST GTX.

Eddie Bauer Alchemist 40/50

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 249 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1780 Gramm
Freunde reichhaltiger Ausstattung werden beim Alchemist 40/55 der amerikanischen Marke Eddie Bauer ihre Freude haben, steckt er doch voller Features. Die ungewöhnlichsten sind eine im Rückenpolster versteckte Isomatte für Picknicks und Notbiwaks sowie ein umlaufender Zipper, mit dem sich das Packvolumen vergrößern lässt. Und zwar von 33 Liter auf 48 – weniger als angegeben, aber genug für die meisten Wochenendtouren. Allerdings erleichtern die vielen Reißverschlüsse, Riemen und Schnallen das Handling nicht gerade, sorgen eher für eine gewisse Unübersichtlichkeit – und ein Leergewicht von fast 1,8 Kilo. Nimmt man die Isomatte heraus, sind es 310 Gramm weniger, doch kann dann das Packgut ins Kreuz drücken. Mit Matte und zurechtgebogener Alustrebe im Tragesystem liegt der Alchemist hingegen sehr bequem an, selbst mit einer Last von bis zu zwölf Kilo. Auch die Kontrollierbarkeit liegt voll im grünen Bereich. Das robuste Außenmaterial widersteht auch rüdem Umgang, lediglich der glatte, dünne Stoff hinter dem Volumenerweiterungs-Zipper wirkt fragil.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Eddie Bauer Alchemist 40/50.

Lowe Alpine Kulu 65:75

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 200 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 2120 Gramm
Der neue Lowe Alpine Kulu 65:75 (nachgemessenes Volumen: 78 l) schafft den Spagat zwischen Trekking- und Reiserucksack besser als viele andere Modelle. Das liegt vor allem an der genialen Verstaumöglichkeit des Hüftgurts: Er wird nach unten abgeklappt bis er am Bodenfach anliegt, die Flügel anschließend an den Packsackseiten fixiert. Dies verhindert ein zu starkes Abknicken, was bei klassischen Travelpacks oft vorkommt, und erlaubt die Verarbeitung einer stabileren Versteifungsplatte auf der Außenseite. Dadurch liegt die Lastübertragung auf einem hohen Niveau. Bis 22 Kilo Beladung trägt sich der Lowe Alpine Kulu komfortabel – genug für Zelttouren. Außerdem engt das Tragesystem nicht ein, die Lastkontrolle geht in Ordnung. Je nach Statur kann aber der leichtgängige Hüftgurtriemen durchrutschen, was beim Probetragen im Laden mit beladenem Rucksack innerhalb einer Viertelstunde auffällt. Genial: die Regenhülle aus extra dickem Stoff dient auch als Transportschutzhülle. Ebenfalls top: das geringe Gewicht und der günstige Preis.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Lowe Alpine Kulu 65:75+.

Sea to Summit Spark II

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 370 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 370 Gramm
Trotz seines geringen Gewichts verspricht der Daunenschlafsack Seat o Summit Spark II (Füllung: 280 g hochwertige Daune) warme Nächte bis zwei Grad – ein top Wert. Um das zu erreichen, kombiniert Sea to Summit stark isolierende Kammern im Rumpfbereich mit durchgesteppten Kanälen an Beinen und Füßen. Auch der kurze Zipper und schlanke Schnitt schinden wertvolle Gramm. Praxistests und Messungen mit der Wärmebildkamera bestätigen seine starke Wärmeleistung, bei unruhigen Schläfern öffnet sich allerdings der Kapuzenzug. Dann zieht es.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Sea to Summit Spark II.

Redfox Granite Capri

Ausprobiert: 12 Monate
Preis: 99 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 290 Gramm (Gr. S)
Die auf dem deutschen Markt neue russische Marke Redfox hat mit der Granite Capri eine überzeugende Dreiviertel-Hose im Programm. Dank des elastischen Stoffes und der vorgeformten Knie trägt sie sich wie eine zweite Haut, spannt selbst bei akrobatischen Kraxeleinsätzen nicht – und bleibt dabei dank robuster Besätze an Knien und Gesäß unversehrt. Außerdem trocknet sie fix, bietet ein luftiges Klima und gleich vier Taschen. Dank Elastikbund kann man den Gürtel weglassen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Redfox Granite Capri.

Asolo Falcon GV

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 180 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1020 Gramm (Gr. 8)
Ein Schuh, der von selbst läuft? Schön wär’s. Doch scheint der Asolo Falcon GV nicht weit davon entfernt: Mit ihm rollt man so flüssig-rund und schwungvoll ab, dass es fast Mühe kostet, langsam zu gehen. Das liegt an der gut gekrümmten Sohle, aber auch am geringen Gewicht und der leichtgängigen Schnürung, die den Schuh satt an den Fuß zieht. Zwar bietet der weiche Schaft nur wenig Halt, ist dafür aber angenehm flexibel.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Asolo Falcon GV.

Nomad Dogon 2 Air

Ausprobiert: 2 Wochen
Preis: 999 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 23 kg
Wer sein Zelt als Basecamp auf den Campingplatz stellt, kennt das Problem: Tagsüber verwandelt es sich in einen Backofen, nachts in eine Tropfsteinhöhle. Nicht so das Nomad Dogon 2 Air. Sein dampfdurchlässiges Baumwoll-Mischgewebe lässt Kondenswasser keine Chance und hält den Innenraum morgens länger kühl und schummrig. Außerdem heizt sich das Zelt in der Sonne weniger auf – und bleibt im Regen trocken, wie zwei ergiebige Nachtgewitter zeigten. Hier bewährte sich auch die separate Bodenplane. Mittels Reißverschluss ans Außenzelt gekoppelt, hält sie Spritzwasser, Mücken und Zugluft draußen und sorgt für trockene Füße in der Apsis. Drei Eingänge, einer überdacht und mit Moskitonetz, die für zwei Personen sehr geräumige Schlafkabine, ein andockbares Sonnensegel, der einfache Aufbau und die hochwertigen Materialien (z.B. Alustangen von DAC, V-Profil-Heringe) trösten über den hohen Preis hinweg.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Nomad Dogon 2 Air.

Scarpa Epic Lite OD

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Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 170 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 980 Gramm (Gr.8,5)
Wasserdichte Outdoorschuhe sind oft mit einer Funktionsmembran ausgestattet, die nah am Fuß im Futterstoff steckt. Anders bei OutDry: Hier klebt sie direkt auf der Innenseite des Oberstoffs und hält Nässe an forderster Front ab, noch bevor sie Polsterschäume durchtränken kann. Dadurch legt der Schuh bei Nässe kaum an Gewicht zu und trocknet im Nu – das zeigt ein sechsmonatiger Praxistest des Zustiegsschuhs Scarpa Epic Lite OD. Außerdem punktete er mit einer verwindungssteifen, abriebfesten und griffigen Sohle sowie hohem Abrollkomfort. Dazu passt der stabile, Halt gebende Schaft, mit dem auch Rucksacktouren bequem gelingen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Scarpa Epic Lite OD.

Craghoppers Nosi Life Pro

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Ausprobiert: 4 Monate
Preis: 90 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 240 Gramm (Gr.48)
Hemden aus stichfestem Material tragen sich wegen des dichten Stoffes schwitzig und beengend. Craghoppers setzt bei seinem Nosi-Life-Pro-Hemd deshalb auf eine chemische zecken- und mückenabwehrende Ausrüstung – und einen luftigen Stretchstoff. Er trocknet zwar etwas zögerlich, fühlt sich dafür aber seidigweich an und trägt sich auch bei Wärme angenehm. Die metallenen Druckknöpfe funktionieren gut und erlauben es, die Ärmel bis über die Ellbogen zu krempeln und den im Nacken ausklappbaren Kragen so dicht um Hals und Nacken zu schlingen, dass weder Moskitos noch Sonnenstrahlen durchdringen. Die Anti-Mückenausstattung soll 50 Wäschen standhalten – 8 hat sie bislang problemlos überstanden.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Craghoppers Nosi Life Pro.

Salewa Ultra Train 18

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Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 100 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 380 Gramm
Zügige Wanderungen, Bergläufe, Rad- und lange Klettertouren erfordern einen Rucksack, der fest am Rücken sitzt, den Armen aber trotzdem Bewegungsfreiheit lässt. Dem Salewa Ultra Train 18 gelingt beides: einmal durch sein schmales Profil, zum anderen durch einen Kompressionsriemen, der sich über das Brustbein spannt und den Rucksack(inhalt) dicht an den Körper zieht. Auf einen Bewegungen hemmenden Hüftgurt wurde ebenso verzichtet wie auf ein (steifes) Tragegestell. Stattdessen schmiegt sich ein weiches Meshpolster an den Rücken und schützt vor Druckstellen. Eine feine Sache sind auch die zweigeteilten Schulterpolster, sie dienen ebenfalls der besseren Bewegungsfreiheit, liegen angenehm auf und machen bis zu einer Last von sechs Kilogramm keine Probleme. Die Ausstattung überzeugt ebenfalls: zwei Netzseitenfächer für Riegel, Sonnenbrille & Co., ein Trinkblasenfach sowie je eine Wertsachentasche und Pickelhalterung – mehr braucht man nicht. Und der Stauraum? Reicht mit (von uns ermittelten) 16 Litern Volumen in den meisten Fällen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Salewa Ultra Train 18.

Aarn Peak Aspiration

Ausprobiert: 24 Monate
Preis: 340 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 2120 Gramm
Um es vorwegzunehmen: Auch der Peak Aspiration (50 l, 240 €) von Aarn nimmt einem das Gewicht nicht ab, doch er trägt sich angenehmer als viele andere Rucksäcke. So lässt sein Tragesystem durch einen flexiblen Rahmen und beweglich gelagerte Gurte enorm viel Bewegungsfreiheit – was Kraft spart, weil man nicht bei jedem Schritt gegen die Träger drückt. Der Clou sind jedoch optional erhältliche Fronttaschen (Balance Sport Pockets – 18 l, 100 €). An den Schultergurten und Hüftflügeln befestigt, sorgen sie für eine ausgeglichene Lastverteilung. Dadurch steht man aufrecht und geht entspannt – selbst mit bis zu 24 Kilo Beladung (acht Kilo davon in beiden Fronttaschen). Weitere Stärken sind die funktionelle Ausstattung inklusive wasserdichter Liner und die im Dauertest gezeigte Langlebigkeit: Bis auf die Gebrauchsspuren sieht der Rucksack aus wie neu. Nur das Aufsetzen erfordert anfangs Übung.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Aarn Peak Aspiration.

Highlight Tropicana (überarbeitetes Modell)

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 250 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 530 Gramm
Schon im letzten Test überzeugte der Daunenschlafsack Highlight Tropicana mit einer starken Leistung, doch die minimal schwächer gefüllte Unterseite schränkte den Einsatzbereich ein. Der Hersteller Highlight reagierte sofort und überarbeitete das Modell. Es besitzt nun rundherum gleich viel Daune (Füllmenge 230 g) in bester Qualität und lässt sich bis drei Grad einsetzen – top für so ein Federgewicht. Außerdem kann man die Kapuze noch besser schließen. Damit zählt der Tropicana zu den besten und günstigsten Modellen seiner Klasse.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Highlight Tropicana.

Viking Kuling Mid GTX

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Ausprobiert: 10 Monate
Preis: 220 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1025 Gramm
Dank der luftdurchlässigen Zwischensohle bieten Schuhe mit Gore-Tex-Surround-Technik ein hervorragendes Fußklima. Die meisten von outdoor bis dato getesteten Surround-Modelle kommen durch ihre wenig stabilen Sohlen auf steilen, steinigen Wegen allerdings an ihre Grenzen. Der Viking Kuling Mid GTX hingegen fühlt sich auch auf Wanderungen im schwierigen Terrain wohl. Der eher feste Schaft bietet dem Fuß und Knöchel ordentlich Halt, während die recht verwindungsfeste Sohle mit guter Führung, angenehmer Dämpfung und sauberem Abrollverhalten punktet. Außerdem bietet das Profil selbst auf rutschigem Untergrund Grip. Zu den weiteren Stärken des Kuling Mid zählt der zuverlässige Nässeschutz und das geringe Gewicht. Ein top Leichtwanderstiefel!

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Viking Kuling Mid GTX.

Salewa Pedroc Delta Dry

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Ausprobiert: 4 Monate
Preis: 80 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 125 Gramm (Gr. M)
Der amerikanische Materialspezialist Polartec hat Anfang des Jahres mit »Delta« einen Stoff präsentiert, der bei Wärme aktiv kühlt, und zwar ganz ohne Chemie. Wunder bewirkt er nicht, wie der Test des Salewa Pedroc Delta Dry Langarmshirts zeigt, aber einen immerhin spürbaren Kühleffekt, der stärker als bei vielen anderen Hemden ausfällt. Zwar kann der Strick etwas klebrig auf der Haut liegen, punktet dafür aber dank hoher Elastizität und gutem, verlängertem Schnitt mit tollem Sitz und Bewegungsfreiheit. Ebenfalls überzeugend: Obwohl nur aus Kunstfasern gefertigt, fängt das Shirt erst nach über drei Tagen Dauereinsatz an zu müffeln – ein Verdienst der dermatologisch unbedenklichen Antigeruchsausrüstung von Polygiene.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Salewa Pedroc Delta Dry.

Exped Mega MAT LXW

Ausprobiert: 9 Monate
Preis: 230 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 2825 Gramm
Die wärmste Matte im Programm von Exped heißt Mega Mat und ist satte zehn Zentimeter dick. In der LXW-Ausführung kommt sie auf eine Fläche, die Hünen und unruhigen Schläfern genug Platz bietet (197 x 77 cm). Außerdem punktet sie mit einer ebenen, hautfreundlichen Oberfläche, die an den Rändern nicht abfällt. So schläft man wie im heimischen Bett. Das Befüllen geht fix und wird von der Matte selbst erledigt: Öffnet man das Ventil, bläst sie sich auf. Am Ende muss man nur mit einer kleinen Handpumpe kurz die Festigkeit einstellen. Natürlich schlägt der Komfort aufs Gewicht und Packmaß: Wie ein kleiner Torpedo sieht die 2,8-Kilo-Matte zusammengerollt aus, wobei hier die Liegebreite erhalten bleibt. Für lange Fußmärsche und Rucksacktrips ist die Matte nicht gedacht: Die Mega Mat richtet sich an komfortbewusste Camper und Expeditionisten, die im Basecamp eine warme, gemütliche Matte benötigen. Einziger Wermutstropfen: Mit 230 Euro reißt die Matratze ein tiefes Loch in die Reisekasse.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Exped Mega MAT LXW.

S'Well Isolierflasche

Ausprobiert: 5 Jahre
Preis: 45 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Volumen: 0,5 Liter
Hält und hält: In der Edelstahl-Isolierflasche des amerikanischen Herstellers S’well bleiben Tee und Co. den ganzen Tag auf hoher Temperatur. Die Öffnung hat eine gute Größe zum direkt daraus Trinken – und es passen Eiswürfel hindurch, was sich im Sommer für Kaltgetränke anbietet. Man sollte nur dafür sorgen, den Deckel nach Gebrauch schnell trocknen zu lassen, sonst kann er anfangen zu müffeln.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der S'Well Isolierflasche.

Houdini Motion Pants

Ausprobiert: 1,5 Jahre
Preis: 200 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 415 Gramm (Gr. M)
Bei den Motion Pants von Houdini ist der Name Programm: Die elastische Softshell-Hose ist zwar relativ körpernah geschnitten, macht aber so ziemlich jede Bewegung mit. Ob Langlauf auf der Schwäbischen Alb oder Trekking mit Kraxelpassagen in Norwegen, der Tragekomfort bleibt stets hoch – auch dank des weichen Gewebes an der Innenseite. An den Hosenabschlüssen ermöglichen Zipper mit Kordelstoppern eine individuelle Einstellung der Weite, je nach Vorliebe und Schuhwerk. Robust und trotzdem leicht, winddicht und wasserabweisend, eignet sich diese Hose für Touren aller Art, zumindest solange die Temperaturen nicht über ungefähr 18 Grad Celsius liegen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Houdini Motion Pants.

Karpos Marmarole Jacket

Ausprobiert: 1 Jahr
Preis: 180 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 530 Gramm
Seit Herbst 2016 ist der Zwitter aus Fleece- und Wärmejacke im Einsatz: als stylische wie kuschelige Wärmepackung auf der Hüttenterrasse genauso wie beim Sichern am Standplatz einer Klettertour oder beim Freikratzen vereister Scheiben. Gebrauchsspuren? Keine – und das trotz häufiger Verwendung und einiger Wäschen, – die sich dank der Kunstfaserfüllung unproblematisch gestalten. Zum Einsatz kommt bei der Marmarole eine dicke Synthetikpackung am Rumpf, Kragen und an Teilen der Kapuze, Schultern und Ärmel bestehen aus Hochflorfleece, an den Seiten sorgt Stretchstoff für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, selbst beim Kraxeln. Am besten bewährte sich die Jacke an windstillen, frostigen Tagen: in Pausen bis –5 °C, in Bewegung bis –15 °C. Weht jedoch eine steife Brise oder mehr, wird es an den Armen rasch kalt. Doch dann kann man die Marmarole immer noch gut unter eine Funktionsjacke ziehen, fällt sie doch eher eng aus.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Karpos Marmarole.

Helsport Reinsfjell Superlight 3

Ausprobiert: 2 Wochen
Preis: 899 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 2500 Gramm
3-Personen-Kuppelzelte wiegen meist um vier Kilo – das Helsport Reinsfjell Superlight 3 nur 2,5. Das liegt vor allem am superfeinen 15-Denier-Außenstoff, der dank einer Silikonbeschichtung enorm reißfest, aber auch teuer ist: Das Stoffhaus kostet ein kleines Vermögen. Dafür überzeugen nicht nur das Mini-Gewicht und -Packmaß, sondern auch die beiden geräumigen Apsiden sowie das hohe, helle und große Innenzelt. Zwei Personen mit Hund können sich darin breitmachen – und ausstrecken, beträgt die nutzbare Liegelänge doch 2,1 Meter! Dank innenbedienbarer Lüfter in den Apsiden und Moskitonetzeinsatz in den Innenzelttüren bleibt das Raumklima selbst bei Wärme im grünen Bereich. Und bei Regen? Da hält das Zelt trocken, Bodennässe und starkem Wind bietet es ebenfalls Paroli. Der Aufbau gelingt dank farbmarkierter Stangen im Nu, nur vermisst man bei steinigem Boden verstellbare Heringschlaufen. Weniger scharfkantige Heringe wären auch gut. Alles andere ist dafür aber perfekt.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Helsport Reinsefjell Superlight 3.

Black Diamond Trail Pro

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 100 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 520 Gramm
Einmal in die Hände genommen, möchte man die Trail Pro nicht mehr loslassen: Sie schwingen leicht, setzen fast vibrationsfrei auf und lassen sich bequem greifen. Auch die gepolsterten Schlaufen überzeugen, ebenso die schnelle Längenverstellung, die zuverlässig klemmt. Alles gut? Bei Gewicht und Packmaß gewinnt das Paar keinen Preis (520 g/64 cm), fällt aber auch nicht aus dem Rahmen. Dafür punkten die Stöcke mit Stabilität und üppiger Maximallänge (1,4 m), eignen sich damit nicht nur für ambitionierte Touren, sondern auch für große Trekker.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Black Diamond Trail Pro.

Arc'teryx Norvan SL Hoody

Ausprobiert: 8 Monate
Preis: 300 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 125 Gramm (Gr. S)
Mit gerade einmal 125 Gramm ist die spartanische, nur mit einer gut sitzenden Kapuze ausgestattete Regenjacke nicht nur das leichteste Gore-Tex-Modell, sondern wahrscheinlich auch das dampfdurchlässigste. Beides liegt am Verzicht auf einen Oberstoff, weshalb es das Fliegengewicht nur in Anthrazit gibt: die Farbe der Gore-Tex-Membran. Die fehlende Schutzschicht hat aber auch einen Nachteil: Kraxeleinsätze sind mit der im kanadischen Vancouver hergestellten Jacke ebenso tabu wie Rucksacktouren. Am besten bewährt sie sich beim Joggen, Trailrunning und auf Bergläufen. Hier bietet sie neben Minigewicht und Maxidampfdurchgang den Vorteil, nach einem Schauer im Handumdrehen wieder trocken zu sein: einmal kräftig ausschütteln genügt, schließlich gibt es keinen Oberstoff, der sich vollsaugt und die Nässe speichert. Kleiner Wermutstropfen: der Preis von 300 Euro.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Arc'teryx Norvan SL Hoody.

Lundhags Jaure High

Ausprobiert: 24 Monate
Preis: 499 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1730 Gramm (Paar)
Wasserdichte Membran? Fehlanzeige. Kuscheliges Innenfutter? Wieso denn? Der Lundhags Jaure High unterscheidet sich deutlich von üblichen Trekkingstiefeln. Beim ersten Hineinschlüpfen fühlte er sich auch steif und hölzern an. Doch nach einer kurzen Einlaufzeit saß er wie angegossen. Kein Fersenschlupf, enorme Trittsicherheit, angenehmer Tragekomfort. Letzterer kommt auch zustande, weil man Lundhagsstiefel in der Regel mit zwei Socken trägt: einer dünnen und einer dicken darüber. Das funktioniert perfekt! Keine Blasen auf dem Kungsleden. Auch auf den moorigen Passagen der Insel Senja überzeugte er. Durch seinen üppigen Gummirand und regelmäßig gefettetes Leder drang nie Nässe in den sehr hoch geschnittenen Schuh. Und die Qualität? Ist exzellent, der Jaure sieht nach Hunderten Kilometern immer noch aus wie neu. Aktuell: Der Nachfolger Jaure II kommt mit neuer Laufsohle.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Lundhags Jaure High.
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