Tested on Tour 2016 - alle Produkte im Praxis- und Dauertest

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Foto: Steffen Scheyhing Tested on Tour Juli 2016

Mountain Equipment Glacier SL 400 Schlafsack

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Ausprobiert: 4 Monate
Preis: 320 Euro
Gewicht: 910 Gramm
Gefüllt mit 400 Gramm hochwertiger und nach strengen Tierschutzstandards gewonnene Daune, soll der nur 910 Gramm schwere Glacier SL wenig verfrorene Schläfer bis minus fünf Grad warm halten. Für Rückenschläfer passt die Temperaturangabe, doch bei Leuten, die unruhig oder auf der Seite schlafen, kriecht über die schwächer gefüllte Unterseite schon bei null Grad Kälte in den Schlafsack. Gut gefallen das weiche Innenmaterial und der komfortable Sitz der prall gefüllten Kapuze. Auch der Wärmekragen schmiegt sich angenehm um den Hals, alle Züge und der bis zu den Waden reichende Zipper sind leichtgängig. Ideal für Schlanke ist der körperbetonte Schnitt, verhindert er doch kalte Lufträume im Innern. Etwas kräftigere Staturen fühlen sich aber schnell eingeengt. Weiteres Plus: das stark wasserabweisende Außenmaterial.

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Nigor Wickiup 3 SUL Zelt

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Dauertest: 19 Monate
Preis: 500 Euro
Gewicht: 1998 Gramm
Wer das verpackte Wickiup in Händen hält, kann sich kaum vorstellen, wie viel Platz ein nur zwei Kilo schweres Zelt bietet: Satte 4,5 Quadratmeter misst die sechseckige Grundfläche, das Tipi wird mit einer Alu-Zentralstange aus dem Hause DAC bis in eine Höhe von rund 1,5 Metern gespannt. Wer 300 Gramm sparen möchte, ersetzt die Stange durch zwei Trekkingstöcke, die man miteinander verbinden kann. Drei Personen können im Wickiup nächtigen; Mit viel Gepäck sollte man jedoch auf den dritten Mitschläfer verzichten: Eine Apsis fehlt, die Ausrüstung muss mit ins Innenzelt. Material und Verarbeitung bewegen sich auf einem hervorragenden Niveau: Die Tapes und Nähte sehen auch nach über einem Jahr noch aus wie neu. Auch dem beidseitig mit Silikon beschichteten Außenzelt konnten Sonne und Unwetter bisher nichts anhaben. Vorbildlich: Dort wo die Stange das Zelt aufspannt, beugen Verstärkungen Verschleiß vor. Der dünne Boden verlangt aber nach einem wachsamen Auge bei der Auswahl des Camps. Die Suche nach einem geeigneten Zeltplatz dauert ohnehin: Die riesige Grundfläche braucht einen entsprechend großen, ebenen Untergrund, der auch noch mindestens sechs Heringe aufnehmen muss. Erst damit steht das Tipi zuverlässig.

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Dachstein Super Leggera Leichtwanderstiefel

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 220 Euro
Gewicht: 1100 Gramm
Befürchtungen, das Material sei nicht so robust, erwiesen sich nach drei Testmonaten als unbegründet. Stattdessen zeigte sich schnell die Stärke dieser neuen Technik: Der Super Leggera schmiegt sich wie eine zweite Haut um den Fuß. Auch die leichtgängige Schnürung hilft beim Anpassen des Schuhs, der Schaft reicht bis weit über den Knöchel und engt nicht ein. Nur wer schnell umknickt, findet zu wenig Knöchelhalt. Ebenfalls gut zum Charakter des bequemen Leichtwanderstiefels passt die geschmeidig abrollende, recht weich gedämpfte Sohle, die zudem mit ordentlich Grip über­ zeugt. Querfeldein fehlt es ihr aber ein wenig an Kantenstabilität und Verwindungsfestigkeit. Ein was­serdichtes, atmungsaktives Futter schützt die Füße vor Nässe. Alles in allem empfiehlt sich der Super Leggera als komfortables Federgewicht fürs Mittelgebirge und das Alpenvorland.

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Lowa Lavena II GTX

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Dauertest: 4 Monate
Preis: 250 Euro
Gewicht: 1600 Gramm (Paar)
Ein Trekkingstiefel wie der Lowa Lavena II ist auf anspruchsvollen Wildnistouren Gold wert: Seinem stabiler Schaft schützt sehr gut vor dem Umknicken, was vor allem im holperigen Terrain und mit schwerem Rucksack auf dem Rücken enorm hilft. Voraussetzung für diese Stabilität ist, dass die Füße kein Spiel im Schuh haben, also satt umschlossen werden. Und das schafft der Lavena II sehr gut. Das liegt an der ausgeklügelten Passform, dem anschmiegsamen Leder und der extrem leichtgängigen, effektiven Schnürung mit rollengelagerten Senkelösen. So sitzen die Füße wie festzementiert, werden aber von einem weichen Gore-Tex-Futter umschlossen, das Nässe draußen lässt und für ein gutes Klima sorgt. Auch der Abrollkomfort und Sohlengrip sind spitze. Und das Nubukleder weist selbst nach einem mehrwöchigen Einsatz im verregneten, steinigen Norwegen kaum Abnutzungsspuren auf.

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Casio PRW-3000 9BER Multifunktionsuhr

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Dauertest: 24 Monate
Preis: 299 Euro
Gewicht: 63 Gramm
Uhren mit Thermometer, Barometer, Höhenmesser und Kompass sind oft klobig. Anders die Casio PRW-3000 9BER, sie misst im Durchmesser nur 430 Millimeter und sieht so auch an Frauenhandgelenken gut aus. Und das selbst nach zwei Jahren Klettern, Wandern und Zelten – dafür sorgt das kratzfeste Glas der solarbetriebenen Uhr. Auch die funkgesteuerte Uhrzeiteinstellung und logische Menüführung überzeugen.

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Monster iSport Intensity Kopfhörer

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Dauertest: 24 Monate
Preis: 100 Euro
Gewicht: 98 Gramm
Feuchtigkeit schadet ihm nicht, die robusten Ohrstöpsel sind abwaschbar. Sie gehören in drei Größen zum Lieferumfang, was eine gute Passform gewährleistet. Klang und Bass sind einwandfrei, die verprochene Abschirmung von Außengeräuschen schwächelt aber. Praktisch: die Lautstärkeregelung am Kabel und die Headset-Funktion.

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Alvivo Ibex Light Daunenschlafsack (Kauftipp)

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Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 159 Euro
Gewicht: 440 Gramm
Gerade einmal 440 Gramm wiegt der Daunenschlafsack Ibex Light vom jungen Label Alvivo. Das winzige Packmaß (2,0 l) und der verhältnismäßig niedrige Preis (159 Euro) begeistern ebenso – zumal man keine Kompromisse eingehen muss: Wenig Verfrorene können das komfortable Federgewicht bis 12 Grad einsetzen, was für laue Sommernächte locker reicht. Auch gut: die langlebigen Materialien und ?saubere Verarbei?tung.

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Sea to Summit Comfort Plus Isomatte

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Dauertest: 15 Monate
Preis: 200 Euro
Gewicht: 735 Gramm
Genial: Ober­ und Unterseite der Sea­to­Summit­Leichtluftmatratze Comfort Plus Insulated bestehen aus zwei separaten Luftkammern so lässt sie sich selbst mit Loch noch nutzen. Auch der Liegekomfort der Matte (Dicke: 6 cm) ist top, da hunderte kleiner Kammern das Körper­gewicht gleichmäßig verteilen. Das Aufblasen und Entleeren klappt schnell, die Isolation (un­teres Limit: –5 °C) reicht für Treks von Frühjahr bis Herbst. Außerdem überzeugt die Haltbar­keit. Somit geht der Preis in Ordnung.

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Exped Torrent 20 Rucksack

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Ausprobiert: 1 Jahr
Preis: 100 Euro
Gewicht: 820 Gramm
Wer einen Rucksack zum Biken bei jedem Wetter sucht und diesen auch im Alltag nutzen möchte, sollte den Exped Torrent 20 probieren. Seit einem Jahr ist er fast täglich im Einsatz: auf Radtouren und der Fahrt ins Büro. Der stabile, wasserdichte Packsack fasst alles as man für einen Tag braucht: Im Steckfach finden Smartphone, Luftpumpe und ein Laptop Platz. Karabiner dienen als Verschlüsse des rollbaren Rucksacks. Kleines Manko: der dünne, ungepolsterte Hüftriemen.

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Jack Wolfskin Exolight XT Funktionsjacke

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Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 400 Euro
Gewicht: 425 Gramm
Es gibt wenige Funktionsjacken aus Dreilagenmaterial, die sich so geschmeidig tragen wie die frisch auf den Markt gekommene Jack Wolfskin Exolight. Außerdem macht der recht körperbetonte Schnitt selbst beim Klettern jede Bewegung mit. Dank der Einsätze aus dem minimal luftdurchlässigen, hoch atmungsaktiven Texapore-Material Softshell Air+ liegt das Klima auf einem sehr guten Niveau, nur auf langen Anstiegen fehlen Hitzköpfen Achselzipper zur Belüftung. Die Ausstattung der Leichtjacke ist schlicht, aber funktionell. Weniger gut: Stellenweise dringt beim Testmodell an den Nahtbändern Nässe ein.

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Suunto Traverse GPS-Uhr

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Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 419 Euro
Gewicht: 79 Gramm
Die elegante GPS-Uhr Suunto Traverse mit Routennavigation und Trackaufzeichnung hilft nicht nur beim Orientieren sondern fungiert dank diverser Sportfunktionen auch als Fitnesscoach. Via Handy lassen sich sogar Touren mit einem Webportal austauschen oder als 3D-Movies darstellen und vieles mehr. Auch top: Aufladbare Apps, über die man weitere Funktionen hinzufügen kann.

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Keen Wanderer Mid WP Leichtwanderstiefel

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Ausprobiert: 5 Monate
Preis: 160 Euro
Gewicht: 1300 Gramm
Anziehen und sich wohlfühlen: Von der ersten Minute an macht der bis knapp über den Knöchel reichende Keen-Wanderschuh Spaß. Größtenteils aus weichem Leder gefertigt, schmiegt sich der »Wanderer Mid« schön an den Fuß an und lässt sich über die leichtgängige Schnürung sauber anpassen. Nur wer rasch umknickt, findet zu wenig Knöchelhalt. Seine griffige Sohle dämpft gut und rollt geschmeidig ab. Weiteres Plus: das wasserdichte, atmungsaktive Futter.

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Nikon Prostaff 7S 8x30

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Dauertest: 8 Monate
Preis: 190 Euro
Gewicht: 460 Gramm
Verglichen mit Topgläsern von Leica und Swarovski kostet das Nikon wenig - leistet aber fast das Gleiche. Nur die zum Rand hin nachlassende Schärfe fällt auf. Alles andere überzeugt voll: Der stoßgeschützte, leichte und wasserdichte Feldstecher liegt perfekt in der Hand, lässt sich einfach fokussieren und punktet mit einem hellen, breiten Bild.

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Exped Expedition 80

Dauertest: 15 Monate
Preis: 420 Euro
Gewicht: 2530 Gramm
Ob Lappland-Trek oder Alpentour: Der Expedition 80 hat eine Menge ertragen müssen. Nicht nur epische Regenfälle, auch halbzentnerschwere Lasten und rüden Umgang. All das hat er mit Bravour gemeistert und dabei nicht mit Tragekomfort gegeizt. Nur an eines mussten sich die Tester gewöhnen: ihn so zu packen, dass Wichtiges oben liegt, bietet der für seine Größe ultraleichte Rucksack doch nur eine Öffnung, dafür aber umso mehr Ladekapazität: 70 Liter im Hauptfach sowie üppige 7 Liter in der Deckeltasche.

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Power Spot Micro Thermoelektrischer Generator

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 133 Euro
Gewicht: 294 Gramm
Wer auf Trekkingtour Handy, Stirnlampe, GPS, Kamera & Co. laden will, benutzt dafür meist einen Powerakku. Doch der reicht oft nur für eine Ladung. Danach ist man auf Sonnenlicht und ein Solarmodul angewiesen. Oder auf einen thermoelektrischen Generator wie den Micro von Power Spot. Auf einen Kocher gestellt und mit Wasser befüllt, liefert er bis zu zwei Ampere Strom (5 V) und lädt damit auch hungrige Geräte wie Tablet-PCs. Voraussetzung: das Wasser köchelt leise vor sich hin. Aufgrund der kompakten Maße (150 ml) muss man jedoch häufig nachgießen und aufpassen, dass der Zylinder nicht trockenläuft und Schaden nimmt. Doch der Brennstoffverbrauch ist nicht ohne: etwa 50 Gramm Gas pro Stunde. Ein 5er-iPhone frisst bei seiner knapp zweistündigen Ladezeit rund 80 Gramm. Mit einer Kartusche (brutto 360 g, 6 Euro) lässt es sich also drei Mal laden – ein schwerer und teurer Spaß. Deutlich effizienter ist es, den Power Spot in der Glut eines Feuers zu betreiben. Das verlangt zwar viel Vorsicht, damit Stecker und Kabel nicht schmelzen, funktioniert aber sonst prächtig.

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Nordisk Telemark 1

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Dauertest: 3 Monate
Preis: 660 Euro
Gewicht: 820 Gramm
Beim Einpersonenzelt Telemark 1 ULW von Nordisk schlägt das Herz jedes Leichtgewichtfreaks höher: Dank ultraleichter Stoffe und Karbonstange bringt es schlappe 820 Gramm auf die Waage – ein für diese Klasse sensationeller Wert. Auch das Raumangebot fällt in Anbetracht das Gewichts top aus: Das Innenzelt (190 cm Liegelänge) bietet viel Platz für eine Person samt Gepäck, die Apsis schluckt selbst einen Trekkingrucksack. Nur die Belüftung könnte besser sein. Dafür steht die Leichthütte im Nu und benötigt gerade mal sechs Heringe für einen sicheren Stand. Die Titannägel sollte man aber durch stabilere aus Alu ersetzen. Regen und Bodennässe trotzt das Zelt, bei starken Böen brechen aber die Haken der Sturmleine – und ohne Clips reißt der Abspannpunkt. Perfekt ist das Telemark somit nicht, für wenig stürmische Regionen eignet es sich dennoch. Die Version mit Alugestänge (plus 50 g) kostet 160 Euro weniger.

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Beal FF210 R

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Dauertest: 2 Monate
Preis: 80 Euro
Gewicht: 104 Gramm
Zwei Monate war die FF210 R im Einsatz: beim Joggen, Wandern und Zelten. Sie überzeugte mit bequemem Sitz, heller, blendfreier Ausleuchtung und einfachster Handhabung. Letztere ist angesichts der neun Leuchtmodi plus Rotlicht und Notsignalfunktionen bemerkenswert und vor allem dem zweiten Taster zu verdanken. Auf Gimmicks wie automatische Helligkeitsregulierung oder Dimmfunktion verzichtet die Lampe, punktet dafür mit einem starken Akku, der jedoch erst spät auf seine Erschöpfung hinweist. Dafür lässt er sich durch drei AAA-Zellen ersetzen. Fein: Die Taster der wetterfesten Lampe sind auch mit Handschuhen bedienbar.

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Hilleberg Staika

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Dauertest: 9 Jahre
Preis: 1130 Euro
Gewicht: 4020 Gramm
Das Staika ist ein absoluter Hilleberg-Klassiker. Es wird seit 26 Jahren gebaut – und immer wieder verbessert. Gespart wird dabei nicht, weder an den extrem robusten Materialien, noch an der Fertigung, die immer noch in Europa erfolgt. Unser Testmodell war von 2000 bis 2009 im Einsatz – auf vielen Dutzend Touren. Bis auf ein Gestänge, das sich während eines Wintersturms leicht verbogen hat, sah es danach immer noch aus wie neu, hielt weiterhin im Regen dicht und Stürme aus. Die für zwei Personen komfortablen Innenmaße, eine sehr üppige Liegelänge (215 cm), geräumigen Apsiden und die tolle Belüftung, machen das Zelt perfekt für alle Touren, zu jeder Zeit.

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Alb-Forming Holzkocher

Dauertest: 12 Monate
Preis: 80 Euro
Gewicht: 277 Gramm
Ein Hobo-Kocher wie der Alb-Forming Wood Stove besteht aus einer Brennkammer mit Luftlöchern. Sein »Sprit« liegt im Wald und muss nicht mitgeschleppt werden – das spart Gewicht. Doch ist Feuer machen gar nicht so einfach und Übung vor der Tour sehr empfehlenswert, sonst wartet man lange auf eine warme Mahlzeit – oder die Küche bleibt sogar kalt. Klasse hingegen: die Romantik beim Kochen. Die Flammen wärmen nicht nur den Topf, sondern auch die Seele. Allerdings ist das Einsatzgebiet des Wood Stove limitiert: Verbote, Holz zu sammeln, und ein oftmals mangelndes Angebot an trockenem Zunder erschweren den Einsatz. Auch darf man keine Kochzeiten wie mit modernen Gaskochern erwarten, dafür weist Holz eine zu geringe Energiedichte auf. Und eine entspannte Haltung zu verrußten Töpfen und nach Rauch riechender Kleidung sollte man ebenfalls mitbringen.

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Black Diamond BD Distance Carbon FLZ

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Dauertest: 12 Monate
Preis: 150 Euro
Gewicht: 320 Gramm (Paar)
Bisher gab es den Distance Carbon nur in Fixlängen – jetzt hat Black Diamond die Modellreihe um den verstellbaren FLZ erweitert. Auch er ist extrem verwindungssteif, leicht und in drei Varianten erhältlich (95–100, 105–125, 120–140 cm). Der ergonomische, weich gepolsterte Griff liegt bestens in der Hand, die Schlaufe trägt sich bequem, und die Verstellung gelingt auch mit Handschuhen. Die Spitzen des Stocks sind austauschbar, die Miniteller nicht – schade, mit breiteren wäre er auch für Touren in verschneitem, sumpfigem Terrain geeignet.

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Lyo Powders

Dauertest: 3 Monate
Preis: 5-6,60 Euro
Gewicht: 50 Gramm
Wer Milchpulver, Ovomaltine, Kaba & Co ablehnt, musste sein morgendliches Müsli mit Wasser anrühren. Bis jetzt. Denn nun gibt es von der polnischen Marke Lyo Bio-Beeren in Pulverform. Eine 50-Gramm-Packung reicht für 5–10 Müslis. Im Angebot sind Blau-, Him,- Erd-, Johannis- und Preiselbeeren. Von dem hervorragenden, unverfälschten Beerengeschmack konnte sich die Testredaktion auf vielen Touren überzeugen. Wer das Pulver mit dem Löffel aus der Tüte hebt, schützt den Zip-Lock-Verschluss vor Verklebung.

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Salomon S Lab X-Alp Pro Pant

Dauertest: 2 Monate
Preis: 449 Euro
Gewicht: 470 Gramm
Auch wenn man sonst nur ungern eine Regenhose überzieht, fühlt man sich in der S Lab X-Alp Pro Pants von Salomon sofort wohl. Das liegt vor allem am exzellenten Schnitt, der volle Bewegungsfreiheit erlaubt und kein Stück einengt. Und daran, dass der Stoff für ein dreilagiges Gore-Tex Pro wenig raschelt, aber um so mehr Dampf durchlässt. Schwitznasse Beine? Fehlanzeige! Wenn‘s mal zu warm wird, öffnet man einfach die leichtgängigen Seitenzipper. In diesem Fall von oben. Öffnet man sie von unten, kann man die Hose überziehen, ohne aus den Schuhen zu steigen. Die integrierte Bundweitenverstellung und der ausgeklügelte Schnitt halten die Hose an Ort und Stelle, dampfdurchlässige Gamaschen hingegen Nässe und Matsch ab. Zwar bleibt der Beintascheninhalt nicht immer ganz trocken, doch dafür halten die zwei kleineren Taschen auf Leistenhöhe absolut dicht – wie auch die ganze Hose dicht hält, was sie auf einer völlig verregneten Mehrtagestour unter Beweis stellte. Klasse: das relativ geringe Gewicht und das dafür enorm strapazierfähige Gewebe. Auch die Materialverstärkungen auf den Innenseiten der Beinabschlüsse sind vorbildlich – und nötig, denn die Hose ist unten so weit geschnitten, dass sie auch über Skitourenstiefel passt. Kurzum: eine brillante Hose für alle Fälle.

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Ortlieb V-Shot

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Dauertest: 18 Monate
Preis: 140 Euro
Gewicht: 450 Gramm
Ob Lappland, Ligurien, Piemont oder Pfalz: Die V-Shot war auf zig Touren dabei – und sieht immer noch aus wie neu. Sie trotzte Nässe von oben wie unten, Sandsteinkrümeln, salziger Meerluft und Stößen an scharfem Granit. Auch die Kamera blieb unversehrt, der schwergängige Zipper hält immer noch dicht. Praktisch: Wer den Riemen gegen das Brusttragesystem tauscht, trägt die VShot als Bauchladen, hat die Hände frei und die Knipse griffbereit

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Valandré Shocking Blue

Dauertest: 2 Monate
Preis: 679 Euro
Gewicht: 1320 Gramm
Mit dem Shocking Blue schuf Valandré im Jahr 2001 ein Daunenschlafsackmonument: Dank in Form geschnittener Kammerwände bot die Hülle rundherum eine gleichmäßige Isolation, was mit üblichen Konstruktionen kaum zu erreichen war. Jetzt gibt es den im Detail verfeinerten Nachfolger, den Shocking Blue Neo. Er isoliert so gut wie der Vorgänger (outdoor-Temperaturbereich: -13/-20°C), wiegt mit 1320 Gramm aber etwas weniger. Eine extra dick gefüllte Kapuze schützt die kälteempfindliche Stirn- und Nasenpartie, der einer Halskrause gleichende Wärmekragen erfordert zwar Zeit beim Schließen, sitzt aber komfortabel und dichtet perfekt ab. Außerdem gefällt das trapezförmige Fußteil: Es bietet den Zehen Platz, hat aber kaum unnötiges Volumen, das aufgewärmt werden müsste. Und durch den geräumigen Rumpfbereich eignet sich der Shocking Blue Neo selbst für kräftigere Personen. Auch die Material- und Verarbeitungsqualität ist vom Feinsten. Somit zählt der Shocking Blue weiterhin zur Topliga der Daunenschlafsäcke. Das rechtfertigt den hohen Preis.

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Vaude Tacul PD

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Dauertest: 3 Monate
Preis: 220 Euro
Gewicht: 335 Gramm (Größe 38)
Das Tacul PD Jacket von Vaude ist ein Hybrid aus Isolationsjacke und Stretchfleece. Letzteres sorgt – vor allem an den Armen und Seiten – für Bewegungsfreiheit und einen figurbetonenden Sitz. Somit ist die Jacke wie geschaffen für sportliche Touren und zum Drunterziehen. Doch wird die in schmalen Kammern sitzende Daunen-Kunstfaserfüllung feucht, was am Rücken beim Rucksackwandern schnell passiert, isoliert sie noch weniger als ohnehin schon – und bleibt lange nass. Am besten hat die Tacul PD noch beim (rucksacklosen) Klettern funktioniert, auch wenn dabei ihre einzigen Taschen vom Hüftgurt versperrt werden.

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Vango Ultralight 600

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Dauertest: 18 Monate
Preis: 125 Euro
Gewicht: 1140 Gramm
Leistungsstarke Kunstfaserschlafsäcke kosten mittlerweile 180 Euro und mehr. Der Vango Ultralite 600 zählt zu den Ausnahmen: Für 125 Euro bekommt man ein nur 1140 Gramm schweres Synthetikmodell, das sich von wenig verfrorenen Personen bis zur Frostgrenze einsetzen lässt – das zeigen nicht nur Dutzende von Touren von Ende Frühjahr bis Anfang Herbst, sondern auch die Isolationsmessungen im Labor: Das dabei ermittelte Temperaturlimit liegt für Verfrorene bei acht Grad. Hartgesottene schlafen auch bei null Grad noch warm. Zu den weiteren Pluspunkten zählen ein körperbetonter, nicht zu enger Schnitt, die passgenaue, bequeme Kapuze sowie ein dicker Wärmekragen und weiche Stoffe. Außerdem laufen der Zipper und die Züge geschmeidig, das Packmaß (7,5 l) fällt kompakt aus. Auch die Haltbarkeit stimmt, liegt der Ultralite nach 18 Monaten doch da wie am ersten Tag.

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Crux AK 37

Dauertest: 12 Monate
Preis: 249 Euro
Gewicht: 980 Gramm
Mit einem zähen Kevlar-Mix-Gewebe ist der Crux-Tourenrucksack ideal für harte Einsätze – die man ihm selbst nach einem Jahr Bergtouren nicht ansieht. In dieser Zeit begeisterte er mit festem Sitz und top Tragekomfort selbst bei 15-Kilo-Lasten. Ein Manko ist das durch den kurzen Zipper schwer zugängliche Deckelfach. Klasse hingegen: Der Schnickschnack-freie AK 37 lässt sich gut komprimieren.

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Ecco Yura

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Dauertest: 4 Monate
Preis: 120 Euro
Gewicht: 860 Gramm
Auch wenn der Ecco Yura aussieht wie ein Zustiegsschuh, spielt er seine Stärken vor allem auf Wanderungen aus: Sein hochwertiges, weiches Leder schmiegt sich wie eine zweite Haut um den Fuß und sorgt für ein angenehmes Klima. Die Sohle rollt geschmeidig ab, dämpft gut und bietet ordentlichen Grip. Im Fels oder abseits fester Wege könnte sie aber noch verwindungsfester sein.

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Icebug Zeal RB9X

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Dauertest: 3 Monate
Preis: 120 Euro
Gewicht: 500 Gramm
Um es vorweg zu nehmen: Auf Teerstraßen und geschotterten Waldwegen macht der kaum gedämpfte Trailrunningschuh Zeal RB9X des schwedischen Labels Icebug wenig Spaß. Im wilden Terrain dafür um so mehr. Der tiefe Stand im Schuh sorgt in Kombination mit der Kunststoffversteifung auf der Knöchelinnenseite für eine top Kontrolle. Auch begeistern das geringe Gewicht und die profilierte Sohle: Sie bietet selbst bei Nässe auf jedem Untergrund Halt. Auch das dicht gewobene Außengewebe verdient Lob, denn es schützt länger vor Nässe als die sonst oft verwendeten Netzstoffe.

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Patagonia Ascensionist

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Dauertest: 12 Monate
Preis: 100 Euro
Gewicht: 440 Gramm
Gedacht als Kletterrucksack, eignet sich der Patagonia Ascensionist auch gut für Hütten- und Klettersteigtouren: Hier gefällt der spartanisch ausgerüstete Daypack mit seinem weichen Sitz, den soliden Materialien, die auch nach einem Jahr aussehen wie neu, und dem Minigewicht (440/390 g, Volumen: 25 l). Rückenauflage und Bodenfach sind gepolstert, vier Schlaufenbänder bieten viele Möglichkeiten, Helmnetz, Kompressionsriemen & Co. anzubringen. Top: die weite Öffnung und der einfach abnehmbare Hüftriemen.

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Haglöfs Rando BarrierJacket

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Dauertest: 2 Monate
Preis: 220 Euro
Gewicht: 360 Gramm
Wer eine warme Jacke für anstrengende Berg- und Wandertouren sucht, sollte sich die Rando Barrier ansehen. Der Wärmejacken- Fleece-Hybrid sitzt körpernah und trägt sich sehr angenehm, macht jede Bewegung mit und bietet Handrückenwärmer, komfortable Schubtaschen sowie eine auch beim Rucksacktragen leicht erreichbare Brusttasche. Der hohe Kragen und hinten verlängerte Schnitt gefallen ebenfalls – ganz im Gegensatz zur schlecht anpassbaren Kapuze. Fein hingegen: die Jackenfront aus Pertex-Quantum. Der glatte Stoff hält nicht nur Wind ab, sondern auch etwas Regen. Rücken und Ärmelbündchen bestehen wiederum aus Stretchfleece – das viel Luft hinein und Dampf heraus lässt und so eine hohe Kühlwirkung bietet.

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Thule Sapling Elite

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Dauertest: 3 Monate
Preis: 299 Euro
Gewicht: 3630 Gramm
Wandern mit Kindern macht Spaß. Besonders, wenn sie in einer guten Kindertrage sitzen. Die Thule Sapling Elite lässt sich über das höhenverstellbare Sitzkissen an die Statur anpassen. Fußgurte, Polster und Sonnensegel sorgen für Komfort. Schlafen die Kleinen ein, sollte man ein Kissen unterlegen, da der Kopf seitlich wegknicken kann. Fein: Das ausklappbare Alugestell ermöglicht es den Knirpsen, allein ein- und auszusteigen, auch der breite Hüftgurt gefällt. Vorsicht: Der üppige Stauraum verleitet dazu, mehr mitzunehmen als nötig, zumal die Trage selbst mit 3,6 Kilo kein Leichtgewicht ist.

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EQ Doggy Dry

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Dauertest: 3 Monate
Preis: 25-94 Euro
Gewicht: 335 Gramm (Größe M)
Hunde haben die Angewohnheit, sich immer dann die Nässe aus dem Fell zu schütteln, wenn es gerade gar nicht passt. Etwa im Zelt. Die Lösung: vor dem Zelt den Doggy Dry überziehen. Der "Bademantel" aus flauschigem Polyester-Frottee nimmt nicht nur ein Vielfaches seines Eigengewichts an Nässe auf, sondern trocknet auch im Nu; er kann problemlos in der Maschine gewaschen werden.

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Haglöfs Rocker Leather GT

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Dauertest: 4 Monate
Preis: 180 Euro
Gewicht: 830 Gramm (Größe 43)
Ein bequemerer Zustiegsschuh als der Haglöfs Rocker Leather GT dürfte schwer zu finden sein. Er dämpft stark, schmiegt sich super an und rollt dank weicher Sohle geschmeidig ab. Durch den tiefen Stand bietet er im steilen Terrain viel Kontrolle und auf trockenem wie nassem Fels einen tollen Sohlengrip. Das Profil hat sich jedoch in nur vier Monaten fast auf der ganzen Fläche abgelaufen.

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Lightwave Wildtrek 55 W

Dauertest: 2 Monate
Preis: 200 Euro
Gewicht: 1410 Gramm
Weniger Eigengewicht kann ein Mehrtagestourenrucksack kaum haben: Der Wildtrek 55 W, ein Damenmodell vom britischen Hersteller Lightwave, fasst 61 Liter und wiegt nur 1410 Gramm. Dabei sitzt er mit einer gut gepolsterten Rückenplatte und ebensolchen Schulterriemen höchst bequem. Und weil die Briten sich mit nassem Wetter auskennen, lässt der Wildtrek dank geschweißter beziehungsweise abgeklebter Nähte sowie wasserdichtem Deckel- und Bodenfach keinen Regen durch. Kleines Manko für Wanderinnen, die lieber Flaschen statt Trinksysteme nutzen: Seitentaschen gibt es nur am Hüftgurt. Aber man kann den Reißverschluss vom Bodenfach öffnen und seine Flasche dort verstauen. Nur die Zipper könnten noch besser laufen.

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Mammut Hera 3-in-1 Funktionsjacke

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Dauertest: 2 Monate
Preis: 350 Euro
Gewicht: 680 Gramm (Größe M)
Frauen haben es gerne trocken und warm – auch an den Oberschenkeln. Viele Jacken aber sind zu kurz geschnitten, schützen Po und Oberschenkel weder vor Auskühlung noch vor Nässe. Beim Mammut Hera 3-in-1-Jacket ist das anders. An der dreilagig verarbeiteten, wasserdichten Funktionsjacke hängt ein abzippbarer Rock aus dem gleichen Material. Auf einer Trekkingtour über die verregnete und windig-kalte Hochebene der norwegischen Hardangervidda leistete die etwas steife, robust anmutende Kombi ganze Arbeit: Sie hielt trotz Schwerlastrucksack auf den Schultern und stunden-, ja tagelangem Regen absolut trocken und überzeugte zudem mit viel Bewegungsfreiheit, bestem Sitz und reichhaltiger Ausstattung. Auch der Klimakomfort liegt im grünen Bereich, vor allem, wenn man die (schwergängigen) Achselzipper öffnet. Klasse: Dank des Rocks blieben Po und Beine auch in Pausen trocken und halbwegs warm. Bei leichtem Niederschlag konnte zudem die Regenhose im Rucksack bleiben, das lästige An- und Ausziehen entfallen: Der Rock hielt das meiste ab, den Rest erledigte eine wirksam imprägnierte Trekkinghose.

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