Alle Produkte im Praxis- und Dauertest

Tested on Tour 2018

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Foto: Boris Gnielka outdoor Trekkingausrüstung im Praxistest

Vaude Power Sphaerio 3P

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 1500 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 4920 Gramm

Schneegestöber und Orkanen bietet das Vaude-Expeditionszelt souverän Paroli. Sturmfeste, komfortable und gut zu belüftende Vierjahreszeitenzelte gibt es nur wenige. Mit dem Power Sphaerio 3P ist Vaude der Sprung in die Eliteklasse geglückt. Es brillierte nicht nur in Wintereinsätzen des outdoor-Testteams, bei denen es Schneemassen und -stürmen standhielt, sondern stellte auch vor der Windmaschine einen neuen Rekord auf: Es blieb selbst bei Orkanstürmen von bis zu 190 km/h stehen. Dauerregen und Schneestürme können dem Geodäten ebenfalls nichts anhaben. Dabei lässt er sich dank außenliegendem Gestänge (10,25 mm dick!) einfach errichten, wozu die großen Heringsschlaufen beitragen. Innen bietet das aufgrund der sehr widerstandsfähigen Materialien relativ teure Zelt zwei Personen üppig Platz, dreien immer noch genug. Je eine große und kleine Apsis mit zusammen drei Eingängen dienen als Zeltküche und Lager. Top: die riesigen, innenbedienbaren Lüfter.



Hier gibt's den kompletten Testbericht des Vaude Power Sphaerio 3P.

Ruffwear Single Track Pack

Ausprobiert: 60 Monate
Preis: 129 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 345 Gramm

Seit über fünf Jahren im Einsatz: die Ruffwear-Hundepacktaschen. Ruffwear hat den Single Track Pack als »Trinkrucksack« konzipiert und mit zwei 0,6-Liter-Faltflaschen ausgestattet. In den körpernahen Taschen verstaut, dient das Wasser zur Nivellierung bei ungleicher Beladung und im Sommer auch zur Kühlung. Die darüberliegenden Mini-Taschen nehmen Leckerli, Faltnapf & Co. auf. Mit an Bord sind viele Reflexstreifen, Anleinöse und Handgriff, um dem Hund über Spalten oder Felsstufen zu helfen – ideal für Bergtouren. Seit fünf Jahren sind die Taschen nun im Einsatz: Von Verschleiß keine Spur.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Ruffwear Single Track Pack.

Lowa Predazzo GTX MID

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 220 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1450 Gramm (Gr. 8)

Mit dem Predazzo hat Lowa einen tollen Berg- und Trekkingstiefel im Angebot. Ob Bergtouren mit schwerem Rucksack oder Trekkingtouren durch alpines Terrain, in dem man auch mal Steigeisen anschnallen muss: Mit dem Lowa Predazzo gelingt beides. Das hat er vor kurzem auf zwei Mehrtagestouren mit 15-Kilo-Rucksack bewiesen. Dabei überzeugte er nicht nur mit Gehkomfort und Halt, sondern auch mit angenehmem Klima. Dank Gore-Tex hielt er auf beiden Touren dicht. Super: die leichtgängige Schnürung und die weite Öffnung zum Anziehen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Lowa Predazzo GTX MID.

Valandré Chill out 850

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 446 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1350 Gramm

Der Daunenschlafsack Chill Out 850 von Valandré trotzt auch klirrender Kälte. Valandré setzt beim Chill Out 850 auf vorgeformte Kammerwände. Sie garantieren eine sehr gleichmäßige Isolation und sorgen in Kombination mit der Füllung aus 850 Gramm hochwertigster Entendaune für eine sehr gute Wärmeleistung: Wenig verfrorene Tester fühlten sich selbst bei minus 20 Grad noch wohl – was Messungen im outdoor-Labor untermauern. Kälteempfindliche Schläfer können den Wärmekokon immerhin bis minus 12 Grad einsetzen.

Lob verdient zudem die prall gefüllte Kapuze, deren oberer Rand sich beim Zuziehen um die Nase legt und diese vor eisiger Zugluft schützt. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis überzeugt ebenfalls, bringt der Chill Out 850 doch nur 1350 Gramm auf die Waage (Gr. M). Auch gefallen das kleine Packmaß 8,4 l), der nicht zu enge Schnitt, angenehme Stoffe sowie der komfortable Wärmekragen. Ebenfalls top: die innenliegenden Kammernähte schützen vor Abrieb.

In Anbetracht dieser Leistung fällt der Preis günstig aus, denn ähnlich leistungsfähige Modelle kosten gut 25 Prozent mehr.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Valandré Chill out 850.

Eddie Bauer BC Alpine Lite

Ausprobiert: 8 Monate
Preis: 399 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 315 Gramm (Gr. S)

Hält zuverlässig trocken und überzeugt mit bestem Klimakomfort: die Regenjacke BC Alpine Lite von Eddie Bauer. Der amerikanische Hersteller Eddie Bauer wendet sich mit dem BC Alpine Lite Jacket an alle, die gern zügig und leicht unterwegs sind. Schließlich wiegt die Jacke nur etwas mehr als 300 Gramm und schützt dank der besonders stark dampfdurchlässigen Event-Membran vor Regen. Und das zuverlässig, wie Mehrtagestouren in den Alpen und in Norwegen bewiesen haben. In windgetriebenem Regen wünscht man sich allenfalls einen steiferen und längeren Kapuzenschild – doch alles andere stimmt, vor allem das Körperklima. Es bleibt dank des dünnen, extrem dampfdurchlässigen Materials und des sparsamen Einsatzes von (luftdichten) Nahttapes selbst bei hohem Puls im grünen Bereich. Auch die Ausstattung überzeugt: mittels Klettstreifen verstellbare Ärmelbündchen, eine geräumige Brusttasche und zwei Schubtaschen, die so hoch sitzen, dass sie nur von dicken Rucksackhüftgurten verdeckt werden. Bei Bewegung raschelt die Jacke zwar hörbar, spannt aber nirgends – und die Kapuze sitzt perfekt.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Eddie Bauer BC Alpine Lite.

Adventure Food Couscous

Ausprobiert: 3 Wochen
Preis: 5,70 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 154 Gramm/600 kcal

Fertignahrung von Adventure Food kommt vielfach ohne Hefeextrakt & Co aus – und schmeckt. Gefriergetrocknete Tütenkost ist für Trekkingtouren erste Wahl: haltbar, klein packbar, leicht und brennstoffsparend, da man nicht kochen muss, sondern nur heiß aufgießen. Geschmacklich überzeugen aber nur wenige, außerdem steckt in vielen Tüten Glutamat, Hefeextrakt & Co. Im »Veggie Couscous« von Adventure Food landen statt Geschmacksverstärker nur gute Zutaten wie Gemüse und Gewürze – das schmeckt und macht dank der 600 Kilokalorien richtig satt. Auch als Doppelpackung erhältlich.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Adventure Food Couscous.

Outdoor Research Dry Summit Pack HD

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 100 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 420 Gramm

Mit dem Summit Pack HD bietet Outdoor Research einen wasserdichten Leichtrucksack. Doch wie trägt er sich? Keine Frage, wer Tagesrucksäcke mit aufwendigem Tragesystem bevorzugt, wird am Summit Dry Pack von Outdoor Research wenig Freude haben. Er verzichtet auf einen gepolsterten, versteiften Rücken und muss so gepackt werden, dass der Packsackinhalt Struktur gibt. Dann sitzt er bequem und lässt sich gut kontrollieren, nur der Hüftriemen könnte noch etwas breiter ausfallen. Die Stärken des Summit Dry Packs liegen im wasserdichten Hauptfach mit Rollverschluss, seinem geringen Gewicht und der kurzen Trockenzeit: Weil es am Rücken keine Schäume gibt, die sich vollsaugen, kann man die Funktionsjacke nach einem längeren Schauer schnell wieder ausziehen, ohne vom Rucksack durchnässt zu werden. Trinkflaschen und Stöcke finden in den beiden Seitenfächern Platz, und auch Pickelhalter gibt es. Der Inhalt der Fronttasche wird bei Dauerregen mit der Zeit aber etwas feucht.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Outdoor Research Dry Summit Pack HD.

Fjällräven Abisko Trekking Tights

Ausprobiert: 8 Monate
Preis: 160 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 330 Gramm (L)

Die Abisko Trekking Tights vom schwedischen Label Fjällräven verbindet robuste Stoffe mit hautengem Sitz. Wandern in Tights bietet Vorteile: Elastische Gewebe machen jede Bewegung mit, und durch den körpernahen Schnitt scheuern die Beine nicht aneinander. Außerdem passen die Regenhose oder Gamaschen einfach darüber. Nur in Sachen Strapazierfähigkeit sah es bis jetzt schlecht aus. Bis jetzt, denn die Fjällräven Abisko Trekking Tights sind so robust wie klassische Wanderhosen, Knie und Gesäß besitzen zudem eine Lage aus ultrastabilem Kevlar. Auch besteht der Schritt aus windabweisendem Stoff, zwei kleine Beintaschen schaffen zumindest etwas Stauraum. Der Klima- und Tragekomfort gefiel bei mildem Wetter und leichtem Frost. Nur die Unterschenkel saugen Nässe auf (Tipp: Gamaschen tragen).

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Fjällräven Abisko Trekking Tights.

Exped Thunder 70

Ausprobiert: 9 Monate
Preis: 250 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1580 Gramm

Wie schlägt sich der Exped-Leichtrucksack Thunder 70 auf Trekkingtour in Norwegen? Trekkingrucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 70 Liter wiegen oft deutlich über zwei Kilo, manchmal auch über drei. Der Exped Thunder 70 bringt gerade mal 1580 Gramm auf die Waage – und fasst mehr als angegeben: 81 Liter. Auf zwei Trekkingtouren durch Norwegen und vielen Felswandzustiegen mit schwerer Kletterausrüstung glänzte er nicht nur mit hoher Strapazierfähigkeit, sondern auch mit einer sehr praktischen Ausstattung: So lässt sich das große (9 l) Deckelfach abnehmen, der Rucksack auch über die Front be- und entladen und an zwei Schultergurtösen eine Kameratasche befestigen. Zwei Hüftgurttäschchen nehmen Kleinkram, die elastischen Seitenfächer sogar dicke Thermosflaschen auf. Material- und Verarbeitungsqualität liegen auf Spitzenniveau. Und der Tragekomfort? Immerhin besitzt der Exped wenig Polster und auch nur eine zentrale Alustrebe. Doch damit lässt er sich einfach an den Rücken anpassen und äußerst bequem und bewegungsfreundlich tragen – zumindest bis zu einer Last von 23 Kilo. Bei mehr hört der Spaß ohnehin auf.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Exped Thunder 70.

Gloryfy G13 One-For-All

Ausprobiert: 9 Monate
Preis: 229 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 31 Gramm

Mit der G13 One-For-All wendet sich Gloryfy an Multisportler. Gute Sonnenbrillen sind teuer – um so besser, wenn sie sich vielseitig einsetzen lassen. So wie die G13, denn das schicke Multitalent funktioniert nicht nur in der Stadt, sondern auch beim Sport. Wie gut, hat sie auf vielen Touren bewiesen: Beim Biken gefällt der top Windschutz, beim Klettern der feste Sitz. Wanderer freuen sich über die kontrastreichen, selbsttönenden Gläser, Bergsteiger über den Streulichtschutz und die gletschertauglichen Gläser – perfekt!

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Gloryfy G13 One-For-All.

Salomon Outpath Pro GTX

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 200 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 815 Gramm (Paar)

Ein Multifunktionsschuh mit Gamasche: der Salomon Outpath Pro GTX. Matsch, Schnee und Schneematsch: Wer in deutschen Wintern abseits asphaltierter Wege wandert, kann gar nicht genug Sohlengrip und Wetterschutz gebrauchen. Beides verspricht der neue Salomon Outpath Pro GTX, verfügt er doch über ein aggressives Sohlenprofil, eine Gore-Tex-Membran und eine hohe, eng schließende Gamasche. Diese erschwert zwar das Anziehen und bietet – anders als vom Hersteller angegeben – keinen Seitenhalt, ist dafür aber angenehm flexibel, lässt also viel Bewegungsfreiheit. Und sie hält die Füße selbst im Platzregen zuverlässig trocken. Auch die Sohle überzeugt: Mit viel Biss im Matsch und flüssigem Abrollverhalten verleitet sie zu flotter Gangart. Dank des geringen Gewichts eignet sich der Salomon damit sogar zum Trailrunning. Klasse: Seine starke Dämpfung sorgt auf langen Asphaltetappen für einen weichen Auftritt. Unterm Strich ein klasse Allrounder für Wanderer und Multisportler.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Salomon Outpath Pro GTX.

Gamsbokk Bushcrafter

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 369 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 980 Gramm

Gamsbokk fertigt das Bushcrafter Jacket aus Biobaumwolle. outdoor hat‘s getestet. Um es vorwegzunehmen: Das Bushcrafter Jacket von Gamsbokk stellt eine echte Alternative zur winddichten Softshell dar. Vor allem der in der Schweiz aus Biobaumwolle hergestellte Stoff (Etaproof) legt den Grundstein für die überzeugende Leistung: Ursprünglich für Feuerwehrschläuche entwickelt, hält es durch eine spezielle Imprägnierung und dicht beieinanderliegende Fasern Wind und Niesel ab – das zeigten ein Dutzend Touren bei jedem Wetter. Auch trocknet die Jacke recht schnell und bekommt mit der Zeit einen coolen Used-Look. Der körperbetonte, nicht einengende Schnitt gefällt ebenfalls, denn trotz des rechtüppigen Gewichts trägt sich die Bushcrafter angenehm. Der Klimakomfort liegt auf dem Niveau sehr guter Softshells. Außerdem schaffen neun Taschen jede Menge Stauraum, stark beanspruchte Stellen schützt eine Lage ultrarobustes Corduranylon. Nur der Kragen könnte bei eisigem Wind höher sein.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Gamsbokk Bushcrafter.

Aku Alterra FG GTX

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 250 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1400 Gramm (Paar)

Dem Aku Alterra FG GTX gelingt der Spagat aus Gehkomfort und Stabilität. Wer beim Wandern zum Umknicken neigt, wählt meist stabile Schuhe mit festem oberen Schaft – und nimmt die geringere Agilität und Flexibilität in Kauf. Mit dem Aku Alterra FG GTX könnte sich das nun ändern. Er wurde für anspruchsvolle Trekkingtouren entwickelt – zusammen mit der Uni Verona, die dafür den exakten Bewegungsablauf und die Druckverteilung beim Wandern analysierte. Heraus kam ein Schuh mit relativ weichem, flexiblem Schaft und einer neuen, asymmetrischen Sohlenkonstruktion. Sie sorgt für eine gleichmäßige Fußsohlenbelastung und bombenfesten Sitz im Schuh. Wie gut das funktioniert, bewies der Aku Alterra auf zig Wochenend- und zwei Trekkingtouren durch unwegsames Gelände. Hier punktete er nicht nur mit hoher Bewegungsfreiheit, rundem Abrollverhalten und Präzision, sondern er verbesserte auch die Trittsicherheit. Trotz 25-Kilo-Rucksack, kilometerweiten Geröllfeldern und bis zu acht Stunden langen Etappen erlaubte der Aku Alterra nicht einen Umknicker – was bislang kein Schuh dieser Gewichtsklasse geschafft hat! Auch hielt er über die gesamte Zeit dicht, gefiel mit trockenem Klima und sehr griffigem Sohlenprofil. Kurzum: der perfekte Trekkingstiefel!

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Aku Alterra FG GTX.

Petzl Bindi

Ausprobiert: 4 Monate
Preis: 50 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 35 Gramm

Fast so klein und leicht wie ein USB-Stick, kann die Petzl Bindi alles, was man auf Tour braucht. Als Notfalllampe zum Immer-Dabeihaben konzipiert, entpuppt sich die Petzl Bindi im Test als vollwertige Stirnleuchte: Sie strahlt hell genug, um damit drei Stunden lang durch wegloses Terrain zu wandern, auf kleinster Stufe (von dreien) reicht ihr Saft für 50 Lesestunden. Aufladen lässt sich die wasserdichte Petzl Bindi (IPX 7) via USB in 2,5 Stunden. Rotlicht (blinkend & konstant) sowie Akkustandanzeige sind auch mit an Bord der 35-Gramm-Leuchte – perfekt!

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Petzl Bindi.

Norrona Lofoten PS PRO Alpha

Ausprobiert: 13 Monate
Preis: 399 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 495 Gramm (Gr. M)

Die Winter-Sotshell Norrøna Lofoten Pro Alpha überzeugt auf ganzer Linie – nicht nur bei Kälte. Eisiger Wind, frostige Temperaturen – na und? In dem Norrøna Lofoten Powershield Pro Alpha Jacket (so der vollständige Name) fühlt man sich eigentlich immer wohl. Sie macht jede Bewegung mit, hält warm, und trotzdem kommt man selbst bei steileren Steigungen kaum ins Schwitzen. Norrøna kombiniert hier das gestrickte Polartec Alpha zur Isolation mit dem fast winddichten Softshellmaterial Polartec Powershield Pro. Der Hersteller gibt an, dass die Jacke bei »95 % der Wetterbedingungen als Außenschicht getragen« werden kann. Das kommt hin. Nur bei starkem Regen dringt an den Schultern und durch die Taschen Feuchtigkeit ins Innere. Weiterer Pluspunkt: Kragen und Kapuze sind geräumig; mehrere Schichten Kleidung oder eine voluminösere Frisur finden genug Platz. Fazit: eine rundherum gelungene Jacke für vielfältige Einsätze, nicht nur im Winter. Ihr Preis ist zwar happig, doch findet man sie zur Zeit vielfach stark reduziert.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Norrona Lofoten PS PRO Alpha.

Jack Wolfskin Airflake 0

Ausprobiert: 3 Wochen
Preis: 290 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 1140 Gramm

Synthetikschlafsäcke vertragen Nässe besser als ihre Daunenpendants, können aber in puncto Gewicht, Packmaß und Schlafkomfort nicht ganz mithalten. Zwar wiegt auch der Jack Wolfskin Airflake 0 etwas mehr als gleich warme Daunenmodelle, schmiegt sich dafür aber genauso gut um den Körper und verwöhnt mit kunstfaseruntypischem, luftig-trockenem Schlafklima. Bis zirka 0 °C hält der recht geräumig geschnittene Neuling wenig kälteempfindliche Wanderer warm und gefällt dabei mit seiner gut sitzenden Kapuze, kuscheligem Futter und genug Platz (max. Körpergröße: 180 cm). Der Reißverschluss verklemmt sich allerdings öfter, und das Außenmaterial zeigt bereits nach drei Wochen kleinere Abnutzungserscheinungen. Dennoch empfiehlt sich der Jack Wolfskin Airflake all jenen, die nicht unter Daunen schlafen wollen und ein leichtes wie klein verpackbares Outdoor-Bett suchen.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Jack Wolfskin Airflake 0.

Mammut Meron HS Jacket

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 500 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 480 Gramm

Dreilagige Funktionsjacken sind für fordernde Trekkingtouren erste Wahl, gelten sie doch als besonders robust – so wie das Mammut Meron HS Jacket. Tatsächlich überstand sie viele Wochenend- sowie zwei fordernde Mehrtagestouren mit schwerem Rucksack ohne Blessuren. Regen hielt die mit 480 Gramm relativ leichte Jacke dabei perfekt ab, woran die sehr gut sitzende Kapuze mit ihrem hohen Kragen und ausladenden Schild genauso viel Anteil hatte wie der etwas längere Jackenschnitt. Und dass ich bei Bergaufpassagen nicht heiß lief, lag nicht nur an der stark dampfdurchlässigen GoreTex-Pro-Membran, sondern auch an den langen Achselreißverschlüssen und den weit zu öffnenden Ärmelbündchen, die zusammen viel kühlende Luft hineinließen. Auch beim Handling überzeugte der Wetterschutz von Mammut vor allem dank der grobzahnigen Zipper. Ärgerlich hingegen: In die – perfekt positionierten – Brusttaschen passt aufgrund des flachen Profils und durch den im Brustbereich sehr engen Jackenschnitt kaum mehr als Wanderkarte und Handy. Den zwei an gleicher Stelle sitzenden Innentaschen bleibt ebenfalls kein Raum zur Entfaltung. Doch wer auf Taschenplatz verzichten kann, findet in der Mammut Meron einen klasse Trekkingpartner.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Mammut Meron HS Jacket.

Black Yak LW Cordura Stretch Pants

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 139 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 315 Gramm

Möchte man nur eine Hose zum Wandern, Trekking und Reisen, kommt die Lightweight Cordura Stretch Pants von Black Yak wie gerufen. Sie trägt sich sowohl an lauen als auch an kühlen Tagen komfortabel, macht jede Bewegung mit und ist in Anbetracht des geringen Gewichts erstaunlich strapazierfähig. Außerdem trocknet das Elastikmaterial schnell. Dank des schlichten Äußeren mit körpernahem Schnitt und engem Beinabschluss macht man in der Lightweight Cordura auch im Café oder Restaurant eine gute Figur. Die Ausstattung (3 Taschen) beschränkt sich auf das Nötigste, passt aber zum Konzept der puristisch edlen Allroundhose.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Black Yak LW Cordura Stretch Pants.

Morakniv Garberg

Ausprobiert: 10 Monate
Preis: 94 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 212 Gramm

Morakniv zählt zu Schwedens bekanntesten Messerherstellern und fertigt schon für rund 30 Euro gute Modelle für Outdoorer. Beim dreimal so teuren Morakniv Garberg handelt es sich um das Topprodukt im Sortiment. Der 3,2 Millimeter starke Klingenstahl reicht über die gesamte Länge des Messers (FullTang-Bauweise) und sorgt für eine herausragende Stabilität – perfekt zum Spalten von Holz oder für grobe Schnitzarbeiten. Auch liegt der Kunststoffgriff selbst bei Nässe sicher in der Hand. Die scharfe 10,8 Zentimeter lange Klinge aus rostarmem Sandvik- 14C28N-Stahl punktet mit hoher Schnitthaltigkeit, ihr kantiger Rücken dient zum Abschaben eines Feuerstahls. Durch den für Morakniv typischen Flachschliff lässt sie sich gut nachschärfen, eignet sich aber weniger zum feinen Schneiden von Gemüse. Weiteres Plus: die vielseitig zu fixierende, stabile Kunststoffscheide.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Morakniv Garberg.

Mountain Equipment Glacier 450

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 360 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 965 Gramm

In der Vergangenheit gewann die mit wasserfestem Außenmaterial ausgerüstete Glacier-Linie von Mountain Equipment diverse outdoor-Kauftipps. Dementsprechend neugierig war die Redaktion auf die überarbeiteten Modelle. Doch zumindest der Mountain Equipment Glacier 450 (Füllgewicht: 450 g) kann an den Erfolg nicht anknüpfen: So kriecht über das schwächer gefüllte Unterteil schon bei Temperaturen um null Grad Kälte ins Innere, während die pralle Oberseite deftigem Frost (bis –7 °C) trotzt. Deshalb eignet sich der Mountain Equipment Glacier nur für extrem ruhige Schläfer, die es selten gibt. Nur bei ihnen stimmt das Wärme-Gewichts-Verhältnis. Lob verdient dagegen die passgenaue Kapuze und das angenehme Innengewebe.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Mountain Equipment Glacier 450.

MSR Remote 2

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 850 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 3150 Gramm

Ein Zelt für stürmische Gebiete wie Schottland oder Nordskandinavien soll regenfest, stabil und geräumig sein sowie im Idealfall weniger als 3,5 Kilo wiegen. Das für Bergsteiger entwickelte MSR Remote erfüllt diese Kriterien: Mit den für einen bombensicheren Stand nötigen 14 Heringen und 7 Abspannleinen (Lieferumfang: 8 bzw. 5 Stück) bringt das 2-Personenzelt knapp 3,2 Kilo auf die Waage – wenig für eine so sturmfeste Trutzburg mit zwei Eingängen und riesiger Apsis, in der man einfach nasse Kleidung an- und ausziehen kann. Auch der angenehm helle Innenraum punktet mit üppigem Grundriss (212 x 136 cm) und viel Sitzfläche, die Liegelänge (1,85 m) fällt dagegen knapp aus. Außerdem erfordert der Aufbau etwas Geduld – vor allem bis die für die Sturmfestigkeit wichtigen Kletts der Abspannleinen eng um die edlen Alu-Carbon-Stangen geschlungen sind. Wird es bei warmem Wetter wegen fehlender Lüfter stickig, lässt man die Außenhaut weg. In Anbetracht dieser Leistung geht der Preis in Ordnung – obwohl man noch extra Heringe und Leinen kaufen muss.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des MSR Remote 2.

Julbo Shield Cameleon

Ausprobiert: 2 Monate
Preis: 200 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 35 Gramm

Um es vorweg zu nehmen: Für Leute mit breitem Nasenbein, der Knochen unterhalb der Stirn, ist die Julbo Shield die perfekte Outdoor-Brille, sitzt sie durch den niedrigen Steg und die weite Aussparung doch besser als die meisten anderen Modelle. Auch beschlagen die hinterlüfteten Gläser weniger als gewohnt. Wer es sich leisten kann, nimmt die Topversion mit den leicht verspiegelten, selbsttönenden Cameleon-Scheiben – sie passen sich enorm schnell an die Lichtverhältnisse an und eignen sich zum Wandern und für Bergtouren.

Hier gibt's den kompletten Testbericht der Julbo Shield Cameleon.

Patagonia R1 Full Zip Jacket

Ausprobiert: 12 Monate
Preis: 140 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 290 Gramm (Paar)

Es gab nur wenige Tage, an dem das Patagonia R1 Full Zip Jacket nicht in Gebrauch war – weil da selbst ein T-Shirt fast zu warm war. Doch an kühleren Tagen war die dünne Fleecejacke mit der bewährten Waffelstruktur immer im Einsatz. Eng geschnitten und elastisch, lässt sie sich prächtig unter einer Daunen-, Softshell- oder Funktionsjacke tragen, wirft dabei keine Falten und macht Bewegungen mit, ohne hochzurutschen oder zu spannen. Auch solo, nur über einem Shirt getragen, fühlt man sich darin pudelwohl, zumal die »Hardface« genannte Außenseite Wind leicht abweist. Das Futter hingegen liegt flauschig auf der Haut. Und die Waffelstruktur sorgt durch Tausende Luftpölsterchen für ein ausgeglichenes Klima: Selten wird es in der Patagonia R1 Full Zip Jacket zu warm oder zu kalt. Die Haltbarkeit überzeugt ebenso: von Abnutzung fehlt jede Spur.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Patagonia R1 Full Zip Jacket.

Salewa Alpenrose Ultra Mid

Ausprobiert: 6 Monate
Preis: 190 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's weiter unten)
Gewicht: 770 Gramm (Paar)

Entwickelt zum Speedhiking und für Bergtouren der einfachen Art, lockt der Salewa Alpenrose Ultra Mid GTX mit dem extrem niedrigen Paargewicht von 770 Gramm (bei Gr. 42). Schuhe in dieser Gewichtsklasse bieten normalerweise kaum Seitenhalt – der Salewa aber zeigt im Test genau hier seine Stärke: Umknicken ist kaum möglich. Zwar fällt der Rand des steifen Schaftes fest aus, doch beim Wandern merkt man nichts davon. Hier überzeugt der Leichtstiefel mit weichem Auftritt, rundem Abrollverhalten, starkem Sohlengrip und niedrigem Stand. So machen gemütliche Tagestouren genauso viel Spaß wie knackige Hüttenzustiege oder Wochentreks mit schwerem Rucksack.

Hier gibt's den kompletten Testbericht des Salewa Alpenrose Ultra Mid.
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