Kochgeschirr im Test: 5 Sets und 2 Töpfe

Zu Potte kommen

Essen hält auf Tour Leib und Seele zusammen. Doch mit welchem Kochgeschirr gelingt das am besten?
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Gute Outdoor-Töpfe sind leicht, aber stabil, der Inhalt wird schnell heiß, ohne jedoch anzubrennen. Außerdem lassen sich die Töpfe einfach reinigen, rutschen selbst bei leichter Schräglage oder Rühr­orgien nicht vom Kocher, und Flüssigkeiten müssen sich gut dosiert ausgießen lassen.

Wie gut modernes Outdoor-Geschirr diese Anforderungen erfüllt, klärt der outdoor-Test von fünf Topfsets und zwei einzelnen Töpfen für zwei Personen zwischen 25 und 105 Euro. Die Redaktion brachte Wasser zum Sieden und notierte die Zeiten, bereitete Fertiggerichte zu und kochte Essen. Anschließend wurden die Töpfe geschrubbt und ausgelitert.

Das Ergebnis: Den Alleskönner gibt es nicht, vielmehr kommt es darauf an, was Sie am liebsten essen. Wer auf Tour vor allem Kaffeewasser erhitzt und mit Tütennahrung klarkommt, liegt mit dem Topfset von Trangia richtig. Es ist robust, wiegt wenig und lässt sich außerdem problemlos säubern.

Gourmets, die auch auf Treks ihren Gaumen verwöhnen, greifen entweder zum Set von Outwell oder dem Topf von Primus. Dank Antihaftbeschichtung gelingen hier sogar aufwendige Outdoor-Menüs ohne anzubrennen, der Primus-Topf spart zudem durch den in den Boden integrierten Wärmetauscher Brennstoff, da er die Kochzeiten enorm verkürzt – davon profitiert man vor allem auf langen Treks. Wer ein besonders kompaktes Geschirr sucht, wird beim Set von GSI fündig.

01.08.2008
Autor: Frank Wacker
© outdoor
Ausgabe 06/2008