Kletter-Ausrüstung im Praxistest

Mehr zu dieser Fotostrecke: Einsteiger-Ecke: Tipps für Kletter-Anfänger
Kletter-Equipment im Praxis-Test: Ausrüstung Bouldern & Klettern
Foto: Ralph Stöhr Hier finden Sie die Praxistests der letzten Monate aus unserem Schwestermagazin klettern ("Testival") im Überblick.

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Eine etwas veränderte Geometrie sorgt dafür, dass beim Grigri+ auch dickere Kletterseile gut laufen und dennoch sehr dünne Seile verwendet werden können. (klettern-Empfehlung)
Das ist neu am Grigri plus:
Notbremse – der Ablasshebel beim Grigri plus löst eine Blockierung aus, wenn er zu stark gezogen wird. Diese "Anti-Panik-Funktion" verhindert eine potenzielle Unfallquelle bei unerfahrenen Sicherern.
Gangschaltung: – In der Toprope-Einstellung blockiert der Klemm-Mechanismus das Seil sehr früh. Im Vorstiegs-Modus greift die Blockierung erst spät. Dies sorgt dafür, dass das Seil schnell ausgegeben werden kann und das Gerät weniger ungewollt blockiert.
Haltbarer – Die Stellen, bei denen der Seilabrieb zu Verschleiß führt, sind nun mit Edelstahl geschützt.
Fazit: Wer mit dem Grigri oder Grigri2 gut zurecht kommt, dem gibt auch das Grigri+ keine Rätsel auf. Es kann etwas mehr als die anderen Grigris, wobei diese Funktionen besonders in Kurs-Situationen und für Einsteiger interessant sind. Der Preis für die zusätzlichen Funktionen ist, nun ja, der etwas höhere Preis und 35 Gramm mehr Gewicht. (rs)

Das gefällt uns: gut bedienbar und für mehr Seildurchmesser geeignet; neue Sicherheitsfeatures wie Anti-Panik-Hebel und Toprope-Einstellung; verschleißkritische Stellen mit Edelstahl verstärkt
Das gefällt uns weniger: etwas schwerer als Grigri2
Gewicht: 205 Gramm
Preis: 99,95 Euro
www.petzl.com

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