Erste-Hilfe-Sets im Test & Notfall-Tipps

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Foto: Care Plus

Care Plus Basic

Das Care Plus Basic ist kein Schnäppchen, aber ein gründlich bestücktes Set, das sich gut bedienen lässt.
Preis: 20 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Care Plus Basic

Care Plus Waterproof

Mit dem Care Plus Waterproof bekommen Wanderer ein komplett ausgestattetes Set, dem jedoch eine Organizertasche fehlt. Wasserdicht.
Preis: 30 Euro
Testurteil: Gut
Zum Test des Care Plus Waterproof

Deuter First Aid Kit S

Beim Deuter First Aid Kit S fehlt fast nichts, dazu lässt sich das Erste-Hilfe-Set einfach handhaben. Ideal für Kurztouren.
Preis: 18 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Deuter First Aid Kit S

Deuter Dry M

Der wasserdichte Deuter-Beutel enthält fast alles Nötige und bietet noch Platz für mehr.
Preis: 30 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Deuter Dry M

Ortlieb Regular

Solide ausgestattet, punktet das Ortlieb Regular Erste-Hilfe-Set auch mit wasserdichter und ergonomischer Tasche.
Preis: 20 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Ortlieb Regular

Ortlieb Medium

Das teuerste Erste-Hilfe-Set im Vergleich lässt kaum Lücken, wiegt wenig und ist wasserdicht.
Preis: 35 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Ortlieb Medium

Tatonka Mini

Das Tatonka Mini ist ein absolutes Minimalset für kleinere Schürfwunden sowie Kratzer - und für Zeckenbisse.
Preis: 15 Euro
Testurteil: Gut
Zum Test des Tatonka Mini

Tatonka Basic Waterproof

Wasserdicht und einfach bedienbar, Inhalt lässt kleine Lücken. Spitze: die Anleitung des Tatonka Basic Waterproof.
Preis: 30 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Tatonka Basic Waterproof

Vaude Essential

Das Vaude Essential ist ein günstiges, leichtes und angenehm kompaktes Erste-Hilfe-Set für Tagestouren und Ausflüge.
Preis: 12 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Vaude Essential

Vaude Hike Waterproof

Top ausgestattet, günstig und wasserdicht. Handling okay. Das Vaude Hike Waterproof eignet sich prima für Leichtgewichtstouren.
Preis: 23 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test des Vaude Hike Waterproof

Praxis-Tipp: Fingerpflaster

Zuerst säubern Sie die Verletzung unter fließendem Wasser und entkeimen mittels Desinfect-Spray oder Alkohol­tupfer die Wundränder. Schneiden Sie wie oben gezeigt vier Dreiecke aus einem etwa fünf Zentimeter langen Pflaster.

Praxis-Tipp: Fingerpflaster

Blutet die Wunde stark, recken Sie die Hand nach oben bis es nachlässt. Dann kleben Sie das Pflaster der Länge nach mittig auf die Fingerkuppe und kleben die vier unteren Enden rund um den Finger. Dann die zwei oberen Enden umklappen.

Praxis-Tipp: Tape-Verband am Fuß

Umwickeln Sie den Fuß auf Risthöhe und das Bein eine Handbreit unter dem Wadenmuskel mit einer Lage Tape. Dann legen Sie ein U-förmiges Tape um die Ferse und lassen die Enden am Risttape abschließen.

Praxis-Tipp: 8er-Touren

Beginnen Sie mit der 8er-Tour oberhalb des Außenknöchels. Führen Sie das Tape von dort schräg in Richtung Innenknöchel, daran vorbei, unter dem Fuß hindurch und die ers­te Lage kreuzend bis zum Beginn des Tapestreifens.

Kein Tape auf offene Wunden

Grundsätzlich sollten Sie das Tape nie auf offene Wunden kleben und es sofort abnehmen, wenn der Fuß anfängt zu kribbeln oder taub wird. Auch bei stärker werdenden Schmerzen heißt es: runter damit! Neben festem Tape eignen sich auch elastische Binden.

Praxis-Tipp: Brüche schienen am Bein

Ideal ist eine ums Bein gewickelte ­Isomatte. Auch eine Decke oder mit zwei Ästen verstärkte Kleidung funktioniert. Das Ganze mit Schlingen oder Tape fixieren.

Praxis-Tipp: Brüche schienen am Arm

Fixieren Sie ein Stück Rinde oder einen Ast mit Tape oder Bandschlinge am gebrochenen Arm. Mit einem Dreiecktuch, das um Hals und Arm läuft, ruhig stellen.

Verletztentransport - Vorbereitung

Legen Sie eine Schlinge oder einen langen Gürtel unter den Verletzten.

Verletztentransport - Positionierung

Legen Sie sich zwischen die Beine des Verletzten und schieben die Arme durch die Schlinge.

Verletztentransport - Aufstehen

Drehen Sie sich mit dem Verletzten auf dem Rücken auf den Bauch, dann knien Sie sich hin und stehen schließlich auf.

Praxis-Tipp: Notsignal

Ob mit Taschenlampe, Trillerpfeife oder den Stimmbändern – mit dieser Zeichenfolge rufen Sie im Notfall um Hilfe: Sechs Zeichen pro Minute, eine Minute Pause.

Praxis-Tipp: Notsignal

Brauchen Sie Hilfe und befindet sich ein potenzieller Helfer zwar in Sicht-, aber außer Hörweite? Mit Ihrer Körperhaltung machen Sie dem Helikopter-Piloten klar, ob Sie Hilfe brauchen (Y = "Yes") oder nicht (N = "No").

Helirettung - Anflug

Knien Sie sich mit dem Rücken zum Wind hinter den Landeplatz. Blickkontakt wahren!

Helirettung - Annäherung

Nähern Sie sich dem Heli immer von vorne und am Hang immer von der Talseite. Gehen Sie langsam und gebückt, halten Sie Sichtkontakt zum Piloten.
Mehr zu dieser Fotostrecke: Erste Hilfe Sets: Kleine Verbandstaschen für die Tour