10 Daunenschlafsäcke im Test 2009

Starke Typen - Kunstfaserschlafsäcke als Alternative zur Daune

Daunenschlafsäcke haben ihre Vorteile, aber auch ihren Preis. Hier gibt‘s drei günstige Alternativen aus Kunstfaser.
Zu den getesteten Produkten

Kunstfasermodelle mögen nicht ganz so leistungsfähig sein wie Daunenschlafsäcke, bieten aber dennoch einige Vorteile – zum Beispiel den niedrigen Preis. Der Lestra Arctic Extreme etwa kostet weniger als die Hälfte der beiden outdoor-Kauftipps von Mountain Equipment und Yeti in diesem Test. Außerdem müssen Synthetiksäcke morgens nicht so lange lüften, da die Fasern wenig Feuchtigkeit aufnehmen – ideal für Pflegemuffel oder für Treks in Schlechtwettergebieten. Hier stellt outdoor drei getestete Kunstfaser-Highlights vor, ihr Temperaturbereich wur­d­e so ermittelt wie im aktuellen Test.

Preiswertes Allroundmodell

Der Arctic Extreme von Lestra (130 €) glänzte im outdoor-Test mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Klasse. Er wiegt zwar satte 1985 Gramm, wärmt dafür aber auch bis –5/–13 Grad und bie­tet ein sehr gutes Wärme-Gewichts-Verhältnis. Pack­maß (12 l), Schlaf­kom­fort und die Qualität überzeugen ebenfalls.

Leichter Top-Schlafsack

Wer ein top Wärme-Gewichts-Verhältnis sucht, greift zum The North Face Snow­shoe (ab 200 €) – so die Erkenntnis des letzten outdoor-Tests. Temperaturbereich: –2/–10 Grad, das Gewicht liegt bei 1570 Gramm – ein top Wert für einen so warmen Kunstfaserschlafsack. Der Schnitt ist körpernah, aber nicht zu eng.

Innovativer Neuling

Der neue Deuter Exosphere –8 begeistert im outdoor-Test (ab 180 €) durch seinen kuscheligen Schlafkomfort. Das liegt auch an den elastischen Nähten, die für viel Bewegungsfreiheit sorgen. Gleichzeitig schmiegt sich das Innere aber wie ein guter Daunenschlafsack um den Schläfer – das steigert die Isolation. Den 1980 Gramm schweren Exosphere kann man bis –4/–12 Grad einsetzen.

29.09.2009
Autor: Frank Wacker
© outdoor
Ausgabe 08/2009