Test: 16 Touren-Rucksäcke im Vergleich

Kompaktklasse

Tourenrucksäcke sind die perfekten Begleiter für Hüt­ten­wanderungen und Bergtouren. Doch welche Modelle überzeugen? 16 Rucksäcke im outdoor-Test.
Zu den getesteten Produkten
Foto: Boris Gnielka Tourenrucksäcke Test outdoor

Ein guter Rucksack muss sein, auch wenn Sie nur ins Mittelgebirge gehen.

Die meisten Wanderer über­nachten bei Wochenend-Touren in Pensionen, Wanderheimen oder Berghütten, so dass man Zelt, Schlafsack, Isomatte und die Zeltküche getrost zu Hause lassen kann. Das spart Gewicht, und man wandert leichtfüßiger. Trotzdem kommt auf einer Zwei- oder Dreitagetour einiges an Gepäck zusammen: Hüttenschlafsack, Wechselwäsche, Waschzeug, Wechselbekleidung, Erste-Hilfe-Set, etwas zu lesen oder der MP3-Player sowie die Tagesverpflegung bringen schnell acht bis zehn Kilo auf die Waage.

Für Klettersteig- oder Hochtouren benötigt man zusätzlich noch Ausrüstung wie Helm, Klettergurt, Seil, Karabiner, Eispickel oder Steigeisen, die das Gewicht um weitere fünf bis acht Kilo nach oben trei­ben – zu viel für klassi­sche Tagesrucksäcke. Es fehlt ihnen am Fassungsvermögen, und ihr Tragesystem macht bei diesen Lasten schlapp. Dann hängt der Rucksack wie ein Sack auf den Schultern, es drohen Nacken- oder ­Rückenschmerzen.

Tourenrucksäcke dagegen eignen sich perfekt für die Flucht ins Wochenende: Sie bieten mit 35 bis 50 Liter Volumen genügend Platz, besitzen steifere Tragesysteme und erhöhen den Komfort durch bequem gepolsterte Hüftgurte. Diese übertragen den Großteil der Last auf die Hüfte und den Beckenkamm, was die Schultern entlastet. Gleichzeitig sind Tourenrucksäcke aber lang nicht so steif und schwer wie ihre großen Brüder, die Trekkingrucksäcke.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie sich die 16 Rucksäcke dieser Klasse im outdoor-Test geschlagen haben.

17.06.2008
Autor: Frank Wacker
© outdoor
Ausgabe 06/2008