Getestet: Die besten Winterprodukte des Jahres

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Foto: Hersteller outdoor Editors Choice 2014 - Ausrüstung

Mountain Hardwear Thermostatic Jacket

"Die derzeit leistungsfähigste leichte Kunstfaserjacke", bringt es Reiseredakteur Gunnar Homann, ein passionierter Leichtwanderer, auf den Punkt. Gerade einmal 290 Gramm wiegt das für Damen und Herren erhältliche Thermostatic Hooded Jacket von Mountain Hardwear (200 Euro) in der Herrengröße M. Trotzdem ermittelte das outdoor-Labor ein unteres Temperaturlimit von –2/–10 Grad – ein in dieser Gewichtsklasse rekordverdächtiger Wert. Außerdem lässt sich das anschmiegsame Federgewicht bei noch eisigeren Temperaturen als sehr warme Zwischenschicht tragen. Auch die Ausstattung stimmt: Es gibt eine einfache, aber gut sitzende Kapuze, zwei isolierte Taschen zum Händeaufwärmen und einen Zug im Saum. Ebenfalls top: die Handhabung und das winzige Packmaß von 1,4 Litern.
Zum Test des Mountain Hardwear Thermostatic Jacket

Karpos Catinaccio Jacket Daunenjacke

Dass eine gute Daunenjacke nicht teuer sein muss, zeigt Karpos mit dem Catinaccio Jacket. Für günstige 180 Euro hält das Leichtgewicht (360 Gramm, Gr. M) auf kühlen Herbst- und Wintertouren bis etwa minus 10 Grad warm. Dafür sorgen die hochwertige Gänsedaunenfüllung (700+ cuin), das kuschelige Material sowie die durchdachte Konstruktion mit verlängerter Rückenpartie und vorgeformter Kapuze. Kalte Hände finden in gefütterten Schubtaschen ein warmes Plätzchen, Handy oder Müsliriegel in der Brusttasche. Praktisch auch, dass die Innentasche als kompakter Packsack fungiert.
Zum Test der Karpos Catinaccio Jacket Daunenjacke

Millet Touring Xtrem Jacket Softshelljacke

So muss eine echte Wintersoftshell aussehen: warm, bequem und wetterfest. Eine top Wahl für Touren aller Art - aber nicht billig.
Preis: 380 Euro +++ Gewicht: 620 g +++ Testurteil:sehr gut
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The North Face Valkyrie Jacket Softshelljacke

Abgesehen vom nicht ganz unempfindlichen Material, überzeugt die neue Valkyrie-Softshelljacke von The North Face auf ganzer Linie - und nicht nur auf Wintertouren.
Preis: 240 Euro +++ Gewicht: 470 g +++ Testurteil: sehr gut
Zum Test der The North Face Valkyrie Jacket

Jack Wolfskin Nucleon Jacket Softshelljacke

Die recht günstige Wintersoftshelljacke Jack Wolfskin Nucleon Jacket überzeugt. Ein starker Allrounder!
Preis: 200 Euro +++ Gewicht: 630 g +++ Testurteil: sehr gut
Zum Test der Jack Wolfskin Nucleon Jacket

Fjällräven Keb Jacket

Fjällräven kombiniert beim Keb Jacket das legendäre G1000, ein wetterfestes Polyester- Baumwoll-Gewebe, mit stark wasser- und windabweisendem Stretchstoff am Rücken und den Ärmelinnenseiten. »Durch die klug platzierten Stretcheinsätze geht die Rechnung auf – die Ausnahme bei solchen Jacken«, sagt Textchef Alex Krapp. Auf Trekkingtouren im wechselhaften Nordschweden brillierte das mittellange, körperbetont geschnittene Keb mit geschmeidigem, luftigem Trageverhalten, top Bewegungsfreiheit sowie starkem Windund Nässeschutz. Außerdem trocknet es flott. Auch seine praxisgerechte Ausstattung inklusive einer hervorragend schützenden Kapuze und die einfache Bedienung bekommen ein dickes Lob. »Für mich ist das Keb eine hochfunktionelle Softshell-Alternative für das ganze Jahr«, so Alex Krapp. Preis: 280 Euro.
Zum Test des Fjällräven Keb Jacket

Directalpine Cascade Plus Softshellhose

Mit der Softshellhose Directalpine Cascade Plus zeigt der tschechische Hersteller sein ganzes Können. Gefertigt aus vier Materialien, gelingt der körperbeetonten Hose die Mischung aus starkem Wetterschutz, top Tragekomfort und Strapazierfähigkeit: Nach über einem Jahr zeigen die Gewebe der Directalpine Cascade Plus kaum Gebrauchsspuren. Auch die Vielseitigkeit überzeugt: Die schlichte Softshellhose lässt sich das ganze Jahr über in den Bergen einsetzen - zu Fuß, in der Vertikalen, mit Ski und Schneeschuhen. Preis: 199 Euro. Gewicht: 495 Gramm (Größe L).

Schöffel Summit Pants Softshellhose

Schöffel trifft mit der Summit Pants ins Schwarze: Top ausgestattet, punktet sie mit hohem Komfort und Wetterschutz. Ein perfekter Allrounder!
Preis: 140 Euro
Testurteil: Sehr gut
Zum Test der Schöffel Summit Pants
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Millet Oregon WDS Windstopperhose

Dauertest: 10 Monate
Preis: 260 Euro
Gewicht: 500 g (Gr. S)
Fazit: Windstopperhosen sind bei kaltem Wetter eine feine Sache: Sie schützen vor Auskühlung und halten trocken - wenn sie so gut imprägniert sind wie die Millet Oregon WDS.

Mammut Rime Pro Jacket Kunstfaserjacke

Bei der Mammut Rime Pro Jacket müssen Frost und Schneetreiben draußen bleiben: Die Mammut-Kunstfaserjacke schützt wie keine zweite Jacke im Test: mit sehr hoher Wärmeleistung, langem Schnitt und perfekt abschließender Kapuze.
Zum Test der Mammut Rime Pro Jacket

Adidas Terrex Ndosphere Kunstfaserjacke

Sie war die schwerste (510 g), aber auch eine der wärmsten Kunstfaserjacken im Test 2014: Die Adidas Terrex Ndosphere. Die Wärmejacke trägt sich bequem und punktet mit einer gut mitdrehenden, dick isolierten Kapuze.
Zum Test der Adidas Terrex Ndosphere

Berghaus VL Hypertherm Wärmejacke

Dauertest: 8 Monate
Preis: 160 Euro
Gewicht: 170 g (Gr. L)
Fazit: Beim Vapourlight Hyperlight Reversible Jacket von Berghaus handelt es sich um die leichteste Kunstfaserjacke, die outdoor bis dato getestet hat. Dank der bauschigen Füllung (40 g/m²) isoliert es so gut wie ein dickes Fleece, ist winddicht und extrem klein verpackbar (0,8 l).

Norrona Bitihorn Equalizer Fleecejacke

Die Erfindung von Fleece zählt zu den Meilensteinen in der Outdoor-Welt. Und die Entwicklung geht weiter – das zeigt der Bitihorn Equaliser+ von Norrona, ein extrem leichter Fleecepullover. Die wabenförmige Innenseite wärmt, lässt bei starker Anstrengung Feuchtigkeit aber auch schnell verdunsten. Das bringt einen spürbaren Kühleffekt, der das Überhitzen verhindert. Außerdem trocknet der Pullover schnell und macht jede Bewegung mit – ein Topteil für sportliche Outdoorer. Zum Test des Norrona Bitihorn Equalizer
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Norrona Bitihorn Aero100 Windbreaker

Der Norrona Bitihorn Aero100 (139 Euro, 90 g) mag zwar nicht ganz der leichteste Windbreaker auf dem Markt sein, dafür trägt er sich aber angenehmer als die Konkurrenz. Auf der Materialinnenseite schlägt sich bei starker Anstrengung spürbar weniger Feuchtigkeit nieder als bei noch etwas leichteren, aber sehr glatten Geweben wie beispielsweise Pertex Quantum QL. Auch der Nässeschutz der Norrona-Windjacke beeindruckte Reiseredakteurin Katharina Hübner: Auf ihrer Tour durchs nordische Fjäll blieb sie bei wechselhaftem Wetter mit kräftigen Sturmböen länger trocken als mancher Begleiter in einer Softshell. Tipp: Durch die eher geringe Isolation des dünnen Stoffes muss man sich etwas wärmer darunter anziehen als unter einer etwas dickeren Softshell.
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Mountain Equipment Eclipse Hooded Zip-T

Mountain Equipment steht für hochtechnische Outdoor-Kleidung. Das Eclipse Hooded Zip-T (100 Euro, 300 g/S) reißt da nicht aus: Der dünne, elastische Schlupfer aus Waffelfleece sitzt hauteng und begeisterte im outdoor-Praxistest mit überragendem Tragekomfort und sinnvollen Details wie Daumenlöchern in den Ärmelbündchen, langem Ventilationszipper und verlängertem Rücken. Das Besondere aber ist der extrem hohe Kragen, der bis über die Nase reicht und so die Atemluft anwärmt, bei warmem Wetter wird er seitlich weggeklappt. Für gutes Körperklima sorgt das schnell trocknende Material, das an Hotspots (Achselbereich, Nacken etc.) dünner ausfällt.
Zum Test des Mountain Equipment Eclipse Hooded Zip-T
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Ortovox Piz Grisch Vest

Ausprobiert: 4 Monate
Preis: 150 Euro
Gewicht: 180 g (Gr. 38)
Fazit: sehr hoher Tragekomfort, nässeabweisend und -unempfindlich, top Passform. Die Ortovox Piz Grisch Vest ist wärmer, als sie aussieht

Vaude Waddington Shorts

Keine Frage: Wärmehosen zum Überziehen gibt es mittlerweile viele. Doch keine ist so konsequent konstruiert und durchdacht ausgestattet wie die Vaude Waddington (100 Euro): Einfach Seitenzipper öffnen, um die Hüfte legen, Zipper wieder schließen – und gemütlich mit warmen Beinen die Pause oder die abendliche Mahlzeit vorm Zelt genießen. Doch auch in Bewegung lässt sich die Hose tragen. Test-Profi Frank Wacker hatte sie auf vielen Touren dabei. Sein Prüfprotokoll gleicht einer Lobeshymne: »Ein Elastikeinsatz am Bund verhindert das Herunterrutschen, Bewegungsfreiheit und Wärmeleistung sind top, und zwei Taschen gibt es auch.« Die Hose wiegt nur rund 200 Gramm, 40 davon gehen auf das Konto der Füllung, die aus Primaloft Eco besteht – vorbildlich. »Besser geht‘s nicht«, stimmt die Jury überein. (Editors Choice 2014)
Zum Test der Vaude Waddington Pants

Baffin Control Max Winterstiefel

Für extreme Kälte entwickelter und bis ins Detail durchdachter, hochwertiger Winterstiefel. Der Herrenstiefel Baffin Control Max setzt in seiner Klasse Maßstäbe.
Preis: 260 Euro
Gewicht (Paar, Gr. 10,5): 2360 g
Testurteil: Sehr gut
Zum Testbericht des Baffin Control Max

Hanwag Torne GTX Winterstiefel

Der Hanwag Torne GTX ist der stabilste, präziseste und vielseitigste Winterstiefel im Test. Außerdem wiegt der Torne in Anbetracht seiner Stabilität wenig - erhältlich als Herren- und Frauenstiefel.
Preis: 220 Euro
Gewicht (Paar, Gr. 10,5): 1580 g
Testurteil: Überragend
Zum Testbericht des Hanwag Torne GTX

Valandre Freja Winterschlafsack

Ausprobiert: 4 Monate
Preis: ab 645 Euro
Gewicht: 1545 g (Gr. M)
Fazit: Im verschneiten Spitzbergen heizte der Valandré-Winterschlafsack Freja selbst bei eisigen minus 30 Grad mächtig ein (im outdoor-Labor ermitteltes Temperaturlimit: –32/–24 °C) - trotz des geringen Gewichts (1550 g).
Zum Test des Valandre Freja

Jack Wolfskin Poncho Guard

Ausprobiert: 3 Monate
Preis: 60 Euro
Gewicht: 760 g
Fazit: Auf den ersten Blick zählt der Jack Wolfskin Poncho Guard, eine leichte, klein verpackbare Outdoor-Decke (4,5 l Packmaß), zu den eher unnötigen Ausrüstungsteilen. Bis man das kuschelige Kunstfaserteil benutzt hat: Groß genug auch für zwei (210 x 145 cm), ersetzt Poncho Guard in Pausen oder im Camp eine dünne Daunen- oder Kunstjacke und wärmt zudem Po und Oberschenkel. Nachts legt man die Decke über den Schlafsack – was diesen vor Kondensfeuchtigkeit schützt. Außerdem kann der Schlafsack leichter ausfallen als sonst, da die extra Schicht rund fünf bis zehn Grad an Wärmeleistung bringt. Fein, dass das Multitalent gerade einmal 60 Euro kostet.

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