Best of Test 2019

Die beste Wanderausrüstung im Test 2019

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Foto: Boris Gnielka Tested on Tour Januar 2019

Montbell Plasma 1000

Auf Wanderungen und Zelttou­ren steckt die Isolationsjacke tagsüber meist im Rucksack und wird nur in den Pausen oder im Camp übergezogen – während man sich bewegt, wäre sie zu warm. Der perfekte Kälteschutz ist somit so leicht und klein ver­ packbar wie möglich, sollte aber dennoch gut isolieren. Hier setzt das Montbell Plasma 1000 Al­pine Down Jacket Maßstäbe: Nur 260 Gramm bringt es auf die Waage – und hielt die Tester noch bei frostigen minus zehn Grad warm, das outdoor-Labor ermittelte ein unteres Temperatur­limit von minus 12 Grad – das schaffte bis dato keine andere Jacke in dieser Gewichtsklasse.
(Kauftipp 01/2019)

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Lowa Lynnox GTX LO

Neun Monate war der Multifunktionsschuh Lowa Lynnox GTX LO im outdoor-Dauereinsatz: Beim Wandern, Joggen und im Alltag. 1300 Kilometer hat der Lowa-Halbschuh in unserem Dauertest 2018/2019 gesammelt – und kleine Löcher im Futter bekommen – für die Laufleistung okay. Ein absolut empfehlenswerter Allroundschuh!
(Kauftipp 01/2019)

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Exped Serac 35

Große Fronttasche, wetterfestes Hauptfach mit Roll-Verschluss und seitlichem Zugang, Innentasche, Aufnahmen für Seil, Pickel und Ski – die Ausstattung des Exped Serac 35 überzeugt. Materialqualität und Verarbeitung sind ebenfalls erstklassig: Auch nach etlichen Touren im teils steilen Felsterrain sieht der Rucksack noch aus wie neu!
(Kauftipp 02/2019)

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Jack Wolfskin Lighthouse II RT

Für wochenlange Trekkingtouren im hohen Norden muss ein Zelt her, das Sturm und Regen abwehrt, nicht viel wiegt, aber üppig Platz bietet, auch zum Kochen in der Apsis. Eine schwierige Aufgabe – die Jack Wolfskin mit dem Lighthouse II RT sehr gut löst. Der Dreibogen-Tunnel mit der riesigen Apsis (150 x 170 cm) wiegt – ohne Reparaturset – keine drei Kilo. Dass er dennoch über zwei Eingänge verfügt sowie über effektive Lüfterhutzen, die sich von innen hermetisch abriegeln lassen, liegt am ultrafeinen Außengewebe. Es hat auf unseren Trekkingtouren in Norwegen selbst sturmgetriebenen Platzregen abgehalten, zählt aber nicht zu den reißfestesten Stoffen, wie ein nachträglicher Labortest zeigt. Etwas Vorsicht kann also nicht schaden.
(Kauftipp 03/2019)

Sea-to-Summit Comfort Light S.I.

Die ca. 5 Zentimeter dicke Isomatte des australischen Herstellers Sea-to-Summit konnte im Dauertest 2018/2019 voll und ganz überzeugen. Sie bietet eine starke Polsterung und hält bis zur Frostgrenze warm. Außerdem senken trapezförmige Kanäle im Innern das Gewicht (690g) und Packmaß (3,4L) . Auch top: Ein 2-Wege-Ventil verhindert beim Verpacken, dass Luft zurückströmt.
(Kauftipp 02/2019)

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Black Diamond Spot

Im Zeitalter starker Akkus werden Batterielampen langsam selten. Zumindest gute – zu denen auch die neue Spot 325 von Black Diamond zählt. Die leichte Leuchte strahlt bis zu 80 Meter weit und mit Lithiumzellen je nach Modus bis zu 300 Stunden lang. Dank der zwei Schalter lässt sie sich fast intuitiv bedienen, mit Handschuhen tippt man aber öfter mal daneben. Dafür hat die Spot 325 einiges zu bieten: ein stufenlos dimmbares Rot-, Lese- und Abblendlicht, eine dreistufige Batterieanzeige und ein wasserdichtes Gehäuse (IPX8).
(Kauftipp 03/2019, aktueller Preisvergleich siehe unten)

Nordisk Asgard Tech Mini

Wie der Name schon sagt, ist das Asgard Tech Mini eine verkleinerte Version der großen Asgard-Zelte. Es bietet aber dennoch viel Platz für zwei Personen, was unser Test 2019 bestätigte. Aufgestellt wird das Zelt mit drei Alustangen, 18 Heringen und wimpelbestückten Sturmleinen. Stangen, Heringe, Wimpel und Leinen gibt es in drei Farbvarianten, sogenannten Colour Packs (in Gold, Braun, Pink, je 170 €) auch separat. So lässt sich das Zelt ein wenig individualisieren. Für Rucksacktouren wiegt es zwar etwas viel (5,5 kg), doch dafür punktet es mit viel Kopffreiheit und tollem Raumgefühl. Nur die Apsis ist mickrig. Doch hält der achteckige Innenraum viele Lücken fürs Gepäck bereit. Preis: ca. 700 Euro.
(Kauftipp 04/2019)

Arcteryx Norvan SL

Man muss kein Athlet sein, um sich für einen Ultraleichtschuh zu begeistern – denn auch beim Wandern leistet er gute Dienste. Und auf Trekkingtouren, wo man ihn als »Feierabendschuh« vorm Zelt sowie bei Flussquerungen tragen kann. Der Norvan SL von Arc‘teryx ist mit seinen 420 Gramm/Paar gerade dafür prädestiniert: Sein dünner, blitzschnell trocknender Oberstoff lässt sich klein zusammenknautschen, ein weiches, plüschiges Futter sucht man hier vergeblich. Dennoch bietet der Trailrunningschuh reichlich Halt, was auch daran liegt, dass man ihn mit Hilfe der Schnürung fest an den Fuß heften kann. Dort spürt man ihn dank dünner, durchstichfester Sohle kaum: Sie dämpft eher straff, was die Kontrolle erhöht, auf Asphaltstrecken aber nerven kann. Doch hier hat der Norvan auch nichts verloren. Er fühlt sich auf trockenen Feld-, Wald- und Wiesenböden am wohlsten, bietet dort reichlich Grip sowie ein tolles, luftigunbeschwertes Laufgefühl.
(Kauftipp 04/2019)

Adidas Skychaser GTX

Der Skychaser zählt zu den Adidas-Klassikern und wird stetig weiterentwickelt. Das zahlt sich aus, denn im Test 2019 überzeugte die neueste Version des Adidas Skychaser GTX auf ganzer Linie – und präsentierte sich als perfekter Allround-Schuh in fast jeder Disziplin. Ob Wandern, Speedhiken oder Trailrunning, ob harter Asphalt, weicher Waldflur, steiniger Hang oder matschige Wiese: Mit seiner festen, extrem griffigen Sohle fühlt man sich jedem Terrain gewachsen. Gewicht: 760 Gramm/Paar.
(Testsieger 03/2019)

Salomon Outline GTX

Mit 645 Gramm/Paar gehörte der Salomon Outline GTX zu den leichtesten Test-Schuhen 2019. Die Kombination aus Minigewicht und dünner, stabiler Sohle macht den Outline zum perfekten Geländelaufschuh – der auch bei Wandern bestens funktioniert: auf harten Asphaltwegen genauso wie auf buckligen Wurzelpfaden. Hier rollt er rund ab und punktet mit niedrigem Stand. Erst im weglosen Steilgelände stößt sein weicher Schaft an seine Grenzen.
(Kauftipp 03/2019)

Scarpa Mescalito GTX

Der Scarpa Mescalito GTX entpuppte sich in unserem Schuh-Vergleich 2019 als solider, verwindungsfester Lederschuh mit kräftiger Profilsohle und weit nach vorne reichender Schnürzone. Sie ermöglichte es, den Halbschuh perfekt an die Füße anzupassen, woraufhin er wie eine zweite Haut saß, viel Halt gab und prächtig abrollte. Trotz relativ straffer Dämpfung fühlt man sich damit auf harten Böden wohl. Und im Gelände unbesiegbar. Preis: 199 Euro (Preisvergleich siehe unten)
(Testsieger 03/2019)

Aku Alterra NBK GTX

Beim Alterra setzt Aku auf das mit der Uni Verona entwickelte Elica Sohlensystem, das Sitz und Abrollverhalten optimieren soll. Tatsächlich gehörte der Aku Alterra NBK GTX zu den bequemsten Schuhen in unseren Tests 2019. Er umschmiegt die Füße so gut, dass man damit nicht nur leichtfüßig, sondern auch erstaunlich trittsicher unterwegs ist – ganz egal in welchem Terrain. Dafür sorgen auch der bodennahe Stand im Schuh und das extrem griffige Sohlenprofil. Preis: ca. 260 Euro (Preisvergleich unten)
(Kauftipp 02/2019)

Hanwag Tatra 2 GTX

Der Hanwag Tatra war schon immer ein exzellenter Wanderstiefel. Doch die neueste Version setzt Maßstäbe, und zwar bei Komfort, Handling, Nässeschutz und Einsatzbreite. Kurztrips im Hauswald meistert der Tatra II GTX ebenso gern wie Mehrtagestouren durch wildes Terrain. Das Beste: Passformprobleme wird es kaum geben, ist er doch in vier Breiten erhältlich. Und einlaufen muss man ihn auch nicht, ab dem ersten Meter trägt sich der Hanwag Tatra 2 GTX sehr geschmeidig. Preis: ca. 250 Euro (Preisvergleich unten)
(Testsieger 02/2019)

Lowa Ticam 2 GTX

Mit 1740 Gramm Paargewicht war der Ticam II GTX (Damenmodell: Lavena) einer der schwersten Schuhe im Test 2019. Aber auch der stabilste: Durch die gute Stützfunktion entlastet der Lowa-Stiefel die Sprunggelenke und die Muskeln und beugt so Ermüdungserscheinungen vor – gut, wenn man mit schwerem Rucksack unterwegs ist. Einmal eingelaufen, fällt auch sein hohes Gewicht nicht mehr auf. Souverän wie komfortabel bahnt er sich dann seinen Weg – und sei das Terrain noch so wild. Preis: ca. 260 Euro (Preisvergleich unten)
(Testsieger 02/2019)

Lowa Alpine SL GTX

Die neue Nummer eins unter den Bergstiefeln: der Lowa Alpine SL GTX. In unserem Test 2019 trug sich der Alpinschuh hervorragend: Sein Schaft umschmiegt den Knöchel, bietet ordentlich Halt und erhält die fürs Kraxeln wichtige Bewegungsfreiheit. Auch das Gespür für den Untergrund fällt für einen so steifen, kantenfesten und stark gedämpften Schuh fantastisch aus. (1140 g in Gr.8, ca. 400€)

»Der Lowa Alpine SL überzeugt auf ganzer Linie und verbindet geringes Gewicht mit Trittpräzision, Komfort und Robustheit.«
(Boris Gnielka, Redakteur)

Vaude Trail Spacer 18

Vaudes neuer Leichtrucksack Trail Spacer 18 kommt mit einem neuartigen, gestricktem Tragesystem - und trug sich in unserem Test 2019 traumhaft komfortabel. Auch die Ausstattung überzeugte: Der Einkammersack lässt sich sauber komprimieren, an die großen Meshtaschen kommt man ran, ohne den Rucksack abzusetzen. Alles in allem ein idealer Rucksack für schnelle Tagestouren mit minimalem Gepäck. (19 l, 560 g, ca. 150 Euro)

"Wer hätte gedacht, dass sich auch das Tragesystem eines Rucksacks stricken lässt - eine Technik mit viel Potenzial."
(Gunnar Homann, Redakteur)

Carinthia TSS System

Je nach Tour und Jahreszeit benötigt man unterschiedliche Schlafsäcke. Carinthia löst das Problem beim neuen TSS mit einer Kombi aus dünner Außenhülle (650 g) und einem einknüpfbaren, wärmeren Innensack (1300 g) – beide gefüllt mit G-Loft Si, der derzeit besten Kunstfaser! Auch Stoffe und Schlafkomfort überzeugen. (Gr. M/L: 420/425 €, Limit: –17/–25 °C)

»Genial: Endlich ein Schlafsack, den ich im Sommer genauso nutzen kann wie auf Herbsttouren oder beim Wintercampen.«
(Kerstin Rotard, Redakteurin)

Valandre Troll Jacket

Bei der Valandre Troll handelt es sich um das Highlight 2019 in dieser Kategorie. Gefüllt mit 250 Gramm bester Daune, umschmiegt sie den Körper wie eine Wolke warmer Luft. Frostbeulen fühlen sich bis minus 20 Grad wohl, wenig verfrorene Personen bis minus 30 – sensationell für eine Jacke mit nur 700 Gramm Gewicht. (549 €)

»Die Valandre Troll wiegt 20 Prozent weniger als ähnlich warme Daunenjacken und trägt sich spürbar komfortabler.«
(Frank Wacker, Redakteur)

Soto Stormbreaker Stove

Aus Japan kommt der beste Multifuelbrenner der Welt, der Soto Stormbreaker Stove. In unserem Test 2019 beeindruckte er mit gleichmäßiger Leistung: So verlängerte sich die Kochzeit (im Schnitt starke 6 Min. für 1L Wasser bei 2°C Außen-/Wassertemperatur) bei recht leerer Kartusche kaum, während die der Konkurrenz sich oft verdoppelt. Mit Benzin (Kocher/Pumpe: 420g) heizt er noch kräftiger ein (superbe 4 Min.)!

»Ingenieurskunst vom Feinsten: Der Soto Stormbreaker heizt der Multifuel- Kocher-Konkurrenz mächtig ein.«
(Christoph Heilig, outdoor- Produktionsleitung)

Leki Black Series Carbon

Leicht, stabil und einfach bedienbar: Der Faltstock Leki Black Series Carbon trifft voll ins Schwarze! Keinem anderen Trekkingstock-Modell gelingt der Spagat aus hoher Festigkeit und geringem Gewicht besser. (420 Gramm pro Paar) Typisch Leki: die einfache Höhenverstellung von 110 bis 130 cm sowie der sehr angenehme Griff.
Preisvergleich siehe unten.

»Seit Jahren ist der Leki Carbon Micro unsere Faltstock­referenz. Und der Nachfolger funk­tioniert noch besser.«
(Ralf Bücheler, Online-Redakteur)

Slingfin Crossbow 2

Echte Neuerungen im Zeltsegment gab es in den letzten Jahren kaum. Doch jetzt wartet die junge US-Marke Slingfin mit einer modifizierten Aufbautechnik auf: Beim Crossbow 2 werden zuerst die Gestängekanäle errichtet und zur Stabilisierung gespannt – was den Aufbau der federleichten Zweipersonenkuppel im Sturm durch die geringe Angriffsfläche vereinfacht. Anschließend hängt man das Innenzelt ein und wirft die Außenhaut darüber. (699 €, 2140 g)

»Das Slingfin Crossbow ist mein Zelt-Highlight für alle Jahreszeiten. Es ist wetterfest, leicht & komfortabel.«
(Alex Gutierrez, Bildredakteurin)

Nitecore NU25

Die bis ins Detail durchdachte Nitecore NU25 Stirnlampe wiegt unter 30 Gramm, passt ins Innere einer Faust und leuchtet mit ihrem blendfreien, mittenbetonten Wanderlicht 62 Meter weit – beeindruckend für solch einen Winzling! Auch eine Tastensperre gegen unbeabsichtigtes Einschalten ist mit an Bord. Als Kraftquelle dient ein via USB ladbarer Akku. (Preis: ca. 25 €)

»So viel Licht und Features in einem so winzigen Gehäuse: die Nitecore NU25 ist der Spitzenreiter in ihrer Kategorie.«
(Katharina Hübner, Redakteurin)

Devold Tuvegga Shirt

Beim weichen, anschmiegsamen Tuvegga Shirt von Devold bleibt das Klima auf Tour stets im Lot - denn es besteht aus unterschiedlichsten Wollmaterialien: Am Rücken kommt luftiges Mesh zum Einsatz, an Brust, Rumpfseiten und den Armoberflächen gerippter, leicht elastischer Stoff. Devold empfiehlt, das Shirt je nach Wärmebedarf zu wenden: In unserem Test 2019 funktionierte das prima, und das Shirt müffelte selbst nach Tagen kaum.

»Kompliment: Ich kenne kein anderes Merino-Shirt, das sich auch bei starker Anstrengung so komfortabel trägt.«
(Alex Krapp, Chefredakteur)

Outdoor Research Interstellar

Durch das atmungsaktivste Dreilagenlaminat, das outdoor bis dato getestet hat, bietet die Outdoor Research Interstellar einen überragenden Klimakomfort. Zwar verzichtet die nur 325 Gramm schwere Regenjacke auf Pitzips, dafür besitzen alle Taschen ein Netzfutter und lassen sich zur Belüftung nutzen. Die Interstellar trägt sich anschmiegsam, Zips und Züge laufen problemlos. Auch der Wetterschutz liegt auf hohem Niveau. Preis: ca. 340 Euro.
(Testsieger 04/2019)

Rab Flashpoint 2 Jacket

Beeindruckend: Nur 185 Gramm bringt die neue Rab Flashpoint (Modelljahr 2019) auf die Waage. Die Funktionsjacke trägt sich sehr geschmeidig, die Innenseite des enorm atmungsaktiven Pertex-Shield-Materials fühlte sich angenehmer an als die der anderen Leichtstoffe im Test 2019 und nahm mehr Feuchtigkeit auf. Deshalb lag das Klima trotz fehlender Pitzips im grünen Bereich. Der Wetterschutz ist sehr gut, zwei große Taschen bieten genügend Stauraum.
(Kauftipp 04/2019)

Deuter Trail 30/28 SL

Der üppig ausgestattete Deuter Trail 30 (Damenversion: Deuter Trail 28SL) gehört zu den vielseitigsten Wanderrucksack-Modellen. Der 25-Liter-Rucksack packt dank hoher Lastgrenze auch das Familiengepäck. Im Deckelfach kommen nochmal 2-3 Liter Stauraum dazu. Dank Frontzugriff ist der Deuter-Rucksack leicht zu beladen, außerdem punktete er im Test mit hoher Materialqualität und üppiger Ausstattung. Preis: ca. 110 Euro.
(Kauftipp 04/2019)

Gregory Zulu 30/Jade 28

Mit üppiger Ausstattung, starker Ventilation und exzellentem Tragekomfort bewies sich der Gregory Zulu 30/Jade 28 in unserem Wanderrucksack-Test 2019 als perfekter Alleskönner. Er punktete vor allem mit einfachem Handling, längenverstellbaren Trägern und einem Abstandsnetz-Tragesystem mit gepolstertem Hüftgurt. Preis: ca. 150 Euro, Volumen: 29/25 Liter.
(Testsieger 04/2019)

Deuter Speed Lite 32 / 30 SL

Bei der Speed Lite-Serie spart Deuter am Rucksackgewicht, nicht an den Features. Nur eine Regenhülle fehlt, die gibt es als Zubehör (17 €). Dafür ist der Rucksack selbst ein eher günstiger Tourenrucksack mit rund 35 Liter Volumen (Damenmodell: 32 Liter). Im Test 2019 zeigte der Speed Lite keine Schwächen, doch viele Stärken. Dazu zählen der top Tragekomfort, die hohe Lastgrenze und der breite Einsatzbereich: Ob Biker, Alpinisten oder Wanderer – sie alle werden diesen Rucksack lieben!
(Testsieger 01/2019)

Exped Lightning 45

Praktisch: Rückenlänge und -form kann man beim Exped Lightning 45 so anpassen, dass er bei annähernd jedem perfekt sitzt. Dann trägt sich der 47-Liter-Rucksack selbst mit hohen Lasten souverän, leitet sie auf den Beckenkamm, wo sie nicht stören. Auch an den Inhalt passt sich der Exped dank der vielen Kompressionsriemen an: Zieht man sie an, wackelt nichts, auch nicht bei halbvoller Beladung. Nur sollte man Kantiges nicht rückennah packen, sonst drückt‘s.
(Kauftipp 01/2019)

Vaude Zerum 38 LW

Ökologisch vorbildlich, fertigt Vaude den Zerum 38 LW überwiegend aus Stoffen, die den strengen Bluesign Kriterien genügen. Des Weiteren punktet das Fliegengewicht (900 Gramm) mit einer einfachen Rückenlängenverstellung und einem harmonisch-flexiblen Trageverhalten – vor allem bei kleineren Personen (max. 1,80m). Auch die Lastübertragung des Vaude Zerum 38 LW kann sich sehen lassen: ein toller Rucksack für gemütliche & sportliche Touren. Volumen: 40 Liter, 4 davon im Deckel.
(Kauftipp 01/2019)

Osprey Rook 65

Die 2019er Trekkingrucksäcke Rook und Renn (Damen) von Osprey sind leistungsstarke Leichtrucksäcke zum Sparpreis von rund 150 Euro. Nur für lange Selbstversorgertreks eignen sie sich nicht besonders, für alle anderen Trekkingtouren aber sehr wohl. In unserem Praxistest überzeugte der Osprey Rook 65 mit enorm kontrolliertem Sitz am Rücken und großen Seitenfächern. Ideale Beladung: 20 Kilo, Volumen: 65 Liter, 7 im Deckel.
(Kauftipp 02/2019)

Hilleberg Allak 3

Ob Nordlandtour oder Alpentrek, die neue Dreibogenkuppel Hilleberg Allak 3 glänzt in allen vier Jahreszeiten mit top Funktionalität und Qualität. Das rechtfertigt den hohen Preis von rund 1300 Euro. Das Zelt ist für drei Personen ausgelegt und bringt rund 3,6 Kilogramm auf die Waage. Es ist schnell aufzubauen und steht schon mit vier Heringen recht sicher. Zipper und Abspannungen waren in unserem Praxistest 2019 problemlos bedienbar, auch die Belüftung ist top.
(Testsieger 02/2019)

The Theory Works Quadratic Tent

Mit dem "Quadratic" bietet The Theory Works ein innovatives, individuell konfigurierbares Allroundzelt mit einem klasse Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Zelt steht schon ohne die beiden Längsbögen (Sidepoles, 300g) gut, mit den Längsbögen wie ein Fels in der Brandung. Auch Dauerregen und Zugluft haben bei diesem Zelt keine Chance. In unserem Praxistest gefiel uns auch das geräumige Innenzelt für zwei mit üppiger Liegelänge und Sitzfläche. Preis für das Testzelt, bestehend aus Außenzelt "Light Outer" + Innenzelt: "Winter Inner" + Gestänge "Carbon Poles/Sidepoles": 800 Euro. Das von uns Gewicht liegt bei 3,4 Kilo.
(Kauftipp 02/2019)

Patagonia R1 Tech Face Hoody

Flauschiger als die Patagonia R1 Tech Face Hoody kann eine Softshelljacke kaum sein: Ihr Waffelfleece-Futter liegt weich auf der Haut, saugt Feuchtigkeit auf und führt zusammen mit dem stark dampfdurchlässigen Obermaterial zu einem trockenen Körperklima, selbst bei hohem Puls. Auch der Tragekomfort überzeugt auf ganzer Linie. Und der Wetterschutz? Nieselregen und Wind hält die Jacke sehr gut ab, auch schützt sie gut vor Kälte. (Testsieger 05/2019)

Salomon Ranger Jacket

Dass eine überragende Softshelljacke nicht teuer sein muss, beweist Salomon mit dem Ranger Jacket (ca. 150 Euro). Es überzeugt in jeder Disziplin und besetzt bei der Wetterschutz- und Praxiswertung sogar die vordersten Ränge. Auch der Komfort liegt auf sehr hohem Niveau, allein das etwas dickere Material kostet einen Punkt. Dafür fallen Futter und Ärmelbündchen schön kuschelig aus, die Kapuze sitzt bestens, und der Stoff kann einiges ab.
(Kauftipp 05/2019)

Black Diamond Alpine Softshell

Eine Hose fürs ganze Jahr, die in jeder Hinsicht überzeugt. Eine top Wahl zum Wandern, Bergsteigen und Trekken. (Testsieger 06/2019)
Preis: ca. 120 Euro
(Preisvergleich siehe unten)

Maier Sports Norit 2.0

Wer eine leichte, geschmeidige Hose für durchaus auch flotte oder nasse Touren sucht, sollte mal in die Norit 2.0 steigen. (Testurteil: Überragend)
Preis: ca. 120 Euro
(Preisvergleich siehe unten)

Mountain Equipment Comici Pant

Schlank geschnitten, begeistert die äußerst bewegungsfreundliche Comici neben Wanderern auch Klettersteiggeher. (Kauftipp 06/2019)
Preis: ca. 100 Euro
(Preisvergleich siehe unten)

Swiza Tick Tool

Pünktlich zum Start der Saison 2019 hat der Schweizer Hersteller Swiza erstmals ein Taschenmesser mit Zeckenwerkzeug auf den Markt gebracht. Ähnlich wie bei einer Zeckenkarte schiebt man die abgeflachte, V-förmige Kerbe des flexiblen Werkzeugs unteden Kopf des Blutsaugers und hebt ihn aus der Bissstelle - was selbst an schwer zugänglichen Stellen tadellos klappt. Eine Lupe zur Kontrolle des Einstichs, eine arretierbare Klinge, Flaschenöffner und Korkenzieher sowie weitere nützliche Werkzeuge runden die Ausstattung ab.
(Gewicht: 83g, UVP: 36 Euro, Preisvergleich siehe unten)
(Kauftipp 05/2019)
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