Landschafts-Typen

Natur - Was finden wir schön?

Wir mögen die unberührte Natur. Doch welche genau? Hier erklären wir, wer was am liebsten mag. Plus: Welche psychologischen Effekte zu verschiedenen Landschaftsformen passen.

Menschen sind Gewohnheitstiere. Deshalb sind sie in erster Linie durch Ihre Herkunft geprägt, was Ihre Lieblings-Landschaft angeht: Norddeutsche mögen das weite Flachland, Süddeutsche bevorzugen bergiges Land, und Eskimos schätzen ihre von uns als kalt empfundenen Eislandschaften.

Gemeinsam ist uns Menschen, dass wir die Natur grundsätzlich städtischer Bebauung vorziehen. Beton, Mauern, Zäune und allgemein geradlinig-eckige Konstruktionen werden als negativ empfunden, schon kleinste Begrünung an Gebäuden und Plätzen steigert die Symphatie-Werte der Szenerie.

Was finden wir schön? Wir mögen es natürlich, aber bitte nicht zu wild. Wir mögen Übergänge zwischen unterschiedlichen Landschafts-Arten (denken Sie an den Strand!), aber bitte nicht zu diffus. Wir mögen eine offene Landschaft mit Bäumen und Wiesen. Wir mögen Abwechslung, aber bitte keine unangenehmen Überraschungen. Wir mögen Ausblicke.

All diese Tendenzen sind wissenschaftlich belegt und auch erklärt: Denn diese Merkmale finden sich zuhauf in den hiesigen Gefilden, das heißt wir sind an ebenjene Landschaft gewöhnt - und sie hat der Spezies Mensch, wie sie sich zuletzt evolutionär herausgebildet hat, den perfekten Lebensraum.

Sie fahren im Urlaub gern ans Meer oder in die karge Tundra? In der Fotostrecke (oben) erklären wir, welche Psychologie hinter welchem Landschaftstyp steckt. Was steckt in Ihnen?