Wandern und Trekking im Herbst: Die besten Ausrüstungstipps

Auf großer Herbsttour - Ausrüstung für Trekkingtrips

Trekkingtouren im Herbst haben ihren besonderen Reiz, fordert jedoch auch spezielle Ausrüstung. Lesen Sie, welches Equipment Sie brauchen.
Foto: Boris Gnielka OD 1 1009 Herbst Special

Herbsttouren haben ihren ganz eigenen Reiz - erfordern jedoch auch eine angepasste Ausrüstung.

Auf Herbsttouren muss das Equipment ganz speziellen Anforderungen gewachsen sein: widrige Wetterverhältnisse, kalte Witterung, klamme Nächte und eisiger Wind.

Das fängt beim Rucksack an: Da es im Herbst schon recht frisch werden kann und nachts sogar Frost droht, braucht man wärmere Bekleidung, einen dickeren Schlafsack und etwas mehr Brennstoff als im Sommer – ohne einen klassischen Trekkingrucksack mit über 60 Liter Volumen und einem gestählten Tragesystem, das auch bei Lasten um 20 Kilo nicht in die Knie geht, kommt man im Herbst nicht weit.

Besonders in der kühleren Jahreszeit sollte man auf eine nicht zu dünne Isomatte zurückgreifen. Je dicker die Unterlage, desto isolierter liegt man. Selbstaufbalsende Matten liefern Schlafkomfort, allerdings bei recht hohem Gewicht. Gewichtsparer greifen auf Isomatten aus geschlossenzelligem Schaum zurück.

Beim Schlafsack greift man am besten zu einem Kunstfasermodell. Dieses behält – im Gegensatz zu einem Daunenschlafsack – auch dann noch seine Isolation, wenn man es bei schlechtem Wetter über Tage nicht richtig lüften kann.

Das Zelt muss sturmfest sein, genügend Platz bieten und mindestens einen geräumigen Vorraum besitzen, um bei schlechtem Wetter darin kochen zu können. Gleichzeitig sollte es aber nicht mehr als vier Kilo wiegen.

Bei niedrigen Temperaturen ist eine warme Mahlzeit umso wichtiger - daher gehört auch ein Kocher ins Gepäck. Am besten kommt man bei Minusgraden mit einem Benzinvariante zurecht.

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20.10.2010
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