Die perfekte Ausrüstung für Zelttouren

Trekkingzelt: Darauf kommt es an

Ein gutes Trekkingzelt erkennt man unter anderem an seiner praxisgerechten Ausstattung. Darauf müssen sie achten:

So sieht das optimale Trekkingzelt aus (für Nummerierung großklicken).

1 Konstruktion
Moderne Trekkingzelte haben eine wasserdich­te Außenhaut
(Polyester oder Nylon) und ein atmungsaktives Innenzelt (Nylon). Moskitonetzeinsätze­ am Innenzelt müssen sich zusammen mit dem Innenzeltstoff verschließen lassen.

2 Vorraum
Mindestens ein großer Vorraum (Apsis) ist für Trekkingzelte Pflicht. Er dient als Gepäckablage und überdachte Küche- vorrausgesetzt der Stoff hat mindestens 50cm Abstand von der Kocherflamme.

3 Eingänge
Zwei Eingänge sind bequem und praktisch: Man kann im Sommer auf Durchzug stellen, bei Sturm liegt ­ein Eingang meist im Windschatten. Achten Sie am Innenzelt auf verschließbare Moskitonetze.

4 Lüfter
Lüfter reduzieren die Bildung von Kondenswasser. Achten Sie auf zwei sich gegenüberliegende Hutzen. Sie müssen sich komplett verschließen lassen – im Idealfall klappt das vom Innenzelt aus!

5 Sturmleinen
Sturmabspannungen sind unabdingbar für den felsenfesten Stand eines Zel­tes. Am besten funktionieren sie, wenn sie mit dem Gestänge verbunden sind und ein Abspannpunkt am unteren Drittel des Gestänges ansetzt.

6 Boden
Der Zeltboden sollte aus einem ­etwas dickeren, robusten Nylon bestehen. Die Seiten sollten ringsherum mindestens acht Zentimeter hochgezogen sein, damit auch in Pfützen kein Wasser hereinläuft.

7 Gestänge
Gute Gestänge bestehen aus Aluminium, die Segmente sind durch einen Gummizug miteinander verbunden. Die Teilstücke aber nicht zusammenschnappen lassen - dabei können sie brechen.

8 Längs oder quer
Liegt man quer zu den Eingängen, spricht man von einem Querlieger. Dieser Zelttyp bietet den meisten Komfort, Längslieger sind dafür meist ein bischen leichter.

28.02.2008
© outdoor
Ausgabe 02/2008