Weglos wandern - so gehts

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Foto: Frank Scholz Wie Sie ohne Wege wandern und Ihre Traktionskontrolle verbessern.

Aufstieg im Gelände

Müssen Sie über wegloses Gelände steil bergauf steigen, wählen Sie eine schlangenförmige Route. Dadurch entlas­ten Sie die Waden und können die Außenkanten der Sohlen in die Wiese oder ins Geröll drücken, was viel Halt gibt.

Entlastungsschritt

Wenn Sie bergauf pausieren wollen, stellen Sie sich frontal zum Hang. Machen Sie einen Schritt nach vorne, und stützen Sie sich auf das Knie. Um die Muskeln zu entlasten, das hintere Bein strecken.

Abstieg im Schotter

Schutthänge gleitet man kraftsparend hinunter. Damit es geschmeidig abgeht, dürfen die Steine nicht größer als Tennisbälle sein. Verlagern Sie das Gewicht auf die Ferse, so dass sie etwas eintaucht, Trekkingstöcke sorgen für Balance.

Traktionskontrolle mit der ganzen Sohle

Auf festem Grund wie Fels oder gefrorenem Geröll erzielt man den besten Grip, wenn man die Schuhsohle vollständig aufsetzt. Das gilt übrigens auch für das Gehen mit Steigeisen, etwa bei einer Gletscherüberquerung.

Traktionskontrolle mit der Schuhspitze

Auf Schutt lässt sich nur mühsam aufsteigen, öfter macht man "einen Schritt vor und zwei zurück". Treten Sie möglichst auf große Steine, und zwar so weit wie möglich bergseitig. Das reduziert die Gefahr des Wegkippens oder -rollens.
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