Mein erster 4000er - das müssen Sie wissen

Was ziehe ich bloß an? - Kleidung für einen 4000er

Jeder kennt diese Frage, aber selten hat die falsche Kleidung so schwerwiegende Folgen wie bei einer Bergtour. Deshalb kommt von outdoor ein Dresscode.

Grundsätzlich gilt das Zwiebelprinzip, die Kleidung wird in mehreren Schichten übereinander getragen. Dadurch lässt sich das Körperklima leichter regulieren.

Das haben Sie an:

  • Funktionsunterwäsche hält warm und nimmt den Schweiß auf
  • darüber kommt ein dünner Fleece-Pullover
  • in den kalten Morgen- und Abendstunden leistet eine dickere Fleece-Jacke oder eine Soft-Shell gute Dienste
  • eine kurze Hose über der Funktionswäsche hält Blase und Nieren warm
  • als oberste Schicht kommt eine Tourenhose zum Einsatz - sie ist winddicht, atmungsaktiv, robust und warm
  • als Socken eignen sich am besten spezielle Trekking- bzw. Wandersocken
  • Schuhe müssen mindestens bedingt steigeisenfest sein, der Lowa Mountain Expert GTX ist ein gutes Beispiel
  • dazu kommen noch Kleinigkeiten wie Mütze, Schal und Handschuhe

Das muss in den Rucksack:

  • eine leichte Funktionsjacke, die robust und wasserdicht ist. Das Wetter sollte aber nicht so schlecht sein, dass Sie diese brauchen. Sie ist primär Reserve für den Notfall und ein Schutz bei starkem Wind.
  • eine lange Fleece-Hose
  • ein Ersatz-T-Shirt (bleibt am Gipfeltag auf der Hütte)
  • 1 Paar Ersatzsocken (bleiben am Gipfeltag auf der Hütte)
  • 1 Satz Unterwäsche (bleibt am Gipfeltag auf der Hütte)
13.03.2008
Autor: Christian Langer
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