Tunnel, Kuppel, Geodät: So finden Sie das richtige Zelt für Ihren Zweck

Vor- und Nachteile der Zeltformen

Welche Zeltform ist die richtige für Ihre Vorhaben? Hier finden Sie eine einfache Unterscheidung der gängigen Formen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Tunnelzelt

Trekkingtouren in weitläufigem Terrain wie in Skandinavien oder Schottland sind Ihr Metier? Sie wollen ein Zelt, das bei großem Raumangebot wenig wiegt? Sie haben kein Problem damit, Ihr Zelt jeden Abend gründlich abzuspannen? Greifen Sie zum Tunnelzelt! Gute Modelle gibt‘s ab 200 Euro.

Vorteile:

  • sehr einfach aufzubauen
  • großes Raumangebot bei geringem Gewicht

Nachteile:

  • muss sorgfältig abgespannt werden
  • kann im Wind laut flattern

Kuppelzelt

Sie wollen einen guten Allrounder oder sind öfter in den Bergen unterwegs? Dann brauchen Sie ein unkompliziertes und windstabiles Zelt, das sich auch ohne viele Abspannpunkte aufstellen lässt – Kuppelzelte bringen hier die besten Voraussetzungen mit. Gute Kuppeln bekommen Sie bereits ab 200 Euro.

Vorteile:

  • steht schon mit wenigen Abspannungen stabil
  • findet oft auf kleiner Fläche Platz

Nachteile:

  • Raumangebot und Kopffreiheit eingeschränkt
  • relativ hohes Gewicht

Geodätzelt

Sturmumtoste, extreme Landschaften ziehen Sie magisch an? Sie lieben exponierte Zeltplätze mit freier Aussicht und sind bereit, ein durchaus vier bis fünf Kilo schweres Zelt mitzunehmen? Dann liegen Sie mit einem Geodäten richtig. Gute Modelle für zwei Personen erhalten Sie für 500 bis 1000 Euro.

Vorteile:

  • extrem sturmstabil
  • gutes Raumangebot bei viel Kopffreiheit

Nachteile:

  • langwieriger Auf- und Abbau
  • hohes Gewicht
18.08.2009
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe 07/2009